Gefahrstoffe sicher handhaben und lagern

Wer für die sichere Handhabung und Lagerung gefährlicher Stoffe im Betrieb verantwortlich ist, kann sich bei der vorgeschriebenen Unterweisung der Beschäftigten unterstützen lassen. Das Buch Gefahrstoffe sicher handhaben und lagern erklärt anschaulich und leicht verständlich, welche gefährlichen Eigenschaften Stoffe haben können, wie Stoffe als Gefahrstoff und/oder Gefahrgut gekennzeichnet sind, welche Schutzbestimmungen es für das Arbeiten mit Gefahrstoffen gibt und was bei der Lagerung von Stoffen in ortsbeweglichen Behältern beachtet werden muss.

Zahlreiche Abbildungen und Beispiele aus dem Betriebsalltag helfen bei der Umsetzung in die Praxis. Im Anhang sind zu finden: Ein Muster-Sicherheitsdatenblatt, eine Muster-Betriebsanweisung, eine Übersicht, in der die wichtigsten Rechtsvorschriften für Gefahrstoffe vorgestellt werden, Begriffsbestimmungen und Begriffserklärungen sowie Kontrollfragen, mit denen Sie das neu erworbene Wissen aktiv testen können. Die 2. Auflage von Gefahrstoffe sicher handhaben und lagern ist dem aktuellen Rechtsstand angepasst: Berücksichtigt sind u. a. die sich aus der TRGS 510 ergebenden Vorgaben zur sicheren Lagerung von Gefahrstoffen (u.a. neue Mengenregeln!) sowie die aufgrund der ASR A.1.3 geänderten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichen. 2. Auflage 2014, Softcover, 106 Seiten, Einzelpreis: EUR 19,99, ISBN 978-3-609-65684-7

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Der Hotspot der Brandschutz-Branche

Am 24./25. März 2015 findet in Fulda zum 5. Mal der renommierte BHE-Fachkongress Brandschutz statt. Mit 450 Teilnehmern bei restlos ausgebuchten Veranstaltungen hat sich die Fachtagung eindrucksvoll am Markt etabliert und sich zu einem Hotspot der Brandschutz-Branche entwickelt.

Die Teilnehmer erwartet wieder ein hochkarätiges Vortragsprogramm mit neutralen Fachvorträgen über erprobte Anwenderkonzepte, technisches Know-how und neueste Normen. Vorgestellt werden insbesondere die Themenbereiche Brandmeldetechnik, Sprachalarmierung, RWA-Systeme sowie Flucht- und Rettungswege. Die vortragsbegleitende Ausstellung bietet außerdem Kontaktmöglichkeiten zu namhaften Anbietern von Brandschutzlösungen. Neueste Technologien können direkt vor Ort begutachtet werden. Teilnehmer bezeichnen den BHE-Fachkongress deshalb als ideale Plattform für einen umfassenden Wissenstransfer.

Branchenübergreifend werden neben Errichtern und Planern auch Brandschutzbeauftragte (aus Industrie- und Logistikunternehmen, Speditionen, Banken, Versicherungen, Gewerbe, Hotels etc.) sowie Entscheider in Baubehörden mit dem Kongress angesprochen. Alle Informationen zum Fachkongress finden Interessenten auf www.bhe.de oder unter Tel.: 06386 9214-21.

Spendenübergabe: BHE hilft kranken Kindern

Mit einem Scheck über 5.000 € an das Kinderhospiz SONNENHOF in Berlin unterstützt der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. die professionelle Pflege und Betreuung unheilbar kranker Kinder.

„Wir können dem Leben nicht mehr Tage, aber den Tagen mehr Leben geben“. Dieses Zitat von Cicely Saunders beschreibt eindrucksvoll die unschätzbare Arbeit des Kinderhospizes SONNENHOF der Björn Schulz STIFTUNG. Jedes Jahr sind zahlreiche junge Menschen in Deutschland von unheilbaren Krankheiten betroffen.

Das Kinderhospiz SONNENHOF ist ein liebevoller Ort für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bis zu 16 junge Menschen finden hier Platz zum Leben und Wohlfühlen. Sie werden von Pflegepersonal und Pädagogen gepflegt, beschäftigt, gefördert und betreut.

Die Familien der erkrankten Kinder leisten in der schweren Situation Unbeschreibliches – oft über Jahre hinweg. Deshalb wird die gesamte Familie (Eltern, Geschwister, Großeltern) im SONNENHOF professionell unterstützt und bestmöglich entlastet.

Insgesamt 15.000 € wurden vom BHE an soziale Einrichtungen für Kinder übergeben. Diese beachtliche Summe kam bei einer Tombola während der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des BHE zusammen, die dank großzügiger Spenden aus der Mitgliedschaft realisiert werden konnte.

Der BHE-Vorstandsvorsitzende Norbert Schaaf bedankte sich anlässlich der Spendenübergabe in Berlin nochmals bei allen Spendern und Loskäufern für ihre Unterstützung.

Weitere Spenden in Höhe von jeweils 5.000 € gingen an den Kindergarten der Gemeinde Brücken, dem Verbandssitz des BHE, und (wie schon berichtet) an den Verein Straßenkinder e.V. in Berlin.

„Kunst gegen Mauern“ – Ausstellung bei Securitas

„Kunst gegen Mauern“ ist ein Projekt mit Berliner und Brandenburger Schulen, das die Faszination für die Geschichte der „freien Mauerstadt“ aufgreift und zur individuellen Gestaltung eines Miniatur-Mauersteins einlädt. Securitas als Partner und Hauptsponsor des Projektes zeigt anlässlich des 25. Jubiläums des Mauerfalls eine eigene Ausstellung mit individuellen Kunststücken von Beschäftigten aus ganz Deutschland. Viele haben sich an der Aktion beteiligt und ihre Mauersteine für die zentrale Ausstellung bei Securitas in der Potsdamer Strasse 88 zur Verfügung gestellt.

Die vierteljährlich erscheinende Mitarbeiterzeitschrift hatte alle 19.000 Beschäftigten dazu aufgerufen, im Familien- und Freundeskreis Minitatursteine zu gestalten und für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. „Besonders interessant ist die Vielfalt der Motive und Themen, die noch heute emotional mit dem Symbol der deutschen Teilung verbunden sind und in der künstlerischen Umsetzung zum Ausdruck kommen“, erklärt Frank Salewsky, Geschäftsführer von Securitas Berlin zur Ausstellungseröffnung. Salewsky hatte als Erster seine Beteiligung als Sponsor und Partner am Projekt „Kunst gegen Mauern“ zugesagt. „Wir ermöglichen eine Patenschaft für 5.000 Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg“, erklärt der Berliner Geschäftsführer. „Wir werden Schulklassen und ihre Lehrer in unser Haus in der Nähe des Potsdamer Platzes einladen und ihnen Räumlichkeiten und Material zur Verfügung stellen, um sich dem Projekt zu widmen.“ Die junge Generation, geboren lange nach dem Mauerfall, ist die Hauptzielgruppe des Projektes. Lukas Wirths, Initiator und Leiter von „Kunst gegen Mauern“, möchte die gesamtdeutsche Geschichte den jungen Menschen näher bringen und anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls für Toleranz und ein vernünftiges Miteinander werben. Die Ausstellung im Empfangsbereich der Securitas, Potsdamer Strasse 88/Ecke Lützowstrasse, 10785 Berlin, ist noch bis Ende des Jahres zu besichtigen, Montags bis Freitags von 8 bis 17 Uhr.

Geklaut wird alles!

Ob Smartphone, Lippenstift oder Schmuck – geklaut wird alles, besonders was klein und teuer ist und sich gut weiterverkaufen lässt. Der Schaden für den Handel geht laut Experten in die Milliarden. Und den Dieben ist nicht beizukommen – trotz hoher Investitionen in Sicherheitstechnik.

Ein schneller Griff ins Regal und die Make-Up-Dose landet in der Handtasche. Eine kleine Bewegung mit dem Arm, und das Smartphone verschwindet in der Jackentasche. Warenschwund kostete den deutschen Handel im vergangenen Jahr 4,7 Milliarden Euro – immerhin 1,1 Prozent des Umsatzes. Weltweit waren es sogar 1,29 Prozent des Einzelhandelsumsatzes – das entspricht 96,8 Milliarden Euro.

Das besagt das aktuelle „Globale Diebstahlbarometer“, eine weltweite Studie zu den Ursachen und Kosten von Warenschwund im Einzelhandel, durchgeführt durch das Dienstleistungsunternehmen The Smart Cube und mitfinanziert vom Warensicherungssytem-Anbieter Checkpoint Systems. Hauptursache für Warenschwund in Deutschland ist demnach der Ladendiebstahl. Klau-Kunden sind hierzulande für etwa 1,7 Milliarden Euro an Verlusten verantwortlich. Fast genauso hoch schlagen jedoch die Kosten durch unehrliche Mitarbeiter (etwa 1,66 Milliarden) zu Buche. Der Rest entfällt auf administrative Fehler und unehrliche Lieferanten.

VdS-Sternesystem jetzt auch für Nachrüstprodukte

Prävention im Einbruchschutz ist angesichts weiter steigender Einbruchzahlen ein wichtiges Thema. Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Dabei agieren die Täter immer professioneller, die durchschnittlichen Schadensummen belaufen sich aktuell auf ein Rekordhoch von 3.300 Euro. Qualitativ hochwertige Sicherungstechnik ist deshalb ein entscheidender Schutzfaktor. Eine Herausforderung für alle Beteiligten sind hier aber ausgerechnet die Normen, die technische Sachverhalte eigentlich klar regeln sollen. Die selbst für Experten undurchsichtigen Klassifizierungssysteme wie bspw. achtstellige Zahlencodes wurden 2012 durch eine von VdS gemeinsam mit zahlreichen Verbänden entwickelte, präzise und leicht verständliche Kennzeichnung abgelöst. Nachdem die klare Kennzeichnung der Einbruchwiderstandes durch bis zu drei Sterne zunächst für Schließzylinder eingeführt wurde, glänzt sie nun auch auf VdS-anerkannten Nachrüstprodukten zur Verriegelung. Da hier keine Klassenunterscheidung getroffen wird, erhalten einbruchhemmende Nachrüstprodukte durchgängig eine “Zwei-Sterne-Auszeichnung“. „Eine für den Endkunden klar durchschaubare Kennzeichnung ist uns sehr wichtig“, betont Thomas Urban, Bereichsleiter Security bei VdS, Europas Nummer Eins-Institut für Einbruchschutz. „Sie vereinfacht die Kaufentscheidung um ein Vielfaches, sorgt für mehr Verständnis und somit für mehr Sicherheit. Mit der Einführung des Sternesystems im nächsten Produktbereich kommen wir dem Ziel einer einheitlichen, direkt verständlichen Kennzeichnung über den gesamten Security-Bereich wieder einen Schritt näher.“

Lebensretter-Anforderungen optimiert

Alle drei Minuten werden deutsche Feuerwehren zu einem Einsatz gerufen. Eine Hauptgefahrenquelle für Brände in Privatwohnungen sind nicht, wie oft angenommen, nur Kerzen oder Kaminöfen, sondern vor allem die überall vorhandene Elektrik. In jedem Fernseher im Standby-Modus und selbst in jeder Steckdose kann es wegen Defekten oder altersschwachen Teilen zu einem Schwelbrand kommen. Ein einziges Kilo Kunststoff bildet schnell bis zu 2.500 Kubikmeter hochgiftigen Rauch – was eine ganze Wohnung füllt. Dann führen schon drei Atemzüge zu Bewusstlosigkeit, zwei Minuten im Rauch sind bereits tödlich. „Die größte Gefahr bei Wohnungsbränden ist nicht unmittelbar Feuer, sondern der sehr viel schneller vordringende, hochgiftige Rauch“, bestätigt Christoph Haupt, Prüf-Experte für Rauchwarnmelder bei VdS, Europas größtem Institut für Brandschutz. „Über 90 % der Brandtoten in Deutschland sterben an einer Rauchvergiftung, meist nachts im Schlaf. Deswegen sind Rauchwarnmelder, die für wenig Geld zu haben und kinderleicht zu installieren sind, enorm wichtige Lebensretter.“

VDS Mitarbeiterportraits 

Bildunterschrift: Gemeinsam haben VdS und die vfdb die Anforderungen an Rauchwarnmelder optimiert – im Bild eine Prüfung in den Kölner VdS-Laboratorien.

Statistiken belegen die Wirksamkeit der handtellergroßen Geräte: Noch in den Neunzigern starben in Deutschland jedes Jahr fast 1.000 Menschen durch Brände. Dass diese Zahl mit aktuell 384 Toten (2012) deutlich niedriger liegt, verdanken wir vor allem der immer stärkeren Verbreitung von Rauchmeldern. „Entscheidend ist natürlich die Qualität der kleinen Lebensretter“, betont Haupt. Prüferfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nach den harmonisierten europäischen Normen EN 14604 zertifizierte Melder jedoch nicht immer den erforderlichen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Sowohl Batterielebensdauer als auch Fertigungsqualität und die wichtige Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Beeinträchtigungen entsprechen oft nicht der enormen Bedeutung dieser lebensrettenden Technik.

VdS_Lebensretter2

Bildunterschrift: Die handlichen Lebensretter sind leicht zu montieren. Die zuverlässige Funktion im Ernstfall wird durch das Qualitätssiegel von VdS belegt.

VdS hat deshalb bereits im Jahr 2009 ein praxisgerechtes Anforderungsprofil entwickelt, das in die entsprechende Europanorm überführt werden sollte. Da sich Norm-Überarbeitungen bekanntlich über Jahre erstrecken, hat VdS die wichtigen Zusatzanforderungen an die Ausführungsqualität und Zuverlässigkeit der Melder gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) umgesetzt. Haupt betont. „Wir freuen uns, die Hersteller mit gewohnt präzisen Vorgaben für die zuverlässige Rettung von Menschenleben unterstützen zu können.“ Die ergänzenden Anforderungen stehen Ihnen als vfdb-Richtlinien 14/01 und – inhaltlich gleichlautend – als VdS-Richtlinien 3131 zur Verfügung. Damit Hersteller bereits anerkannter Produkte sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen können, wurde eine Übergangszeit bis zum 31.03.2015 eingeräumt. Die neuen Richtlinien VdS 3131 finden Sie zum kostenlosen Download auf http://www.vds.de oder gedruckt auf www.vds-shop.de .