2013 auf Nummer sicher

Die größte Gefahr für Unternehmen sind Brände. Sie verursachen jährlich deutschlandweit Schäden in Milliardenhöhe – und es gibt kein Unternehmen, das nicht von dieser Gefahr bedroht ist. Auch Diebstahldelikte haben neue Rekordzahlen erreicht, die Gewerkschaft der Polizei spricht sogar vom „Einbrecherparadies Deutschland“. In allen Umfragen betonen Experten, dass die Wichtigkeit von Schadenverhütung künftig noch weiter zunehmen wird. VdS (Vertrauen durch Sicherheit), bündelt seine in über hundert Jahren gesammelte Schadenverhütungs-Erfahrung in mehr als 75 verschiedenen Lehrgängen und Inhouse-Schulungen. Die kostenlose Informationsbroschüre mit allen Angeboten für das Jahr 2013 ist jetzt erhältlich. Wie gewohnt sind in die Lehrgangsplanung des Instituts auch zahlreiche Ideen und Wünsche von VdS-Kunden eingeflossen. Beispielsweise gehen die neuen Seminare „Perimetersicherung“, „Sichere Photovoltaikanlagen“ oder „Umgang mit Gefahrstoffen“ auf Vorschläge von Lehrgangsteilnehmern zurück. Auch das Angebot an bedarfsgerechten Inhouse-Schulungen wurde ausgebaut. Die Broschüre ist auf  der Internetseite des VdS zu finden.

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Bargeld – Zahlungsmittel Nr. 1

Fast 80 Prozent aller Einkäufe werden in Deutschland bar bezahlt. Damit bleibt Bargeld das Zahlungsmittel Nr. 1 in Deutschland. Darauf wies die der Vorstandsvorsitzende der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V., Michael Mewes, mit Verweis auf zwei Veranstaltungen und eine Bargeldstudie der Deutschen Bundesbank vom Oktober hin. Bundesbankvorstandsmitglied Thiele stellte eine zweite empirische Studie über die Verwendung von Bargeld und unbaren Zahlungsinstrumenten in Deutschland vor. Bargeld nimmt danach weiterhin eine besondere Stellung ein. Insgesamt wurden ca. 80 Prozent aller Transaktionen beim täglichen Einkauf bar bezahlt, wertmäßig waren es ca. 53 Prozent der getätigten Ausgaben. Insbesondere hohe Beträge werden überwiegend unbar bezahlt, während bei den Kleinbetragszahlungen Bargeld nach wie vor am meisten genutzt wird. In Deutschland ist das Zahlungsverhalten konservativ. Fast 60 Prozent der Befragten geben an, bei den ihnen vertrauten Zahlungsmitteln verbleiben zu wollen. Diese Aussage dürfte für eine weiterhin starke Nutzung des Bargeldes sprechen. Mewes schließt daraus, dass die deutschen Wertdienstleistungs­unternehmen weiterhin eine bedeutende Rolle im bundesdeutschen Bargeldkreislauf spielen und werden hierfür bereit stehen.

Schutz vor Einbruch in der kalten Jahreszeit

Es kommt jedes Jahr – so wie die Grippewelle: die Einbruchszeit in der kalten Jahreszeit. Im letzten Jahr war es erneut beunruhigend, denn Wohnungseinbrüche hatten und haben in Deutschland Hochkonjunktur. Insgesamt hat die Zahl der Wohnungseinbrüche 2011 den höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht. „Ein wesentlicher Grund für die Zunahme der Einbrüche ist der immer noch viel zu einfache Zugang in fremde Wohnungen“, betont Paulus Vorderwülbecke, Leiter Sicherungstechnik bei VdS (Vertrauen durch Sicherheit). Anhand von drei Sternen erkennt der Endverbraucher sofort, über welchen Sicherheitsstandard Sicherungsprodukte, beispielsweise Profilzylinder für Türen, verfügen. „Drei Sterne stehen für maximale Sicherheit“, erklärt Vorderwülbecke das denkbar einfache Prinzip. Die vom jeweiligen Kunden individuell benötigte Sicherheitsstufe hängt vom spezifischen Einbruchrisiko des einzelnen ab. Deshalb bietet VdS auf dem Sicherheitsportal http://www.vds-home.de ein Risiko-Analyse-Tool an, mit dem Endverbraucher ihre persönliche Risikoeinstufung bestimmen können. Die Analyse basiert auf den gängigen Täter-Tricks, die VdS durch jahrzehntelange Tätigkeit im Bereich der Schadenverhütung und durch einen intensiven Austausch mit der Polizei genau einschätzen kann. Mehr Informationen zur neuen Drei-Sterne-Sicherheitsklassifizierung finden Sie auf YouTube. Dafür einfach „VdS Schadenverhütung“ in die Suchmaske eingeben. Sowohl auf die dreiminütige Dokumentation dort mit zahlreichen Tipps zum Einbruchschutz als auch auf das Risiko-Analyse-Tool können Hersteller wie Errichter gerne verknüpfen und diese anschaulichen Beispiele so für ihre eigene Kundenkommunikation nutzen. Gute Idee und schenken Sie sich doch mal zu Weihnachten Sicherungstechnik!

Kampfzone Straße

In Berlin-Neukölln sind Jugendgewalt, Drogenmissbrauch und Kriminalität alltäglich. Brutale Fakten, die Karlheinz Gaertner, Polizeihauptkommissar, und Fadi Saad, Quartiersmanager und ehemaliges Gang-Mitglied, nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam versuchen sie mit präventiven Maßnahmen und erfolgreichen Projekten dieser dramatischen Situation zu trotzen. Ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Forderungen schildern sie jetzt in dem Buch Kampfzone Straße. Saad und Gaertner treten für eine strikte Vernetzung von sozialen Einrichtungen, Behörden, Schulen und Polizei ein. Sie fordern, Jugendliche und Eltern stärker einzubeziehen. Und beide sind überzeugt, dass die Basis für Gewaltprävention gegenseitiges Verstehen, Empathie und Respekt ist – gerade dort, wo unterschiedliche sozialen Schichten, Kulturen und Religionen aufeinander treffen. Die persönliche Geschichte von Fadi Saad und Karlheinz Gaertner spiegelt genau das wider. Sie stehen sich anfangs misstrauisch gegenüber. Hier der Berliner palästinensischer Herkunft, ehemaliges Mitglied einer Straßengang. Dort der Berliner Polizist, der Gegner schlechthin. Doch aus der Konfrontation wird die gemeinsame Suche nach Lösungen, aus unversöhnlichen Gegnern werden Freunde, die gemeinsam gegen Jugendgewalt eintreten. Ich kann dieses Buch mit dem Titel „Kampfzone Straße“, erschienen im Herder Verlag, ISBN 978-3-451-30472-9, sehr empfehlen.

Durchblick beim Einbruchschutz

Einbruchschutz ist ein ständiges Wettrennen zwischen Entwicklern und Tätern. Zur Abwehr von Einbrechern ist technischer Sachverstand immer eine entscheidende Voraussetzung. Deswegen unterstützt das Institut VdS Hersteller, Errichter und interessierte Bürger wie Institutionen mit seiner kostenlosen Publikationsreihe „Technische Kommentare (VdS 3134)“. Den bestehenden Themenkomplex „Wertbehältnisse“ ergänzen jetzt zwei neue wichtige Felder: Das Kapitel „Einbruchmeldetechnik“ behandelt alle relevanten Fragen rund um Richtlinien und Normen zu Meldern und Kontakten, Schalteinrichtungen, Alarmierungen und Alarmübertragungen, Nebelgeräten, Attesten und Abweichungen sowie zu Zwangsläufigkeit und Verschlussüberwachung. Das dritte Kapitel widmet sich dem vielseitigen Werkstoff Glas und hilft, bei all dem Einscheibensicherheitsglas, Verbundsicherheitsglas, Floatglas und Drahtglas den Durchblick zu behalten. Die VdS 3134 wird kapitelweise in abgeschlossenen Themenblöcken veröffentlicht. Die fertige Publikationsreihe wird den gesamten Bereich der Sicherungstechnik umfassen. Bildschirmversionen stehen Ihnen unter kostenlos zur Verfügung.