Landesgruppe Hamburg bestätigt Vorstand

Die Landesgruppe Hamburg im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat, am 29. Oktober 2013, ihren Vorstand im Amt bestätigt. Der Vorsitzende Jens Müller und seine Stellvertreter wurden einstimmig wieder gewählt. Die engagierte und erfolgreiche Arbeit des Landesgruppenvorstandes wurde durch das eindeutige Votum der Mitglieder honoriert. Jens Müller, Carsten Klauer, Peter Schmidt, Bernd Jürgens und Frank Büntig sollen auch in den nächsten Jahren die Geschicke der Landesgruppe lenken. Der Landesgruppenvorstand besteht damit weiterhin aus den folgenden Personen: Vorsitzender Jens Müller,Geschäftsführer der Securitas GmbH Sicherheitsdienste, Hamburg, Stellvertreter Carsten Klauer, Geschäftsführer der Power Personen-Objekt-Werkschutz GmbH, Hamburg, Peter Schmidt, Geschäftsführer der Wach- und Kontrolldienst Nord GmbH, Stade, Bernd Jürgens Geschäftsführer der Kötter GmbH & Co. KG Security, Hamburg und Frank Büntig Geschäftsführer der VSU Hamburg-Wacht GmbH, Hamburg.

Zukunfts TV 2008

Werbeanzeigen

Perimeter Protection Kongress 2014

Das Messezentrum Nürnberg wird wieder zur Sicherheitszone: Am 14. und 15. Januar 2014 diskutieren parallel zur Fachmesse Perimeter Protection zum zweiten Mal hochkarätige Referenten aus Industrieunternehmen und Planungsbüros über die optimale Außensicherung. Der Perimeter Protection Kongress richtet sich nicht nur an Planer und Hersteller, sondern vor allem auch an Nutzer und Errichter. Für Behörden, die für Sicherheitslösungen in Außenbereichen von Gewerbe, Industrie und öffentlichen Einrichtungen verantwortlich sind, bietet er ebenfalls eine spannende Wissensplattform. Während der ersten beiden Messetage referieren Sicherheitsverantwortliche großer Unternehmen, z. B. Norbert Grebasch vom Flughafen Berlin Brandenburg, über das Zusammenspiel mechanischer und elektronischer Sicherheitssysteme aus Anwendersicht. U.a. referiert der wissenschaftliche Schriftleiter der GIT SICHERHEIT, Dipl.-Verw. Heiner Jerofsky, Kriminalrat a.D., über Einbruchschutz für Unternehmen. Kongresspartner ist, wie bereits 2012, der Verband für Sicherheitstechnik (VfS).

Wilfried Joswig, Geschäftsführer VfS, ist mit der Kongressorganisation aktuell gut beschäftigt: „Die Vorbereitungen für den Kongress laufen auf Hochtouren. Uns liegen bereits zahlreiche Zusagen von Referenten sowie eine umfangreiche Themensammlung vor, die wir derzeit noch strukturieren.“ Das Besondere am Perimeter Protection Kongress ist in seinen Augen der ganzheitliche Ansatz. Fachbesucher erhalten hier Informationen zu mechanischer und elektronischer Perimetersicherung sowie zum Zusammenspiel beider Systeme. Von der Gefährdungsanalyse über Planung und Vergaberichtlinien bis hin zu Realisierung und Betrieb einschließlich haftungsrechtlicher Rahmenbedingungen deckt das Kongressprogramm alle wichtigen Felder der Perimetersicherung ab. Wilfried Joswig ergänzt: „Hersteller von Sicherheitstechnik dürften darüber hinaus die Erfahrungsberichte von Anwendern über bereits realisierte Sicherungslösungen sowie deren positive und negative Erkenntnisse interessieren. Ich sehe in diesen Vorträgen eine ideale Möglichkeit, Anregungen aufzugreifen und Techniken anzupassen.“ Infos unter: http://www.perimeter-protection.de und http://www.vfs-hh.de

BDSW bietet Bundesregierung Unterstützung an

Die jüngsten Enthüllungen über die NSA- Spionage-Aktivitäten gegen deutsche Interessen müssen als Weckruf für den deutschen Mittelstand – als Know-how-Träger und Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft – verstanden werden. Im deutschen Mittelstand mangelt es häufig an Sicherheitspersonal und Sicherheitstechnik. „Im Interesse des Wirtschaftsstandortes Deutschland bedarf es daher eines effektiveren Wirtschaftsschutzes für den deutschen Mittelstand. Staat und Wirtschaft dürfen es daher nicht – wie bisher – allein bei Absichtserklärungen – belassen, sondern, müssen gemeinsam konkrete Maßnahmen ergreifen“, so BDSW-Präsident Gregor Lehnert. Hierzu hat der BDSW bereits im Frühjahr letzten Jahr der Bundesregierung einen 10-Punkte-Katalog mit konkreten Maßnahmen für mehr Unternehmenssicherheit im deutschen Mittelstand vorgelegt. „Diese Punkte gelte es nun gemeinsam umzusetzen. Hierzu bietet der BDSW nochmals seine Unterstützung an, “ so Lehnert.

Lehnert Gregor 2012 3

Es gibt keinen anderen Verband in Deutschland, der über seine 850 Mitgliedsunternehmen über zehntausende mittelständische Unternehmen in Sicherheitsfragen beraten und unterstützen kann. Dieses Potenzial gilt es mehr als bisher speziell bei der Präventionsarbeit und der Weitergabe von behördlichen Warnmeldungen zum Wirtschaftsschutz in den deutschen Mittelstand zu nutzen. Als Reaktion auf die aktuellen Bedrohungen hat der BDSW einen Arbeitskreis Wirtschaftsschutz/Unternehmenssicherheit eingerichtet, der am Mittwoch in Berlin erstmals zusammentritt. „Hauptziele sind, die Kompetenz und Präventionspotenziale unserer Mitglieder für mehr Unternehmenssicherheit auszubauen. Hierbei setzen wir mit unseren Mitgliedsunternehmen als Bestandteil der nationalen Sicherheitsarchitektur auf die Unterstützung und Kooperation mit den Sicherheitsbehörden. Mit unseren Aktivitäten wollen wir insbesondere unsere Kunden aus dem deutschen Mittelstand noch besser schützen und damit die Spitzenposition der deutschen Volkswirtschaft in der Welt langfristig sichern“, so Lehnert.

Die aktuellen Diskussionen um Wirtschaftsspionageaktivitäten zeigen aber auch, dass eine Neujustierung der staatlichen Sicherheitsarchitektur beim Wirtschaftsschutz erforderlich ist. „Wir würden es begrüßen, wenn sich die Koalitionsparteien bei ihren Koalitionsverhandlungen und der Aufarbeitung der NSA-Spähaffäre – wie vom BDSW bereits im Frühjahr letzten Jahres vorgeschlagen – zügig auf die Benennung eines Bundesbeauftragten für Wirtschaftsschutz verständigen könnten. Die aktuellen Diskussionen machen wieder deutlich, dass der Komplex Wirtschaftsschutz eine Vielzahl von Ressorts und Sicherheitsbehörden tangiert. Ein Bundesbeauftragter für Wirtschaftsschutz müsste die Aufgaben der Sicherheitsbehörden zum Wirtschaftsschutz koordinieren und der  Wirtschaft als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung stehen, “ so Lehnert abschließend.

Gerhard Ameis in den Vorstand des BVSW gewählt

Der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern des BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, Gerhard Ameis, wurde im Oktober neu in den Vorstand des Bayerischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (BVSW) gewählt. Mit dieser Wahl dokumentiert der BDSW, dass er noch enger als in der Vergangenheit mit dem BVSW in Bayern arbeiten will. Beide Verbände haben bereits zwei erfolgreiche Bayerische Sicherheitstage durchgeführt, bei denen jeweils der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, den Eröffnungsvortrag gehalten hat. Im Jahr 2014 ist geplant den 3. Gemeinsamen Bayerischen Sicherheitstag erneut durchzuführen.

Ameis, Gerhard 2011 0413

Im September 2013 hat ein erster Gesprächstermin im Innenministerium München zu einer Kooperation mit der Polizei im Freistaat Bayern, der Stadt München und dem privaten Sicherheitsgewerbe stattgefunden. Ziel ist zunächst ein Pilotprojekt für die Stadt München und darauf basierend eine erste bayerische Kooperationsvereinbarung zwischen Polizei/Innenministerium und dem BDSW Bayern abzuschließen. BDSW und BVSW sind beide Mitglied in der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und streben die Gründung eines Arbeitskreises Sicherheit an.

Tarifeinigung in Thüringen

Die Arbeitgebervertreter des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und Vertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst- und Dienstleistungen (GÖD) haben ein Tarifergebnis für den Freistaat Thüringen vereinbart. Die Tarifvertragsparteien konnten sich nach mehrstündigen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertragsabschluss einigen. Der bestehende Manteltarifvertrag und der bisherige Lohntarifvertrag werden in einen Tarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen im Freistaat Thüringen zusammengeführt. Dieser hat eine zweijährige Laufzeit – vom 01.01.2014 bis 31.12.2015. Um eine übersichtlichere Lohngruppenstruktur zu schaffen, sind im neuen Tarifvertrag nur noch drei Vergütungsgruppen vorgesehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Beschäftigte der untersten Lohngruppe erhalten ab 01. Januar einen um 7,3 Prozent erhöhten Stundengrundlohn, der ab dem 01.01.2015 nochmals um 6,2 Prozent – auf 8,55 Euro pro Stunde steigt. Somit liegt dieser bereits über dem geforderten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Weiterhin wurde eine erhebliche Erhöhung der Ausbildungsvergütung vereinbart. Die Zeitzuschläge für Sonn- und Feiertage werden mit der Erhöhung der Entgelte ab dem 01.01.2014 reduziert; mit der Entgelterhöhung zum 01.01.20105 vollständig zurückgeführt. „Im Anschluss an die Tarifvereinbarung wird eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Tarifvertrags beim zuständigen thüringischen Ministerium beantragt“, so RAin Andrea Faulstich-Goebel, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft.

Spähangriff auf Kanzlerhandy?

Spähaffäre hat Ende Oktober einen neuen Höhepunkt erreicht: Möglicherweise spionierte die USA ganz gezielt und über Jahre hinweg ein Mobiltelefon von Kanzlerin Angela Merkel aus. Wie es scheint, wurde der Bundeskanzlerin zum Verhängnis, dass sie – wie viele Persönlichkeiten in Führungspositionen – mehrere Handys für die Kommunikation mit unterschiedlichen Partnern nutzen muss. Nach Informationen der „New York Times“ wurde bereits vor einem Jahrzehnt mit der Abhöraktion in Berlin begonnen. Laut Informationen der BILD am SONNTAG aus US-Geheimdienstkreisen wurde der US-Präsident von NSA-Chef Keith Alexander schon vor drei Jahren persönlich über die Geheimoperation gegen Frau Merkel informiert.

Es herrscht noch Unsicherheit darüber, ob auch „Spezial-Handy“ der Kanzlerin abgehört wurde. Angeblich sei die Hochsicherheitslösung von Secusmart für die sichere Kommunikation innerhalb der Regierung nicht betroffen. Der Hersteller betont: „Wir erfüllen höchste technische Standards. Für unverschlüsselte Telefonate, SMS oder auch E-Mails, können wir natürlich nicht garantieren.“ Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte nach Evaluierung und mehrmonatigem erfolgreichen Testbetrieb der Secusmart Lösung SecuSUITE for BlackBerry 10 für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) mit ihrer vorläufigen Zulassung bereits ihr Vertrauen ausgesprochen. Secusmart wurde als einziger Lösung Sprach- und Datensicherheit bestätigt. Die Verschlüsselungstechnik der Secusmart GmbH wurde gemeinsam mit den Sicherheitsexperten vom BSI entwickelt und ihre Sicherheit ist offen nachvollziehbar. Sie beruht auf der Secusmart Security Card, eine Micro SD Karte mit integriertem SmartCard Chip. Dieser Miniatur Kryptoprozessor sorgt im Handy für die Verschlüsselung von Sprache und Daten sowie die Authentifizierung der Gesprächsteilnehmer. Die darin verwendete AES Verschlüsselung mit 128-Bit ermöglicht 340 Sextillionen verschiedene Schlüssel – also die Zahl 340 gefolgt von 36 Nullen. Selbst mit Spezial-Rechnern bräuchte man nach heutigem Stand der Technik theoretisch 149 Billionen Jahre, um diesen Code zu knacken.

Hauptverwaltung von HDI-Gerling ist „Sprinkler Protected“

Der Neubau der Hauptverwaltung von HDI-Gerling Industrie Versicherung AG in Hannover ist für einen hervorragenden Brandschutz ausgezeichnet worden: Der Industrieversicherer erhielt dafür am 23. Oktober den Sprinkler Protected-Award des bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. Mit einer vollflächigen Sprinkleranlage „Erster Klasse“ geht HDI-Gerling mit gutem Beispiel voran und zeigt damit großes Bewusstsein für den vorbeugenden Brandschutz. „Die installierte Sprinkleranlage, die höchste Ansprüche erfüllt und weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht, macht deutlich, dass der Industrieversicherer aus Hannover das Thema Brandschutz großschreibt“, so Dr. Wolfram Krause, bvfa-Geschäftsführer, bei der Übergabe der Auszeichnung. Besonders freute er sich auch darüber, dass zum ersten Mal ein Gebäude in Hannover mit dem bvfa-Qualitätssiegel ausgezeichnet wurde.

Bild-02_HDI_Zentrale_web

Die im Gebäude des Talanx-Konzerns, zu dem auch der Industrieversicherer HDI-Gerling gehört, verbaute Sprinkleranlage erfüllt alle Anforderungen der VdS CEA 4001, die an Anlagen der „Klasse 1“ gestellt werden und bietet somit ein Optimum an Brandschutz. Anlässlich der Preisverleihung betonte Dr. Christian Hinsch, Vorstandsvorsitzender von HDI-Gerling, die Bedeutung von vorbeugendem Brandschutz in öffentlichen Gebäuden. „Sparen an der falschen Stelle kann verheerende Folgen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter haben“, so Dr. Hinsch. Im Brandfall entscheidet ein guter oder ein schlechter Brandschutz über Leben und Tod – über Existenz oder Insolvenz eines Unternehmens. „Das Thema Brandschutz schon beim Neubau gewissenhaft zu berücksichtigen und nicht erst später, ist außerdem die wirtschaftlichste Lösung“, erklärte er. Er sehe deshalb die Aufgabe von HDI-Gerling darin, genauso wie der bvfa, das Bewusstsein für den Brandschutz in der Öffentlichkeit zu erhöhen.