BDGW Vorstand für weitere 4 Jahre im Amt

Die Mitglieder der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienstleister (BDGW) haben auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am 26. Juni in Köln dem bisherigen Vorstand ihr Vertrauen für weitere 4 Jahre ausgesprochen. Mit bis zu 94 Prozent Zustimmung wurden die 6 stellvertretenden Vorsitzenden in ihren Ämtern bestätigt. Michael Mewes, seit 2002 im Vorstand der BDGW und seit 2008 ihr Vorsitzender, wurde mit 93 Prozent wiedergewählt. Er bedankte sich bei den Mitgliedern für das große Vertrauen und sicherte zu, die erfolgreiche Verbandsarbeit der letzten Jahre fortzusetzen. „Die Weiterentwicklung unserer Tarifpolitik sowie die Überarbeitung der Sicherheitsvorschriften sind die wichtigsten Herausforderungen“, so Mewes. Gemeinsam mit seinen sechs Vorstandskollegen werde er diese Themen angehen. Die Vorstandskollegen kämen aus kleinen, mittleren und den großen Unternehmen der Branche und entspreche damit exakt der Struktur der Mitgliedern der BDGW, so Mewes.

Im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung, die in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der GS1 Germany in Köln stattfand, trafen sich fast 60 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Geld- und Wertdienstleister, um den Vorstand der Vereinigung neu zu wählen. Die Mitglieder würdigten die Arbeit des bisherigen Vorstandsvorsitzenden indem sie Michael Mewes erneut zum Vorsitzenden der Vereinigung wählten. Auch die stellvertretenden Vorsitzenden, Hans-Jörg Hisam, Friedrich P. Kötter, Dr. Lothar Thoma, Armin Urgibl, Wolf-Rüdiger Wirth und Achim Wolf wurden von den wahlberechtigten Mitgliedern wiedergewählt.

BDGW-Vorstand

Bildunterschrift: v. l. n. r. Hans-Jörg Hisam, Geschäftsführer der ZIEMANN SICHERHEIT GmbH, Schallstadt; Achim Wolf, Geschäftsführer von b.i.g sicherheit gmbh, Karlsruhe; Dr. Lothar Thoma, Geschäftsführer der Prosegur GmbH, Ratingen; Wolf-Rüdiger Wirth, Geschäftsführer der ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen GmbH, Erfurt; ist Michael Mewes, Vorstandsmitglied der CASH LOGISTIK Security AG, Düsseldorf;  Friedrich P. Kötter, Geschäftsführer der KÖTTER Geld- & Wertdienste GmbH & Co. KG, Essen und Armin Urgibl, Geschäftsführer der IWS Industrie-Werkschutz GmbH aus Aschaffenburg

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Michael Ziesemer neuer ZVEI-Präsident

„Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende und die digitale Gesellschaft sind die großen Themen unseres Verbands“, so Michael Ziesemer (63), der neue Präsident des ZVEI. Der ZVEI-Vorstand wählte Ziesemer auf der Mitgliederversammlung in München für drei Jahre zum Präsidenten. Er folgt damit auf Friedhelm Loh, der satzungsgemäß nicht wiedergewählt werden konnte.

Ziesemer sieht in der Energiewende eine Generationenaufgabe, die mithilfe der Produkte und Lösungen der Elektroindustrie erfolgreich gestaltet werden kann. „Sicherheit, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit des Energiesystems sind machbar. Voraussetzung sind die Marktintegration von erneuerbaren Energien, der beschleunigte Ausbau eines intelligenten Stromnetzes sowie die konsequente Nutzung von Einsparpotenzialen durch mehr Energieeffizienz.“

Chancen sieht der neue ZVEI-Präsident auch bei der voranschreitenden Digitalisierung. „Das Internet der Dinge ergänzt das Internet der Dienste und durchdringt immer stärker alle Lebensbereiche“, prognostiziert Ziesemer. „Von der Fabrik der Zukunft über die Vernetzung des Automobils bis zum Smart Home: Die Elektroindustrie und der ZVEI begleiten die Menschen auf dem Weg in eine digitale Gesellschaft.“

Ziesemer ist seit zehn Jahren Mitglied des ZVEI-Vorstands, ab 2008 als Vizepräsident. Mit Gründung des ZVEI-Fachverbands Automation im Jahr 2000 war er Mitglied des Fachverbandsvorstands und Vorsitzender des Fachbereichs Prozessautomatisierung. Als ZVEI-Präsident wird Ziesemer zugleich Vizepräsident des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) sein. Ziesemer ist Chief Operation Officer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Endress+Hauser. Für seine Verdienste um die Belange der Elektroindustrie wurde Friedhelm Loh mit der ZVEI-Ehrenpräsidentschaft ausgezeichnet.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2013

Die Polizei hat in Deutschland im Vorjahr fast sechs Millionen Straftaten erfasst. Die insgesamt 5,961 Millionen Straftaten stellen rechnerisch einen Rückgang um 0,6 Prozent im Vergleich zum Jahr davor dar. Die Aufklärungsquote stieg um 0,1 Prozent auf 54,5 Prozent. Einen Rückgang gab es bei der Gewaltkriminalität. Sie sank um 5,3 Prozent auf 184.847 Fälle. Darunter waren 2122 Fälle von „Mord und Totschlag“, von denen die Polizei fast 96 Prozent aufklären konnte. Die Statistik verzeichnet einen Anstieg der Eigentumsdelikte wie Auto- oder Taschendiebstahl. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg um 3,7 Prozent auf 149.500.

Beim Einbruchdiebstahl insgesamt gibt es einen geringen Rückgang bei den Fallzahlen um 1,3 % auf 1.084.198 Fälle bei einer Aufklärungsquote von konstant  nur 14,8 %. Das bedeutet, dass in Ballungsräumen die Aufklärung manchmal nur 6 bis 8 % beträgt. In der Städterangliste liegt Bonn auf dem ersten Platz mit 563,8 Einbrüchen pro 100.000 Einwohner. Es folgen Aachen und Köln. Die sicherste Stadt Deutschlands ist demnach Augsburg mit lediglich 53,9 Einbrüchen je 100.000 Einwohner. Im Vergleich der Länder gibt es ein Nord-Süd-Gefälle: In Bayern (51) und Thüringen (54,5) sind die Bürger der Statistik nach am sichersten. Besonders schlecht schneiden die Stadtstaaten Bremen/Bremerhaven (525,2), Hamburg (399,2) und Berlin (342,7) ab.

Als Hochburg gilt eine Stadt auch dann, wenn ihre Einbruchsquote um mindestens 50 % über dem Durchschnittswert liegt. Ein solcher Spitzenreiter ist z.B. Recklinghausen. Auch viele andere Städte in Nordrhein-Westfalen sind offensichtlich für Einbrecher ähnlich attraktiv. Sicherer dagegen ist das Hab und Gut in Bayern und Thüringen. Verändert hat sich das Vorgehen der Täter: Mehr Sachschäden und höhere Schäden sind zu verzeichnen. Fachleute sprechen von einer Zunahme organisierte Banden, die auf bestimmte Tatorte (Wohnlage, Beuteerwartung, Infrastruktur) vorbereitet sind und vorwiegend aus Osteuropa und grenznahmen Gebieten kommen und nach ihrem Beutezug wieder verschwinden.

Seit 2008 hat die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland stark zugenommen, von 113.000 auf fast 150.000 im Jahr 2013. Das ist eine Steigerung um 3,7 % im Vergleich zu 2012, in dem die Anzahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle gegenüber 2011 um 8,7 % anstieg. Die Aufklärungsquote ist auf knapp 15 % gesunken, d.h. nur jeder siebte Einbrecher wird gefasst.

In einzelnen Bundesländern ist die Entwicklung bei den Wohnungseinbrüchen jedoch noch besorgniserregender. So sind z.B. in Baden-Württemberg Wohnungseinbrüche um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ursächlich für die stetige Zunahme ist insbesondere der darunter fallende Tageswohnungseinbruch, der im Jahr 2013 bundesweit um +5,8 % auf 64.754 Fälle zunahm.

Die registrierten 89.455 vollendeten Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl verursachten im Jahr 2013 einen Schaden von 427.495.425 Euro (2012: 404.832.971 Euro). Dabei wurde in 6.712 Fällen nur mit einem ideellen Schaden von einem Euro gerechnet, da die tatsächliche Schadenshöhe nicht bezifferbar war. Mit 35,9 % haben die Fälle mit Schaden von 2.500 Euro und mehr den höchsten Anteil an den Schadensgruppen des Wohnungseinbruchdiebstahls.

Beim schweren Diebstahl in/aus Boden-, Kellerräumen und Waschküchen ist ein Anstieg um 11,2 % auf 94.605 Fälle zu verzeichnen. Der Diebstahl unter erschwerenden Umständen in/aus Banken, Sparkassen, Postfilialen und -agenturen und dgl. zeigt einen bemerkenswerten prozentualen Anstieg (+25,2 %) bei relativ geringer Fallzahl (1.633 Fälle).

Feuerschutzabschlüssen für Förderanlagen

Vorbeugender baulicher Brandschutz ist bei der Installation von Förderanlagen unabdingbar: So sorgen Feuerschutzabschlüsse dafür, dass sich die Flammen im Ernstfall nicht über die Fördertechnik ausbreiten können. Im Merkblatt „Feuerschutzabschlüsse im Zuge bahngebundener Förderanlagen“ hat der bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. alles Wichtige zusammengefasst.

Durch die vielfältigen Anforderungen in Produktion und Logistik sind unterschiedliche Fördersysteme  im Einsatz. Führen die Förderstrecken durch feuerhemmende bzw. feuerbeständige Wände oder Decken, ist darauf zu achten, dass die hierfür notwendigen Öffnungen mit Feuerschutzabschlüssen versehen werden. Denn diese sorgen dafür, dass die Ausbreitung eines Feuers über die Fördertechnik oder das Fördergut verhindert wird, indem sie die Öffnungen im Brandfall automatisch schließen. Um den unterschiedlichen Bauarten der Anlagen gerecht zu werden, müssen die Förderanlagenabschlüsse jeweils an die spezifischen Anforderungen angepasst werden. Dabei ist der nach DIN EN 13501-2 klassifizierte Feuerwiderstand zu beachten und es muss sichergestellt sein, dass der Schließbereich im Auslösungsfall nicht durch Fördergut blockiert wird. Weitere Informationen finden sich in dem Merkblatt „Feuerschutzabschlüsse im Zuge bahngebundener Förderanlagen“, das von der Fachgruppe Baulicher Brandschutz im bvfa herausgegeben wurde und auf www.bvfa.de heruntergeladen werden kann.