Feuer frei für die Security Essen 2016

Die alle zwei Jahre stattfindende Sicherheitsmesse Security Essen gilt als eine der wichtigsten Messen

der Branche – und verbindet die Themen Sicherheit und Brandschutz unter einem Dach. Der

Messetermin für die Branche, erneut vom 27.– 30. September 2016.In Zahlen heißt das: 1.045

Aussteller aus ca. 40 Nationen und ca. 40.000 Besucher aus 110 Ländern.

Die Security Essen präsentiert sich auch 2016 mit dem Sechs-Säulen-Konzept:

Sechs Säulen

  • Brandschutz: Eines der ausgeschrieben Topthemen der Security besteht im Brandschutz. Dabei werden
  • Brandschutzkonzepte vorgeführt.Die Fluchtwegplanung und -ausstattung ist dabei ein Schwerpunkt.
  • Löschwasseranlagen und Live-Demonstrationen auf dem Messegelände
  • runden das Topthema ab. Alles zum Thema Brandschutz findet sich in Halle 1, 3.
  • IT-Security: Der Bereich IT-Security legt dieses Jahr den Fokus auf das Großthema Big Data.
  • Außerdem rückt auch der Schutz kritischerInfrastrukturen noch stärker in den Fokus. Auch der
  • Bereich IT-Security befindet sich, genau wie der Brandschutz, in Halle 7.
  • Mechatronische Sicherungstechnik: Systemlösungen mit IT- oder elektronischen
  • Komponenten geben im Bereich mechanischer Sicherungstechnik die Windrichtung vor. Daher hebt
  • die Security Essen integrierte Lösungen zum Einbruchsschutz als Topthema hervor.
  • Dies wird in den Hallen 5, 10, 11 und 12 ausgestellt.
  • Elektronische Sicherungstechnik: Die elektronische Sicherungstechnik stellt intelligente
  • Videoüberwachung in den Fokus. Dies zusammen mit Smart-Border-Lösungen werden zentrale
  • Ausstellungsbereiche in Hallen 2,7,8 und Galeria.
  • Sicherheitsdienstleistungen: Im Themenfeld Sicherheitsdienstleistungen engagieren sich die
  • deutschen Spitzenverbände Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW)
  • und Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) erneut mit großen Aktionsflächen.
    Da in der globalisierten Welt immer mehr Bedarf an Lösungen für die Sicherheit von Mitarbeitern und
  • Firmen-Knowhow im Ausland besteht, wird der Themenkomplex Global Travel Security 2016 ausgebaut.
  • Diese Aktionsflächen befinden sich in Halle 6.
  • Freigeländesicherung: Der Ausstellungsbereich Freigeländesicherung rückt neben dem Schutz von
  • Unternehmen auch den Schutz von Hochsicherheitsbereichen wie Botschaften oder Flughäfen stärker
  • in den Mittelpunkt. Dabei setzt die Security Essen erneut Standards für
  • aktive und passive Sicherheitssysteme. Themen zur Perimetersicherheit werden in Halle 3, 4 ausgestellt.

EU-Vorgabe: VdS-Anerkennung bei Ausschreibungen zu berücksichtigen

Die Richtlinie 2014/24 der Europäischen Union schreibt für sämtliche Behörden innerhalb der EU vor, bei der öffentlichen Auftragsvergabe Angebote zu berücksichtigen, welche auf Regelungen basieren, die gegenüber den Vorgaben aus europäischen Normen (EN) gleichwertig sind. Dies beinhaltet auch die VdS-Anerkennung für Produkte sowie Dienstleister. Denn eines der klaren Versprechen von Europas größtem Prüfinstitut für Sicherheitstechnik an seine Partner lautet: Wer die Anforderungen der VdS-Richtlinien erfüllt, deckt damit immer auch die europäischen Normen ab.

Die neue EU-Richtlinie wurde im „Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts“ umgesetzt und im Bundesgesetzblatt verkündet. Das Gesetz wird durch mehrere Rechtsverordnungen ergänzt, die in einer Mantelverordnung zusammengefasst worden sind. Die Richtlinie ist Teil der „Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“. Thomas Urban, Geschäftsführer bei VdS, erläutert: „Die EU-Richtlinie legt fest, dass neben europäischen Normen auch gleichwertige Regelungen bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden sollen. VdS-Richtlinien erfüllen die beschriebenen Anforderungen an die Gleichwertigkeit. Des Weiteren kann den Wirtschaftsteilnehmern vorgeschrieben werden, einen Testbericht einer Konformitätsbewertungsstelle oder eine von dieser ausgegebene Zertifizierung als Nachweis für die Konformität mit den Anforderungen oder Kriterien gemäß den technischen Spezifikationen, den Zuschlagskriterien oder den Ausführungsbedingungen beizubringen. Dafür muss die Konformitätsbewertungsstelle gemäß der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates akkreditiert sein. VdS ist eine solche akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle. Mit dem VdS-Gütesiegel sind unsere Kunden bestens gerüstet bei der Teilnahme an EU-weiten Ausschreibungen.“

Smart Home-Markt im Aufwind

Nach dem Siegeszug von Smartphones und vernetzten Fitnessarmbändern legt auch das Smart Home / Smart Living sein Nischendasein nach und nach ab. Immer mehr Verbraucher integrieren verschiedenste smarte Geräte vom Smart TV bis zur automatischen Jalousiensteuerung in ihr Zuhause und nutzen intelligente Vernetzungslösungen, die mehr Komfort, Sicherheit, Entertainment und vor allem Kosten- und Energieeinsparungen bieten. 2016 beträgt allein der Umsatz im deutschen Smart Home-Markt schon etwa 697,3 Millionen Euro. Im Jahr 2020 soll bereits ein Marktvolumen von 2.457,1 Millionen Euro erreicht werden. Das entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von über 37 Prozent. Die technologischen Voraussetzungen dafür, Smart Home zu einem Massenmarkt zu entwickeln und Deutschland zum Leitmarkt zu machen, sind grundsätzlich günstig. Allerdings behindern konkurrierende Ansätze noch den Durchbruch. So lautet die Diagnose der neuen Weißbuch-Trilogie „SmartHome2Market – Markt, Technik, Prozess“, die der VDE mit Partnern aus Industrie, Verbänden und Instituten im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projektes „SmartHome2Market“ herausgegeben hat.

Das Weißbuch Markt weist nun den Weg zu einer gemeinsamen Markterschließungsstrategie: Um die Marktentwicklung zu beschleunigen und die Erfolgschancen für deutsche Unternehmen zu erhöhen, müssen einheitliche Sicherheitsstandards und gewerkeübergreifende Interoperabilität geschaffen werden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, Endkunden, Handel und Handwerk herstellerübergreifende Aufklärung und Orientierung zu bieten. Die übergeordnete Herausforderung lautet: gemeinsame Marktentwicklung ohne Behinderung einzelwirtschaftlicher Interessen. Angesichts der besonderen Bedeutung und des wirtschaftlichen Potenzials von Smart Home / Smart Living plädieren der VDE und die Mehrheit der befragten Industrievertreter für eine neue SmartHome2Market‐Initiative mit dem Ziel, die Entwicklung eines Smart Home-Massenmarktes voranzutreiben. Sie soll sich in ihrer Struktur und Organisation am Erfolgsmodell Nationale Plattform Industrie 4.0 orientieren und bestehende Aktivitäten als Impulsgeber ergänzen.

Drohnen zuverlässig erkennen

Drohnen können in vielerlei Hinsicht zu einer Gefahr werden. Flughäfen, JVA, Großveranstaltungen oder andere gefährdete Bereiche können jetzt zuverlässig gegen Drohnen gesichert werden. Diese Sicherheitslücke schließt der Drone-Tracker, ein Multi-Sensor-System zur Erkennung von Drohnen. Die je nach Typ und Modell variierenden Merkmale wie Form, Geräusch, Größe und Bewegungsmuster machen die zuverlässige Drohnen-Erkennung mit nur einem Sensor unmöglich. Aus diesem Grund nutzt der DroneTracker die Kombination verschiedener Sensoren. So erkennt er auch Drohnen, die wie Vögel aussehen, Drohnen, die gleiten und Drohnen, die mit Autopilot fliegen und keine Frequenzen senden. Er arbeitet

  1. mit akustischen Sensoren, denn zivile Drohnen erzeugen beim Fliegen typische Geräusche. Diese spezifischen akustischen Merkmale werden detektiert und analysiert, um eine Drohne sicher zu erkennen,
  2. mit einem Wi-Fi-Sensor, der Drohnen anhand ihrer WLAN-Signale detektiert. Mittels dieses Sensors ist es außerdem möglich, bestimmte Drohnenmodelle und sogar einzelne Geräte zu identifizieren,
  3. mit einem optischer Sensor (Nacht) mit einer Infrarot-Kamera. So können Drohnen auch nachts erkannt und Beweisvideos aufgezeichnet werden und
  4. mit einem optischen Tageslichtsensor unter Benutzung von Bildanalyseverfahren, um Drohnen anhand der Silhouette und des Flugverhaltens zu detektieren. Zusätzlich bietet der Hersteller ein DroneTracker Event Kit, das für den zeitlich begrenzten Einsatz entwickelt wurde, zum Beispiel zur frühzeitigen Detektion von Drohnen bei Staatsbesuchen, öffentlichen Versammlungen, Konzerten oder Sportveranstaltungen. Das Event Kit beinhaltet zwei Stative, an denen Sie flexibel Ihre DroneTracker Multi-Sensoren oder einen RF Sensor befestigen können. Infos unter: www. Dedrone.com

50 Jahre professionelle Geldtransporte

Was im Herbst 1966 in Mannheim mit einem Fahrzeug begann, hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre zu einem kleinen, aber bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDGW Mitgliedsunternehmen transportieren, in 2.600 gepanzerten Geldtransportfahrzeugen, Banknoten sowie Münzen und bearbeiten diese in den unternehmenseigenen Cash-Centern. „Tagtäglich sind dies rund 3 Mrd. Euro“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Harald Olschok. Die Branche trage damit zu einer reibungslosen und sicheren Bargeldversorgung für die deutsche Wirtschaft bei.

Allen Unkenrufen zum Trotz, so Olschok, sei Bargeld in Deutschland nach wie vor das mit Abstand beliebteste und sicherste Zahlungsmittel. Bargeld ist aber keine „besonders teure Zahlungsart“, darauf hat zuletzt der Bundesbankpräsident Jens Weidmann in seiner Eröffnungsrede beim dritten Bargeldsymposium der Deutschen Bundesbank, am 13. Juni in Frankfurt, hingewiesen.

Die „Vorliebe der Deutschen für Bargeld“ (Jens Weimann) bestätigt eindrucksvoll die heute von der Gesellschaft für Konsumforschung e. V. vorgelegte Studie „Bargeld 2016“: 90 % der Deutschen haben immer Bargeld bei sich. Nur 12 Prozent würden für die Abschaffung des Bargeldes stimmen, wenn sie mitentscheiden dürften.

„Vor diesem Hintergrund sind wir fest davon überzeugt, dass Bargeld auch in den nächsten Jahren eine überragende Bedeutung in Deutschland haben wird und uns die Arbeit nicht ausgeht“, so Olschok.

Warnhinweis – CEO-Fraud

Beim CEO-Fraud geben sich Täter – nach Sammlung jeglicher Art von Information über das anzugreifende Unternehmen – beispielsweise als Geschäftsführer (CEO) des Unternehmens aus und veranlassen einen Unternehmensmitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland. Die Täter nutzen hierfür Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen. Die Täter legen ihr Augenmerk insbesondere auf Angaben zu Geschäftspartnern und künftigen Investments. Für die Täter sind beispielsweise E-Mail-Erreichbarkeiten von Interesse, da sie daraus die Systematik von Erreichbarkeiten herleiten. Soziale Netzwerke, in denen Mitarbeiter ihre Funktion und Tätigkeit oder persönliche Details preisgeben, stellen ebenfalls eine wichtige Informationsquelle dar.
Auf diese Weise verschaffen sich die Täter das für den Betrug notwendige Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.
Die Täter nehmen mit dem “ausgeforschten“ Mitarbeiter Kontakt über E-Mail oder Telefon auf und geben sich als Leitende Angestellte, Geschäftsführer oder Handelspartner aus. Dabei fordern sie z. B. unter Hinweis auf eine angebliche Unternehmensübernahme oder angeblich geänderter Kontoverbindungen den Transfer eines größeren Geldbetrages auf Konten in China und Hong Kong, aber auch in osteuropäischen Staaten.
Durch CEO-Fraud konnten Kriminelle in den letzten Monaten bereits mehrere Millionen Euro mit zum Teil gravierenden Folgen für das betroffene Unternehmen bzw. die getäuschten Mitarbeiter erbeuten.

 

Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen in der Praxis

Der neue Band „Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen – Best Practices“ vervollständigt den bewährten Praxisleitfaden „Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen – Grundlagen für Behörden, Betreiber und Veranstalter“ durch gesammelte und thematisch eingeordnete Beispiele aus der Praxis von Kerstin Klode, Prof. Dipl.-. Siegfried Paul , Thomas Sakschewski. Das Buch bietet Ihnen Praxisbeispiele und Informationen u. a. zu besonderen Veranstaltungsformaten, zur Genehmigungspraxis und Genehmigungsabläufen und Organisationsstrukturen in den Bundesländern. Profitieren Sie von erfolgreichen Sicherheitskonzepten! Dieser Best-Practices-Band berücksichtigt die aktuelle MVStättVO und bietet viele praktische Erfahrungen und zahlreiche Beispiele und Lösungen, die Sie bei der Planung, Bewertung und Genehmigung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen unterstützen. Er enthält alle wichtigen Fragen von A wie Absperrplan bis Z wie Zutrittskonzept. Damit ist der Band eine praxisorientierte und nützliche Arbeitsgrundlage für: Betreiber, auch von Hotels, Veranstalter, Dienstleister, Ordnungsbehörden, Veranstaltungskaufleute, Veranstaltungstechniker, Auszubildende und Studierende. Ein sehr empfehlenswerter Praxisband, der für alle Beteiligten an Veranstaltungen Beispiele und Lösungen aufzeigt. 1. Auflage, 294 Seiten, A5, Broschiert, erschienen im Beuth Verlag, ISBN 978-3-410-25614-4, Bestell-Nr. 25614, E-Book 978-3-410-25615-1, Bestell-Nr. 25615.