Essener Sicherheitstage

Einen kompakten Überblick, welche aktuellen Trends und Techniken der Sicherheitsmarkt zurzeit bietet, vermitteln die 6. Essener Sicherheitstage am 5./6. November 2013 im Congress Center West der Messe Essen. Die in Kooperation mit der Messe Essen stattfindende Veranstaltung ist seit 10 Jahren im Security-freien Jahr DER Treffpunkt der Sicherheitsbranche. Erstmals werden in diesem Jahr zwei spezielle Themen in den Mittelpunkt gestellt.

Der Vortragsblock „Sicherheit in der Logistik“ trägt der Tatsache Rechnung, dass die Logistik-Branche ohne Zweifel einer der stärksten Wirtschaftszweige in Deutschland ist. In Folge dessen wurden in den letzten Jahren die Lagerkapazitäten stark ausgebaut, was leider auch die „Logistik-Kriminalität“ ansteigen ließ. Ein weiterer Themenblock behandelt den äußerst sensiblen Bereich „Sicherheit in Krankenhäusern/Pflegezentren. Regelmäßig rücken Meldungen wie „Neugeborenes aus Entbindungsstation entführt“, „Arzt angegriffen und verletzt“ oder „Bombendrohung in Klinik“ ins Bewusstsein. Zu beiden Risikobereichen werden vor Ort konkrete Lösungen sowie verfügbare Techniken präsentiert, um Menschen, Waren und Werte bestmöglich zu schützen. Neben diesen beiden Spezialthemen widmen sich zwei weitere Vortragsblöcke unterschiedlichsten sicherheitstechnischen Bereichen. Somit bieten die Essener Sicherheitstage auch in diesem Jahr für Sicherheitsbeauftragte sowie Facherrichter, Planer, Versicherer, Behörden usw. umfassende Informationen zu möglichen Maßnahmen. Ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit Experten gibt es in der vortragsbegleitenden Ausstellung mit namhaften Anbietern von Sicherungstechniken. Der BHE-Fachkongress bietet somit die optimale Plattform für umfassenden Wissenstransfer und wichtige Kontakte.

Infos unter: www.bhe.de.

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Allianz für Cyber-Sicherheit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verfolgt in der gemeinsam mit dem Bitkom 2012 gegründeten Allianz für Cyber-Sicherheit das Ziel, die Cyber-Sicherheit in Deutschland durch eine intensive Kooperation von Staat und Wirtschaft zu erhöhen. Neben Empfehlungen, Analysen und monatlichen Lageeinschätzungen des BSI bieten Partner der Allianz für Cyber-Sicherheit nun kostenlose Schulungen an, um bei Unternehmen in Deutschland das Know-how zur Cyber-Sicherheit zu stärken und damit deren Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber-Angriffen zu erhöhen.  So wird es im September und Oktober beispielsweise Praxisworkshops zur Absicherung standortübergreifender Netze geben, zur Erkennung unbekannter Schwachstellen in Software sowie zur sicheren Softwareentwicklung. Anmelden können sich Teilnehmer der Allianz sowie IT-Sicherheitsverantwortliche und Administratoren von Unternehmen und Organisationen, die eine Teilnahme an der Allianz beabsichtigen. Darüber hinaus bieten zwei Partner der Allianz für Cyber-Sicherheit deutschen Unternehmen die Möglichkeit, vor Ort eine Kurzrevision durchzuführen. Auf diese Weise lässt sich die Informationssicherheit der Unternehmen verbessern und potenzielle Schwachstellen in Sicherheitsüberlegungen identifizieren. Informationen zu den Inhalten der Schulungen sowie zur Anmeldung finden sich auf der Webseite: http://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de

Verschlüsselte Datenübertragung

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) begrüßt die neue Brancheninitiative von Deutsche Telekom und United Internet, die sich für eine sichere E-Mailkommunikation in Deutschland einsetzen will. Mit der sogenannten „E-Mail made in Germany“ profitieren Nutzer der Webmailer-Dienste gmx.de, t-online.de und web.de von der automatischen Verschlüsselung ihrer Daten auf allen Übertragungswegen. „In Verbindung mit einem sicheren PC ist dieses neue E-Mail-Angebot ein wesentlicher Beitrag zu mehr Sicherheit im Cyberraum“, erläutert Dr. Lothar Eßer, Leiter des BSI-Referats Internetsicherheit. Das BSI stellt in seinem Web-Angebot BSI-für-Bürger Erläuterung für die Absicherung von PCs bereit. Auch die E-Mail-Dienste des deutschen Regierungsnetz (IVBB/Informationsverbund Berlin-Bonn) bieten die Nutzung der SSL-Verschlüsselung an. Zudem sichern Deutsche Telekom und United Internet ihren Kunden zu, die Daten nur gemäß deutschem Datenschutz zu verarbeiten und in einem sicheren Rechenzentrum in Deutschland zu speichern. Da die Provider die Daten automatisch verschlüsseln, benötigen Nutzer keine zusätzliche Software oder Technikkenntnisse. Die Anbieter wollen ab sofort die E-Mails zwischen ihren Rechenzentren verschlüsselt übertragen. Anhand einer neuen Kennzeichnung  für E-Mail-Adressen erfahren Nutzer vor dem Mail-Versand, ob die ausgewählten Empfänger-Adressen dem Sicherheitsstandards des Mailverbundes entsprechen. Von Anfang 2014 an wollen Deutsche Telekom und United Internet aus Sicherheitsgründen nur noch SSL-verschlüsselte Mails transportieren, so dass der Datenverkehr auf allen Übertragungswegen im Mailverbund sicher ist. Informationen zur Brancheninitiative sind im Internet unter https://www.e-mail-made-in-germany.de abrufbar. Weitere Informationen zu IT-Sicherheit stehen unter https://www.bsi-fuer-buerger.de bereit.

Neue Technologien im Einbruchschutz

Neue Kommunikationstechnik hilft, Einbrechern das Handwerk zu legen. Handys, Smartphones oder Tablet-PCs erleichtern unseren Alltag und lassen sich zum Schutz unserer Häuser und Wohnungen gegen Einbrecher nutzen. Sie bieten neue Bedienmöglichkeiten von Alarm- und Gefahrenmeldeanlagen und erhöhen so Sicherheit und Komfort im privaten Wohnungsbereich. Jeder kann in Zusammenarbeit mit einem Sicherheitsfachmann seine individuelle Sicherheitslösung für sein Haus oder seine Wohnung gestalten. So wird es möglich, sich bei Abwesenheit jederzeit zu vergewissern, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Die Einbruch- und Alarmmeldetechnik von heute ist ausgeklügelter denn je. Spezielle Apps erlauben eine Fernsteuerung und -überwachung dieser Alarmanlage und anderer Bestandteile der Haustechnik, zum Beispiel kann somit geprüft werden, ob die Haustür verschlossen, Fenster geschlossen oder Rollläden heruntergelassen sind. Jederzeit und von jedem Ort aus können Änderungen vorgenommen und „Befehle“ erteilt werden: Die Anlage aktivieren, Licht an- und ausschalten, Rollläden nachträglich schließen. Die vollständige Bedienung und Darstellung aller Betriebszustände der Alarmanlagenzentrale ist auch unterwegs möglich: Hausbesitzer können sich alle wichtigen Statusinformationen der Alarmanlage anzeigen lassen und erkennen so, an welcher Stelle ein Einbruch- oder Brandalarm ausgelöst ist oder ein Wasserschaden auftritt. Damit ist er in der Lage, aus der Ferne verschiedenste Steuerfunktionen auszuführen und schnell auf entstehende Gefahren zu reagieren. Entdeckt die Alarmanlage einen ungebetenen Besucher, verschickt das System zusätzlich zum Alarm zu einer beauftragten hilfeleistenden Stelle (z.B. einem Wachdienst) automatisch eine Warnmeldung per SMS auf das Handy. Wenn Einbrecher in den eigenen vier Wänden zugange sind, weiß der Hausbesitzer frühzeitig aus der Ferne Bescheid. Bilder von Überwachungskameras sind über das Internet abrufbar. Passende Apps bringen die Videobilder auch auf Smartphones und Tablet-PCs.

Nichtbeimir_Keyvisual[1]

Für die Planung, Installation und kontinuierliche Wartung empfiehlt es sich einen Sicherheitsfachbetrieb zu beauftragen. Unter www.experten-gegen-einbruch.de findet sich schnell der Kontakt zu Ihrem Fachpartner vor Ort. Bürger und Gewerbetreibende können sich auf der Website www.nicht-bei-mir.de über die Schwachstellen von Wohnungen, Häusern und Büros sowie über geeignete Schutzmaßnahmen hersteller- und produktneutral informieren.