BDSW: Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin ernannt

Okpara, Cornelia 2009

Frau Rechtsanwältin Cornelia Okpara ist mit Wirkung zum 1. Juli 2013 zur stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin des BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft ernannt worden. Frau Okpara begann ihre Tätigkeit beim Verband als Referentin am 15. April 1994.  beim Verband und wurde am 1. Oktober 1997 zur Geschäftsführerin ernannt. Sie ist u. a. für die Landesgruppen NRW, Hamburg und Niedersachsen zuständig. Außerdem betreut Sie die Fachausschüsse Aviation und Bundeswehr sowie den Arbeitskreis KTA. Frau Okpara ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Videoüberwachung im ÖPNV

Der Einsatz von Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr stößt bei Fahrgästen auf große Zustimmung. Viele sehen die Videoüberwachung als geeignete und wichtige Maßnahme, die Sicherheit in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen zu erhöhen. Dies ergab eine aktuelle forsa-Umfrage bei Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs. Demnach hat die Videoüberwachung höchste Priorität beim Einsatz in Bussen und Bahnen. 79 Prozent der Befragten gaben an, dass die Videoüberwachung für sie ein sehr wichtiger Aspekt ist, um sich in öffentlichen Verkehrsmitteln sicher zu fühlen. Gleichermaßen hoch geschätzt ist uniformiertes, mitfahrendes Personal. Weitere zur Auswahl stehende Maßnahmen wurden von den Passagieren nicht so hoch bewertet. Auch die Videoüberwachung auf Bahnhöfen und an Haltestellen genießt einen guten Ruf: 80 Prozent der Fahrgäste bewerten die Videoüberwachung sehr positiv und messen ihr eine hohe Bedeutung für ihr persönliches Sicherheitsempfinden zu. Noch wichtiger ist den Befragten nur anwesendes Sicherheitspersonal oder uniformiertes Bahn- bzw. Buspersonal. Detaillierte Informationen zu den Vorteilen der Videoüberwachung, unterschiedlichen Techniken sowie rechtlichen Aspekten erhalten Interessenten unter http://www.bhe.de.

Zertifizierung für Sprachalarmierung

Gemäß DIN 14675 „Brandmeldeanlagen – Aufbau und Betrieb“ ist die Planung, Projektierung, Installation und Instandhaltung einer Sprachalarmierungsanlage (SAA) durch eine Fachfirma verantwortlich zu erbringen. Die bestehende Übergangsfrist in der DIN 14675:2012-04 läuft nur noch bis zum 30.09.2013, nach diesem Termin ist die Zertifizierung für Fachfirmen SAA normenrelevant. Um als SAA-Fachfirma anerkannt zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Eine BMA-zertifizierte Fachfirma kann ihr bestehendes DIN 14675-BMA-Zertifikat um den Bereich Sprachalarmierungsanlagen (SAA) erweitern. Ohne ein bereits bestehendes DIN 14675-BMA-Zertifikat ist auch eine getrennte Zertifizierung ausschließlich für den Bereich Sprachalarmierung möglich. Sowohl für die Zertifikatserweiterung als auch für ein eigenständiges SAA-Zertifikat ist als Kompetenznachweis eine personengebundene Fachkundeprüfung SAA erforderlich. Zur Vorbereitung und Prüfung dieser Fachkräfte führt der BHE regelmäßig entsprechende Seminare durch. Das 2,5-tägige Seminar bietet gezielte Vorbereitung auf die am Ende stattfindende Fachkundeprüfung durch den akkreditierten Zertifizierer. Im Verlauf des BHE-Fachseminars werden die Grundlagen der Sprachalarmierung, die Normungssituation, Beispielprojektierungen sowie schwerpunktmäßig der Prüfungsfragenkatalog besprochen. Auftretende Fachfragen bzw. Unklarheiten werden ausführlich erörtert. Nähere Informationen zum BHE-Seminar „DIN 14675/SAA“ finden Interessenten auf der Homepage http://www.din-14675.info/. Der BHE hat mit diversen akkreditierten Zertifizierern Sondervereinbarungen abgeschlossen. Zudem kann die im Rahmen der DIN 14675 erforderliche ISO 9001-Zertifizierung einfach und kostensparend über das BHE-Gruppenzertifizierungsverfahren realisiert werden. Für weitere Auskünfte steht die BHE-Bundesgeschäftsstelle unter http://www.bhe.de zur Verfügung.