Hamburger Sicherheitswirtschaft fördert Meisterausbildung

Am 18. Februar 2013 erhielt Peter Nogohsek als bester Absolvent der Berufsausbildungswege für Schutz und Sicherheit im Kammerbezirk der Handelskammer Hamburg den ersten Bestpreis der Hamburger Sicherheitswirtschaft. Die Landesgruppe Hamburg im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hatte diesen Preis in Kooperation mit der Fachschule Protektor und SimCon – Institut für Weiterbildung im letzten Jahr ausgelobt. Die Stifter finanzieren dem besten Absolventen der Ausbildung zur Service- oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit die Fortbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit. Der Bestpreis wird jedes Jahr neu ausgelobt und umfasst die Kosten für die Lehrgangsgebühr sowie die Lehrmittel.

Frank Oliver Schimmel, Kristin Kellner, Peter Nogohsek und Jens Müller

Bildunterschrift: vl: Frank Oliver Schimmel (BDSW Fachausschussvorsitzender Ausbildung und Geschäftsführer Protektor), Kristin Kellner (Gesellschafterin beim SimCon), Peter Nogohsek (Träger 1. Bestpreis BDSW Landesgruppe Hamburg) und Jens Müller (BDSW Landesgruppenvorsitzender und COO Securitas Deutschland).

Peter Nogohsek hatte 2012 seine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei WEKO Sicherheitsdienste GmbH in Hamburg abgeschlossen und arbeitet zwischenzeitlich bei elko Port Security & Service. Mit dem Bestpreis will Nogohsek bereits im März 2013 seine Fortbildung zum Meister beginnen. Welche Bedeutung qualifiziertes Personal für die Sicherheitswirtschaft hat, weiß Frank Schimmel, Geschäftsführer der Fachschule Protektor und Vorsitzender des BDSW Fachausschusses Ausbildung, aus langjähriger Berufserfahrung. „Die Tätigkeiten in der Sicherheitswirtschaft werden immer komplexer und verlangen daher eine fundierte Ausbildung. Dies gilt nicht nur für den operativen Bereich, sondern auch für die vielfältigen Aufgaben in der Objekt-, Einsatz- und Geschäftsleitung.“ Sicherheit sei die Grundlage wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns. Ihr Wert werde leider immer erst dann deutlich, wenn Unsicherheit oder ein Schadensfall eingetreten sind, so Schimmel abschließend.

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BDSW Mecklenburg-Vorpommern bestätigt Vorstand

Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat am 14. Februar 2013 in Güstrow ihren Vorstand im Amt bestätigt. Der Vorsitzende Jörg-Peter Althaus sowie sein Stellvertreter Detlef Strohkirch wurden einstimmig wieder gewählt. Die hervorragende Arbeit des Landesgruppenvorstandes wurde durch das eindeutige Votum der Mitglieder honoriert.

Althaus, Jörg-Peter 2010

Jörg-Peter Althaus

Der alte und neue Vorstand soll auch in den nächsten Jahren die Geschicke der Landesgruppe lenken. Der Landesgruppenvorstand besteht damit weiterhin aus den folgenden Personen: Vorsitzender Jörg-Peter Althaus, Geschäftsführer der WIKING SAFE Sicherheitsunternehmen in Mecklenburg GmbH, Stellvertreter Detlef Strohkirch, Bereichsleiter Schwerin der SECURITAS Sicherheit & Service GmbH.

Die neusten Infos aus der Sicherheitsbranche finden Sie immer auch unter: http://www.git-sicherheit.de

Bayern ändert Versammlungsstätten-VO

Zum 07.12.2012 wurden in Bayern als erstes Bundesland die Freiluftveranstaltung jeglicher Größe aus der Versammlungsstätten Verordnung (VStättV) genommen. Demnach gibt es dafür nun keine richtige Grundlage mehr bez. Sicherheitsforderungen. Diese Änderung wird wohl auch in den anderen Ländern zeitnah folgen. Rechtsanwalt Thomas Waetke, Hartmut H. Starke (Gewerbeaufsichtsbeamter im Ruhestand) sowie Michael Öhlhorn (Sicherheitsexperte für Besuchersicherheit) haben diesbezüglich eine Stellungnahme zur Änderung verfasst. Diese ist unter folgendem Link abrufbar:  http://www.vabeg.com/Stellungnahme_zur_Aenderung_der_VStaettV_Bayern_22.02.2013.pdf

BDSW – Landesgruppe bestätigt Vorstand

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Bildunterschrift: Harald Meßner

Die Landesgruppe Sachsen des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft hat am 19. Februar 2013 in Dresden seinen Vorstand im Amt bestätigt. Vorsitzender Harald Meßner wurde einstimmig wieder gewählt. Seine Stellvertreter wurden ebenfalls wieder gewählt. Die hervorragende Arbeit des Landesgruppenvorstandes wurde durch das eindeutige Votum der Mitglieder honoriert. Harald Meßner, Gilbert Balke, Andreas Fischer und Michael Gutzeit sollen auch in den nächsten Jahren die Geschicke der Landesgruppe lenken. Der Landesgruppenvorstand besteht damit weiterhin aus: Vorsitzender Harald Meßner, Geschäftsführer der SECURITAS GmbH Kultur & Wissenschaft, Stellvertreter Gilbert Balke, Geschäftsführer der Sächsischen Wach- und Schließgesellschaft mbH, Andreas Fischer, Prokurist der W.I.S Sicherheit + Service GmbH & Co. KG, Michael Gutzeit, Geschäftsführer der DWSI Dresdner Wach- und Sicherungs-Institut GmbH.

7. Lünendonk-Tag

Anhand einer Verknüpfung von Politik und Gesellschaft der Antike mit den Herausforderungen der Neuzeit hat der Philosoph Prof. Dr. Peter Sloterdijk die Gäste des 7. Lünendonk-Tags in Frankfurt am Main beeindruckt. In seinem Vortrag „Globales Gefühlsbeben: Psychopolitische Analyse erregter und gestresster Gesellschaften und die Auswirkungen auf Politik, Kultur und Wirtschaft“ skizzierte er mit einem Rückblick auf 3.000 Jahre Geschichte die Hintergründe aktueller Herausforderungen auf Basis der abendländischen Kultur. „Es war für alle Gäste faszinierend zu erleben, wie sich durch einen solchen historischen Brückenschlag aktuelle politische und gesellschaftliche Situationen besser verstehen lassen“, sagt Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter der Lünendonk GmbH. Im Anschluss an seinen Vortrag diskutierte Prof. Sloterdijk mit den 80 Geschäftsführern, Vorständen und Partnern von Business-to-Business-Dienstleistungsunternehmen. Besonders intensiv diskutiert wurden die Themenfelder „Direkte Demokratie“, „Motivation, sich politisch zu engagieren“ sowie „Amerika und Europa“.

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Gastreferent Prof. Dr. Peter Sloterdijk, Professor an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, und Träger zahlreicher Auszeichnungen und Ehrentitel.

Lebensretter Feuerlöscher

Die am 3. Dezember 2012 veröffentliche Neuregelung der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ nehmen Arbeitgeber und Betreiber von öffentlichen Gebäuden noch stärker in die Pflicht. An der gesetzlichen Vorgabe zur Bereitstellung von Feuerlöschern hat sich nichts geändert. Neu ist: Die Verpflichtung, das eigene Brandrisiko festzustellen und die Anzahl der notwendigen Feuerlöscher zu bestimmen, sowie eine regelmäßige Wartung der Feuerlöscher mindestens alle zwei Jahre. Die aktuelle Ausgabe von „BrandschutzKompakt“ hilft die Neuerungen zu verstehen – und richtig umzusetzen. „Feuerlöscher können Entstehungsbrände bekämpfen und Schäden vermeiden helfen. Allerdings nur, wenn sie richtig eingesetzt werden“, bringt es Jürgen Joseph, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des bvfa und Fachgruppenleiter Feuerlöschgeräte-Industrie, auf den Punkt. Genau das schreibt die neue ASR A2.2 künftig verbindlich vor: Eine wichtige Auflage, die jeder Arbeitgeber erfüllen muss, ist die mindestens zweijährliche Wartung und Instandhaltung der Feuerlöscher sowie die Unterweisung der Mitarbeiter, damit diese die Löschhelfer im Notfall auch korrekt bedienen können.

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Foto bvfa – regelmäße Wartung der Feuerlöscher

So muss der Arbeitgeber seine Beschäftigten mindestens einmal im Jahr über auftretende Gefahren informieren und fünf oder mehr Prozent der Beschäftigten zu „Brandschutzhelfern“ ernennen. Generell nimmt die neue Arbeitsstätten-Richtlinie die Arbeitgeber jetzt noch stärker in die Pflicht. So verlangt sie die eigenständige Bewertung des Brandrisikos am Arbeitsplatz im Unternehmen. Bei Arbeitsstätten mit normaler Brandgefährdung, was einer Büronutzung entspricht, reicht die Grundausstattung mit mobilen Feuerlöschern aus.

Eine wichtige Hilfestellung leistet das Positionspapier „bvfa-Leitlinie zur Umsetzung der ASR A2.2 – Maßnahmen gegen Brände“, das die Anforderung der Verordnung konkretisiert und den Arbeitgebern den Weg zur richtigen Bewertung des Brandrisikos weist. Auch der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA), der den Arbeitskreis „Maßnahmen gegen Brände“ ins Leben gerufen hat, wird weitere Schritte einleiten, um die Arbeitgeber zusätzlich zu unterstützen

Kontakte zur Neonazi-Szene?

Die wegen angeblich schlechter Arbeitsbedingungen am Pranger stehende Internet-Versandplattform Amazon hat am Montag der umstrittenen Sicherheitsfirma Firma H.E.S.S. Hensel European Security Services aus Kassel gekündigt. H.E.S.S. hat in einer Stellungnahme unterdessen auch Kontakte zur Neonazi-Szene bestritten. Laut der HNA vom 19. Februar war die Firma H.E.S.S. bei Amazon angeblich für die schlechte Behandlung von Leiharbeitern verantwortlich.

Auf Anfrage teilt Oliver Arning vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e.V. mit, dass die Sicherheitsfirma H.E.S.S. kein Mitglied in diesem Branchenverband ist. Es war bisher auch noch nicht in Erfahrung zu bringen, welche genauen Tätigkeiten dort ausgeführt worden sind. Bei der Frage wie sich solche Fälle vermeiden lassen, erklärt Oliver Arning, dass hier in erster Linie die zuständige Genehmigungsbehörde gefragt ist. Außerdem kann man nur an die Mitarbeiter appellieren, extreme Strömungen von innen heraus zu bekämpfen. Das deutsche Bewachungsgewerbe hat einen sehr guten Ruf und duldet keinerlei extreme politische oder religiöse Strömungen.