Preisgekrönte Ausbildung

Gleich zwei Mitglieder des BDSW Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft wurden bei der Nationalen Bestenehrung des DIHK in der letzten Woche in Berlin ausgezeichnet. Tanja Hornig von der BUNK Sicherheitsdienst GmbH, Schorndorf, wurde als beste Fachkraft für Schutz und Sicherheit geehrt, Markus Krautz von der WISAG Sicherheit & Service Süd GmbH & Co. KG, Stuttgart, wurde als beste Servicekraft für Schutz und Sicherheit geehrt. „Die Preisverleihung durch den DIHK zeigt, dass die Mitglieder des BDSW das Thema Ausbildung ganz oben auf der Agenda haben“, sagte der Vorsitzende des Fachausschusses Ausbildung des Verbandes in Bad Homburg.

Preisgekrönte Ausbildung durch BDSW-Mitglieder

Die besten Azubis Deutschlands: Tanja Hornig (letzte Reihe, 2. v. r) und Markus Krautz (letzte Reihe, 3. v. r)

Der BDSW engagiere sich seit Jahren sehr intensiv in diesem Bereich, so Schimmel weiter. Man sei bei der Schaffung beider Ausbildungsberufe als treibende Kraft dabei gewesen und unterstütze auch jetzt die Qualifizierung junger Leute in den Mitgliedsunternehmen. Die Nationale Bestenehrung wurde vom Präsidenten des DIHK, Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, sowie der Festrednerin, Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, vorgenommen. Sie verliehen Tanja Hornig, Markus Krautz und weiteren Spitzenabsolventen des aktuellen Ausbildungsjahrgangs ihre Auszeichnungen. Die hochkarätige Veranstaltung des DIHK, die von der bekannten Fernsehmoderatorin Barbara Schöneberger moderiert wurde, konnte sich über zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien freuen.

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Feuerlöscher-Rechner

Die ASR A 2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ wurde am 03.12.2012 veröffentlicht und lässt einige Fragen offen. Denn: Die neue Arbeitsstättenrichtlinie verpflichtet den Arbeitgeber, das Brandrisiko selbst festzustellen. Berechnet werden muss die erforderliche Anzahl von Feuerlöschern an der Arbeitsstätte. Diese hängt u.a. von der jeweiligen Größe des Betriebes und der Brandgefahr ab. Hier hilft die kostenlose bvfa-App für iPhone, die Menge der benötigten Feuerlöscher schnell und zuverlässig festzustellen. Detaillierte und weitere wichtige Infos stehen im aktuellen bvfa-Positionspapier. Die neue bvfa-App „Feuerlöscher-Rechner“ ist ein Tool zur Ermittlung der Anzahl von Feuerlöschern, die für die Gewährleistung des Brandschutzes für Arbeitsstätten erforderlich sind. Sie basiert auf den Anforderungen der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A 2.2 und erleichtert den Entscheidungsprozess für die Berechnung der Anzahl der Feuerlöscher. Einbezogen werden auch die vorhandenen Wandhydranten. Das Berechnungsergebnis kann per E-Mail übermittelt werden.
Die App ist im AppStore von Apple für Nutzer des iPhones erhältlich. Eine Android-Version ist in Vorbereitung. Begleitend zur App ist aktuell ein bvfa-Positionspapier erschienen. Es enthält detaillierte Hinweise zur ASR A 2.2 und gibt Hilfestellung für Arbeitgeber bei der Bewertung des Brandrisikos. Das Positionspapier steht kostenlos auf der bvfa-Homepage zum Download bereit http://www.bvfa.de/infothek.

VdS-Geschäftsführer wird Senator

VdS_Senator
In den Senaten der Antike folgte ein ausgewogener Kreis unabhängiger Geister dem Gemeinwohl statt Partikularinteressen. Diesen Gedanken will der Senat der Wirtschaft wieder auferstehen lassen. Experten aus Wirtschaft und Gesellschaft dienen hier im ständigen Dialog als Impulsgeber für Politik und Wissenschaft. Senatoren sind unter anderem Hans-Dietrich Genscher, Günther Verheugen, Nobelpreisträger Mohamed Yunus und Alt-Bundespräsident Roman Herzog.
Jetzt wurde Robert Reinermann, Geschäftsführer von VdS, Europas Nummer Eins-Institut für Sicherheit, in den Senat berufen. Die Senatorenurkunde wurde ihm in Beisein von Bundesministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger im bayerischen Landtag verliehen. Robert Reinermann erklärt: „Die Ernennung sehe ich als weitere Anerkennung der Ausrichtung von VdS. Das Vertrauen der Gesellschaft in die VdS-Dienstleistungen ermöglicht unseren Erfolg erst – und wir sehen uns als Unternehmen in der Pflicht, etwas davon wieder zurückzugeben. Gemeinsam mit dem Senat hoffen wir, noch effektiver zum Gemeinwohl beitragen zu können.“

BDSW begrüßt Sicherheitskonzept

Auch die GIT SICHERHEIT begrüßt, so wie der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), das von der Deutschen Fußballliga DFL verabschiedete Konzept zur Verbesserung der Sicherheit in Fußballstadien. Insbesondere die bessere Qualifikation der Sicherheitsmitarbeiter im Stadion, die auch von der Innenministerkonferenz gefordert, findet die Zustimmung des Verbandes. BDSW-Präsident Wolfgang Waschulewski geht in seiner Stellungnahme sogar noch weiter: „Wir halten es für gut, wenn zukünftig von den Sicherheitsunternehmen gefordert wird, dass sie nur Mitarbeiter einsetzen, die das Schulungskonzept des DFB durchlaufen haben. So müsse großer Wert auf eine umfangreiche Ausbildung und eine ausreichende Einweisung der Ordnungsdienste gelegt werden. Entscheidend sei aber auch, dass die Ausbildungsvorgaben für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes gelten müssten. Es könne keine unterschiedlichen Anforderungen an vereinseigene Ordner, die es in einigen Stadien immer noch gäbe, und Beschäftigten von privaten Sicherheitsdiensten geben, so Waschulewski. Zusätzlich dazu sollten aber weitere Voraussetzungen von den Sicherheitsdiensten erfüllt werden müssen. Um diesen Nachweis führen zu können schlägt Waschulewski eine Zertifizierung der Sicherheitsunternehmen durch DFL, DFB und BDSW vor. „Flankiert von einer Änderung der Lizenzierungsvorschriften des DFB führt dies dazu, dass in den Stadien nur Unternehmen zum Zuge kommen können, die allen Qualitätsvoraussetzungen entsprechen und somit zu einem sicheren Stadionerlebnis für Zuschauer, Spieler und Vereine beitragen,“ so der BDSW-Präsident Waschulewski abschließend. Das ist endlich der richtige Weg, der Krawallmacher aus den Stadien verbannt.

Umsätze der Sicherheitsdienste

Dr. Harald Olschok
Die Umsätze privater Sicherheitsdienstleister sind im 3. Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 0,2 Prozent gestiegen. Darauf wies heute Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), hin. Dies habe die Konjunkturerhebung
im Dienstleistungssektor durch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ergeben, die heute vorgestellt wurde. Während die personelle Sicherheitsdienstleistung stagnierte, gab es bei den Sicherheitsdienstleistungen mittels Überwachungs- und Alarmsystemen einen Zuwachs von 11,3 Prozent. Im 2. Quartal 2012 betrug der Zuwachs bei den personellen Sicherheitsdienstleistungen noch 5,5 Prozent und 4,5 Prozent bei den Überwachungs- und Alarmsystemen.

Mit 17.800 Sprinklern bis auf 170 Meter!

Der OpernTurm in Frankfurt wurde am 11. Dezember 2012 vom bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. mit dem Gütesiegel „Sprinkler Protected“ für hervorragenden Brandschutz durch eine Sprinkleranlage ausgezeichnet. Der Brandschutz ist vorbildlich und notwendig: im OpernTurm gehen täglich Tausende von Menschen aus und ein. Der 170 Meter hohe Turm ist 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr zugänglich. Büros, Restaurants und Einzelhandel beschäftigen Hunderte von Personen. Hinzu kommen die Gäste. Der Sicherheit wird daher zu recht ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. 17.800 Sprinkler, 16 Alarmventile und 9 Pumpen sorgen für einen vollflächigen, zuverlässigen Brandschutz. Die Sprinkleranlagen sind nach der höchsten VdS CEA 4001 Klasse 1 ausgelegt. Die EDV-Räume schützt eine Sauerstoffreduzierungsanlage. Drei Schaumlöschanlagen sollen die Gefahr von Fettbränden in den Küchen bannen. Weitere Sicherheit bieten Wandhydranten und eine Vielzahl von Feuerlöschern.

Forschung zu Laserdruckern

Sind Laserdrucker gesundheitsschädlich? Derzeit untersuchen Arbeits- und Umweltmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gemeinsam mit der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, ob und wie sich der Betrieb von Laserdruckern auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Das Projekt wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gefördert. Mit Ergebnissen ist in etwa einem Jahr zu rechnen. Laserdrucker zählen zu den vielen natürlichen und technischen Emissionsquellen für Gase und Partikel. Die meisten Menschen verwenden diese Geräte, ohne von Auswirkungen auf ihre Gesundheit zu berichten. Eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Personen allerdings schildert Symptome im Zusammenhang mit dem Gebrauch solcher Geräte: zum Beispiel Atemprobleme, Allergien, Kopfschmerzen. Nachgewiesen ist, dass Laserdrucker im Betrieb Partikel und Gase abgeben. Art und Menge dieser Emissionen hängen allerdings in erheblichem Umfang vom Gerätetyp, Papier, Betriebszustand und weiteren Faktoren ab. Das ergaben beispielsweise Studien der BAM. In der laufenden Studie wird zum ersten Mal unter systematisch variierten, kontrollierten Versuchsbedingungen geprüft, welche Effekte die Emissionen auf den menschlichen Körper haben können und wie stark diese ausfallen. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir darüber berichten.