bvfa-Brandschutztag in Nürnberg

Nach der erfolgreichen Premiere der BRANDSCHUTZDIREKT im Rahmen des FeuerTRUTZ Brandschutzkongresses 2017, findet die Veranstaltung am 21. Februar 2018 erneut in Nürnberg statt. Der Brandschutztag des bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. mit einem speziellen Fokus auf Löschanlagen richtet sich an Planer, Betreiber, Industrievertreter, Versicherer und Errichter. Neben der Diskussion über aktuelle Themen des anlagentechnischen Brandschutzes, gehen die Referenten vor allem auf den Umgang mit Hochvoltbatterien ein, die u. a. in der Elektromobilität zum Einsatz kommen.

Am 21. und 22. Februar 2018 findet in Nürnberg die Fachmesse FeuerTRUTZ mit dem jährlich parallel laufenden Brandschutzkongress statt. Im Fokus stehen bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzlösungen. 2017 knüpfte der Brandschutztag BRANDSCHUTZDIREKT des bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. erstmals an dieser Veranstaltung an. Nach der erfolgreichen Premiere dieser Kooperation, wird auch 2018 die praxisnahe Veranstaltungsreihe mit Fokus auf Löschanlagen wieder im Rahmen der FeuerTRUTZ durchgeführt.

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Neuer Verband – BDLS

Im August 2017 fand die Gründungsversammlung des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) in Berlin statt. 23 Gründungsmitglieder – Firmen, die im Bereich der Luftsicherheit an Verkehrsflughäfen tätig sind – haben einen neuen Wirtschafts- und Arbeitgeberverband ins Leben gerufen. Es wurde die Verbandssatzung verabschiedet und ein Präsidium gewählt. Zum Präsidenten des BDLS wurde einstimmig Udo Hansen gewählt. Als Vizepräsidenten vertreten den neuen Verband:

  • Manfred Buhl, Geschäftsführer Securitas Holding GmbH
  • Frank Geburzi, Geschäftsführer CAP Flughafen München Sicherheits-GmbH
  • Peter Haller, Geschäftsführer All Service Sicherheitsdienste
  • Glenn Murphy, Geschäftsführer I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH
  • Nicole Oppermann, Geschäftsführerin DSW Deutscher Schutz- und Wachdienst GmbH + Co. KG

Zum Leiter der Tarifkommission wurde Rainer Friebertshäuser gewählt. Zur Geschäftsführerin wurde Rechtsanwältin Cornelia Okpara bestellt. Zielsetzung ist es, die wirtschaftspolitischen Interessen – insbesondere die sich hieraus ergebenden fachlichen Aspekte – aller Mitglieder auf nationaler und europäischer Ebene zu vertreten. Ansprechpartner sind neben der Politik und der Öffentlichkeit die jeweils zuständigen Ministerien und ihre nachgelagerten Behörden, die im Luftverkehr tätigen Unternehmen sowie die damit befassten Verbände im Luftverkehr. Als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband legt der BDLS grundsätzlich die Richtlinien der Tarifpolitik fest und koordiniert die Tarif­verhandlungen.

Risiko von Einbrüchen steigt

Fast die Hälfte aller Einbrüche findet zwischen Oktober und Januar statt. Die Täter nutzen die früh einsetzende Dunkelheit, um sich unbemerkt Zutritt zu Wohnungen und Häusern zu verschaffen. Im Rahmen des „Tag des Einbruchschutzes“ informiert die Polizei am 30.10.2017 bundesweit mit vielen Aktionen über mögliche Gefahren sowie konkrete Maßnahmen und Sicherheitsempfehlungen, um Einbrüche zu verhindern. Dabei handelt es sich um eine Aktion der Initiative K-EINBRUCH, welche die Polizei gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, Industrieverbänden und Errichterfirmen gegründet hat.

„Die Polizeiliche Kriminalprävention hat in den vergangenen Jahren viel für die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Einbruchschutz getan“, so Geschäftsführer Harald Schmidt. „Zum diesjährigen Aktionstag wurde eine eigens entwickelte YouTube-Serie produziert, die sich bereits zum viralen Hit entwickelt hat.“ Darin verfolgt ein Dokumentar-Filmteam den fiktiven Einbrecherkönig „Die Elster“ auf seinen chaotischen Beutezügen. Die Mini-Serie hat bereits über eine Million Zuschauer erreicht und ist auf dem  YouTube-Kanal der Polizeilichen Kriminalprävention abrufbar.

Allein im Jahr 2015 verzeichnete die Polizei 167.000 gemeldete Einbrüche. Damit stieg die Zahl um 9,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der gescheiterten Einbruchsversuche auf 42,7 %. Ein Grund hierfür sind Maßnahmen zur Gefahrenaufklärung und sicherungstechnische Beratungsangebote.

Infos unter: wwwk-einbruch.de

VdS-BrandSchutzTage

Brandschutzexperten zieht es am 6. und 7. Dezember 2017 wieder nach Köln, denn unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul finden in der Koelnmesse die renommierten VdS-BrandSchutzTage statt. In diesem Jahr ist das Angebot größer und vielfältiger denn je. Wie gewohnt umfasst es eine große Fachmesse zum vorbeugenden, anlagentechnischen und baulichen Brandschutz, attraktive Fachtagungen sowie ein Wissenschafts- und Ausstellerforum mit zahlreichen Fachvorträgen von Experten aus Hochschulen und Industrie. Darüber hinaus können sich die Besucher auf viele spannende Angebote freuen, die in diesem Jahr erstmals auf dem Programm stehen. Im Messebereich wird zum ersten Mal das Zukunftsforum Brandschutz mit ausgewiesenen Brandschutz- und Sicherheitsexperten angeboten.

Unter dem Motto „Digitalisierung im Brandschutz – aber sicher!“ wird hier unter brandschutztechnischen Gesichtspunkten über die fortschreitende Vernetzung diskutiert. Eine weitere Innovation ist die Jobbörse, auf der sich die Aussteller potenziellen Bewerbern präsentieren können. Wie schon in den vergangenen Jahren können außerdem verschiedene hochkarätige Fachtagungen gebucht werden. Die Eröffnungsrede zu den VdS-BrandSchutzTagen 2017 hält der Kölner Bürgermeister Hans-Werner Bartsch. Infos unter:
http://www.vds-brandschutztage.de.

Essener Sicherheitstage: BHE feiert 25 Jahre Akademie

Anlässlich des Geburtstags der BHE-Akademie-GmbH präsentiert der BHE zu den „Essener Sicherheitstagen“ am 7./8. November 2017 ein hochkarätiges Programm. Die Teilnehmer erwartet eine besondere Veranstaltung.

Anlass zum Feiern besteht ohne Zweifel. Die BHE-Akademie-GmbH – 1992 als „BHE-Service-GmbH“ gegründet – hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Anbieter von Fortbildungsveranstaltungen am Markt für Sicherheitstechnik entwickelt. Die Tochtergesellschaft des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. bietet heute jährlich weit über 70 Veranstaltungen an – Seminare, Webinare und Kongresse, künftig auch E-Learning.

Die Essener Sicherheitstage sind die geeignete Plattform für das Jubiläum. Die Veranstaltung ist seit rund 15 Jahren als vielbeachteter Fachkongress fest am Markt etabliert und adressiert regelmäßig das komplette Spektrum der elektronischen Sicherheitstechnik. Das macht die Veranstaltung für Sicherheitsanbieter und -nachfrager aller Sparten gleichermaßen interessant.

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Zentraler Bestandteil sind eine namhaft besetzte Fachausstellung und interessante Beiträge zu neuen Normen, aktuellen Anwenderprojekten und innovativen Lösungen. Besonderes Augenmerk liegt bei dem Thema Cyber-Security, das in Zeiten zunehmender Vernetzung immer bedeutender wird. Hierzu stehen mehrere Beiträge auf der Agenda.

Ein Highlight ist der Vortrag von Karl-Heinz Land, Impulsgeber und vielzitierter Vordenker der digitalen Transformation. In seinem Beitrag zeigt er die Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung, den sozialen Netzwerken, dem steigenden mobilen Zugriff auf das Internet und der Entstehung von Big Data auf die Betriebe zukommen werden. Er erläutert die Gefahren und Chancen, die mit der fortschreitenden Digitalisierung von Produkten und Services einhergehen, welche Macht den sozialen Medien innewohnt und wie diese bestehende Geschäftsmodelle aushebeln und Marken gefährden – aber auch zum (globalen) Erfolg verhelfen können.

Nicht verpassen sollten die Teilnehmer außerdem die festliche Abendveranstaltung am ersten Kongress-Tag. Zur Feier des Akademie-Jubiläums bietet der BHE ein abwechslungsreiches Programm. Höhepunkt ist der Auftritt des aus Funk und Fernsehen bekannten Parodisten Jörg Knör. Für beste Unterhaltung ist somit gesorgt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessenten unter www.essener-sicherheitstage.de. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Praxisbeispiele zu Informationssicherheit und ISO 27001

Angesichts der digitalen Transformation und einer dynamischen Bedrohungslage wird es immer anspruchsvoller, sensible Informationen, Prozesse und Systeme zu schützen. Ein Informationssicherheits-Managementsystem nach der Norm ISO 27001 liefert Unternehmen eine hilfreiche Grundlage, ihre Informationssicherheit zu steuern und Risiken zu reduzieren. Das neue eBook von TÜV Rheinland „Nutzen und Chancen eines Managementsystems gemäß ISO 27001“ befasst sich mit verschiedenen Facetten des internationalen Standards. Es erläutert grundsätzliche Anforderungen der Norm und liefert erhellende Praxiseinsichten aus der Perspektive eines Auditors, der bereits zahlreiche Prüfverfahren in Unternehmen durchgeführt hat.

Cover eBook ISO 27001. Foto: TÜV Rheinland

Das eBook greift ausgewählte Kapitel aus der ISO 27001 auf, erklärt, welche Anforderungen die ISO 27001 stellt und wo erfahrungsgemäß die Schwachstellen in Unternehmen liegen. Das eBook lädt den Leser dazu ein, sich aktiv mit verschiedenen ISO 27001-Kriterien auseinanderzusetzen und auf Basis der Beispiele die eigene Unternehmenspraxis zu hinterfragen. Das eBook richtet sich an Informationssicherheitsbeauftragte sowie an alle, die am Aufbau und an der Aufrechterhaltung eines Informationssicherheitsmanagements beteiligt sind. Das eBook ist auch für Unternehmen interessant, die sich jetzt erst entschließen, ein Managementsystem nach ISO 27001 aufzubauen und extern zertifizieren zu lassen.
Angereichert ist das Whitepaper mit Grafiken, die den Lesern die Vorteile der ISO 27001 und den Zertifizierungsablauf veranschaulichen. Das eBook steht hier zum kostenlosen Download bereit: www.tuv.com/ebook-iso27001

PStS Dr. Günter Krings unterstützt Forderungen der Sicherheitswirtschaft

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeministerium des Innern, Dr. Günter Krings, betonte in einer politischen Diskussion in Mainz die Bedeutung der privaten Sicherheitsdienste. Er unterstützte auch den BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft bei seinen Forderungen nach veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen. Auf Einladung von Ursula Groden-Kranich, Bundestagskandidatin der CDU, diskutierten neben Dr. Krings, der Vorstandsvorsitzende der Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft (VSW), Peter H. Bachus, und der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok, über die Zukunft der privaten Sicherheitsdienstleister. Dieser nutzte auch die Gelegenheit, Dr. Krings (re.) das Positionspapier des BDSW „Deutschland sicherer machen: Sicherheitswirtschaft stärken und Eigenvorsorge fördern“ zu übereichen.

Krings wies darauf hin, wie bedeutsam die Aufgaben der Sicherheitswirtschaft für die gesamte Sicherheit Deutschlands sind. Im Zuge der veränderten Sicherheitslage müssten deshalb auch die Zuständigkeitsbereiche und Zugehörigkeit der Branche zum Innenministerium zukünftig ernsthaft in Betracht gezogen werden. „Unsere Forderung, die private Sicherheit nicht mehr ausschließlich im Gewerberecht zu regeln, würde besonders für kritische Bereiche, wie den Schutz von Großveranstaltungen oder Flüchtlingsunterkünften, zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit beitragen, Olschok. Notwendig sei auch eine Aufgabenüberprüfung der derzeit von immer besser ausgebildeten Polizeibeamten wahrgenommenen Aufgaben.

BU: v.l. Dr. Harald Olschok (Hauptgeschäftsführer des BDSW), Dr. Günter Krings (Parlamentarische Staatssekretär im Bundeministerium des Innern)

Krings unterstützt auch in diesem Bereich die Forderung nach einer Überprüfung, in welchen Bereichen der Einsatz von studierten Polizeibeamten notwendig sei und wo eine Entlastung durch private Sicherheitsdienste sinnvoll und effizient sei. „Ein gutes Beispiel ist der Einsatz von Polizeibeamten bei der Begleitung von Schwertransporten – hier ist ein Kommissar mit Bachelorabschluss einfach nicht notwendig“, so Krings und Olschok übereinstimmend.

„Die Sicherheit in Deutschland kann durch den Einsatz von Sicherheitsdienstleistern erhöht werden, wenn die Qualifizierung der Beschäftigten und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen stimmt.“ Dies erreicht man laut BDSW und VSW ebenfalls durch die Überarbeitung der Zuständigkeiten. Aber auch die Kontrolle und Überprüfung der Vorgaben, sei ein maßgeblicher Aspekt, der durch Übertragung in die Zuständigkeit des Innenministeriums gewährleistet werden könne. Das Gewerberecht sei an seine Grenzen gekommen, so Olschok abschließend.