Maike Brzoska erhält den ersten BDGW Medienpreis

Die Gewinnerin, Maike Brzoska, hat mit Ihrem Artikel „Eklig und teuer?“ in „Die Zeit“ in den Augen der fachkundigen Jury einen gut recherchierten und abgewogenen Beitrag zu dem Thema verfasst. Sie stellt fest, dass in den letzten Jahren von Interessierten ein regelrechter „War on Cash“, ein Feldzug gegen das Bargeld geführt wird. Sie verweist auf die Zahlen der Euro-Zone, wonach nach wie vor das Volumen der Banknoten und der Münzen deutlich angestiegen ist.Die Autorin geht in Ihrem Artikel auch auf ein wichtiges Argument ein, dass in Zeiten von Amazon und Co. immer mehr Anhänger gewinnt: Bargeld ist anonym und schützt seinen Benutzer vor der Beobachtung durch Dritte. Scheine und Münzen hinterlassen keine Datenspuren.Auch wenn die Anbieter elektronischer Zahlungssysteme gebetsmühlenartig beteuern würden, dass die Daten ihrer Kunden sicher sein, zeigt, so die Autorin, die Erfahrung, dass sich immer wieder neue Sicherheitslücken auftun. Der beste Datenschutz sei daher, die Daten erst gar nicht entstehen zu lassen. Dabei helfe Bargeld. D

Die Autorin schließt ihren Artikel mit dem Zitat des russischen Dichters Dostojewski: Geld ist geprägte Freiheit. Heute sollte man wohl ergänzen: Bargeld ist geprägte Freiheit.Die Jury hat Frau Brzoskas Artikel den BDGW Medienpreis verliehen, da dieser überzeugende Beitrag, der die Argumente pro aber auch contra Bargeld ausgewogen analysiert und zusätzlich, zur Freude der Wertdienstleister, zum richtigen Ergebnis kommt.

BDGW Medienpreis 2014 an Maike Brzoska

Dr. Olschok überreicht BDGW Medienpreis 2014 an Maike Brzoska

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Angriffswelle auf EMA-Transponder

In letzter Zeit wird wiederholt von Hacker-Angriffen auf Einbruchmeldeanlagen (EMA) bzw. deren Schutzmechanismen berichtet. Einbrecher entwenden dabei bspw. ohne physischen Kontakt die Codes von veralteten Transpondern wie beispielsweise dem EM4102 (Transponder sind vereinfacht gesagt die „digitalen Schlüssel“ für verschiedenste Sicherheitsanwendungen). Dazu nutzen sie einfachste Kopiergeräte, die ein digitales Duplikat des Transponders erzeugen, und können auf diese Weise viele Anlagen problemlos überlisten.

„Die Sicherheitsexperten von VdS wollen neue Tätertrends frühzeitig erkennen – und den Kriminellen stets einen Schritt voraus sein“, erklärt Günter Grundmann, Laborleiter bei VdS, Europas Nummer-Eins Institut für Einbruchschutz. „Durch die präzisen Vorgaben der VdS-Richtlinien sind unsere Kunden und Partner optimal geschützt – übrigens auch schon seit Jahren gegen derartige Hackerangriffe auf die Transponder. Denn VdS-anerkannte Einbruchmeldeanlagen sind grundsätzlich immer durch ein zusätzliches Identifikationsmerkmal neben dem digitalen Schlüssel abgesichert“, freut sich Grundmann.

Um professionellen Tätern das Eindringen in gesicherte Räume zu verwehren, bedarf es bei VdS-konformen EMA in höherwertigen Risiken schon seit Jahrzehnten zusätzlich zum Transponder eines weiteren Identifikationsmerkmales, z.B. der Codeabfrage oder eines anderen materiellen oder biometrischen Merkmales. Übrigens: Bei aktuellen VdS-anerkannten Produkten ist auch der Datenklau aus Transpondern nicht erfolgreich, weil sichere Rolling-Codes bzw. Wechselcodes eingesetzt werden.

IT-Sicherheit durch VdS

Die weltweite Cyberkriminalität verursacht jedes Jahr Schäden von mehr als 400 Milliarden US-Dollar, berichtet „Die Welt“. In Deutschland kosten IT-basierte Verbrechen jährlich 1,6 % unseres Bruttoinlandsproduktes, so die Tageszeitung. Und Cybercrime ist ein sehr stark wachsender Sektor. Deshalb bezeichnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft IT-Sicherheit als „den Brandschutz des 21. Jahrhunderts“.

Angesichts dieser alarmierenden Zahlen wird VdS, Europas Nummer Eins-Institut für Unternehmenssicherheit, die Dienstleistungen für optimale IT-Sicherheit stark ausbauen. Den Anfang macht der Lehrgang „Informationssicherheit“, eine einwöchige Qualifikation zum Informationssicherheitsbeauftragten.

Tastatur und Schloss

„Der Erfolg und in vielen Fällen auch der Bestand von Unternehmen hängen immer stärker von der Sicherheit der Informationen ab – diese ist leider noch allzu oft unzureichend und deshalb sind z.B. Informationen leicht auszuspionieren“, betont Ingeborg Schlosser, Leiterin des VdS-Bildungszentrums. „Mit unserem neuen Lehrgang wollen wir Firmen dabei unterstützen, sich auch gegen diese Bedrohung optimal zu schützen.“

Vom 13. bis 17. April vermitteln im Kölner VdS-Bildungszentrum Branchengrößen wie Mark Semmler und Jens Eichler notwendiges Wissen und unverzichtbare Werkzeuge, um angemessene Informationssicherheit in Unternehmen zu etablieren. Wie von VdS gewohnt, kombiniert der Lehrgang Theorie und praktische Übungen. Alle Infos zum neuen Lehrgang „Informationssicherheit“ finden Sie unter www.vds.de/it-sich

Neuigkeiten im VdS-Kalibrierlabor

In der Unternehmenssicherheit zählt jedes Detail, um beispielsweise im Brandfall Menschenleben zu retten oder um perfekt ausgerüstete Kriminelle zu stoppen. Deswegen wurde das VdS-Qualitätssiegel, das für umfassend geprüfte und zertifizierte Zuverlässigkeit steht, zum obersten Kaufkriterium für Europas Sicherheitsexperten.

Die vollständige Korrektheit und auch Rückführbarkeit aller Prüfungen in den Kölner VdS-Laboratorien auf nationale oder internationale Normale gewährleistet u.a. eine regelmäßige Kalibrierung aller 1.412 derzeit bei VdS aktiven Messgeräte. Um dies sicherzustellen, integrierte VdS (Vertrauen durch Sicherheit) schon 1989 ein eigenes Kalibrierlabor in seine Strukturen.

VdS_Kalibrierlabor

„Zahlreiche unserer Eigenentwicklungen, wie der Wärmekanal oder die Netzteil- und Batterieprüfstände, sind extern kaum zu kalibrieren, da Kalibrierungsdienstleister sich meist auf Serienprodukte spezialisiert haben“, betont Christian Führer, Verantwortlicher für die VdS-Prüfmittelbetreuung. „Außerdem nehmen ein Ausbau und der Versand an externe Partner oft längere Zeit in Anspruch. Deswegen ist das eigene Kalibrierlabor ein wichtiger Teil unserer Prüfkette. Wir wollen schließlich im Sinne unserer Kunden so wenig wie möglich Stillstand in den VdS-Laboratorien.“

Um die Durchlaufzeiten weiter zu reduzieren, wurde das Kalibrierlabor jetzt mit einem neuen Temperaturbad größeren Messbereiches sowie einem eigenen Schallkalibrator ausgestattet. „Sogar die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS war begeistert von unseren umfassenden Vor-Ort-Kalibrierungsmöglichkeiten“, freut sich Führer. „Mit den zusätzlichen Dienstleistungen, die wir direkt im eigenen Haus erbringen, wollen wir die VdS-Prüfabläufe noch einmal effizienter machen – so dass die zertifizierten Innovationen unserer Partner noch schneller im Markt verfügbar sind und Unternehmen sichern sowie Leben retten können.“