Perimeter Protection Kongress 2016

Am 12. und 13. Januar 2016 diskutieren parallel zur Fachmesse
Perimeter Protection (12. bis 14. Januar 2016) bereits zum dritten Mal anerkannte Experten großer Unternehmen und Organisationen über die besonderen Herausforderungen für eine optimale Außensicherung sowie das Zusammenspiel mechanischer und elektronischer Sicherheitssysteme. In den Vorträgen wird der komplette Prozess von der Planung über die Vergabe bis zur Realisierung und Abnahme betrachtet. Der Perimeter Protection Kongress richtet sich nicht nur an Fachplaner und Hersteller, sondern auch an Nutzer, Systemlieferanten und Errichter. Behörden, die für Sicherheitslösungen des Freigeländes von Gewerbe, Industrie und öffentlichen Einrichtungen verantwortlich sind, bietet er ebenfalls eine spannende Wissensplattform. Kongresspartner ist der Verband für Sicherheitstechnik (VfS).
Wilfried Joswig, Geschäftsführer VfS, über das Kongressprogramm:
„Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder ausgewiesene Experten für den Perimeter Protection Kongress gewinnen konnten. Das Besondere: In den Vorträgen steht eine ganzheitliche Betrachtungsweise im Fokus. Von der Gefährdungsanalyse bis zu Realisierung und Betrieb werden alle Phasen eines Perimetersicherungskonzepts beleuchtet. Natürlich dürfen Besucher auch wieder auf Erfahrungsberichte von Anwendern über bereits realisierte Sicherungslösungen sowie deren positive und negative Erkenntnisse gespannt sein. Diskussionen runden das Programm ab und garantieren einen fachlichen Austausch auf höchstem Niveau.“
Der Perimeter Protection Kongress punktet einmal mehr mit brandaktuellen Branchenthemen. So geht es in dem Vortrag „Intelligente Beleuchtungskonzepte im Bereich Perimeterschutz zur Energieeinsparung und Reduzierung der CO2- und Lichtemission“ beispielsweise um die Herausforderungen bei der Planung der optimalen Beleuchtung sowie die Frage, ob Scheinwerfer mit der Kamera kommunizieren. Dazu referieren die Experten Jochen Sauer von Axxis Communications und der Sachverständige Sascha Puppel. Über die Gefahr aus der Luft, genauer um Drohnenangriffe und deren Abwehr, spricht Jan Hesselbarth von Caballero & Hesselbarth Consulting im Vortrag „UAVs (unmanned aerial vehicles) als fester Bestandteil der Gefährdungsanalyse – Gefahr! Risiko! Maßnahmen?“. Alexander Stein, Veranstaltungsleiter Perimeter Protection bei der NürnbergMesse, findet: „Der Kongress bietet praxisnahe Lösungen, fundierte Hintergrundinformationen und spannende Themen, die die Branche aktuell bewegen. Im Anschluss an beide Kongresstage haben die Teilnehmer die Gelegenheit, die Fachmesse zu besuchen und mit den Ausstellern intensiv ins Gespräch zu gehen. Für mich eine ideale Kombination.“ Das ganze Kongressprogramm 2016 finden Besucher und Interessierte auf http://www.perimeter-protection.de und http://www.vfs-hh.de.

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BSD ehrt Fachhandelspartner 2015

Die Mitglieder des Bundesverbandes Sicherungstechnik Deutschland e.V. (BSD)
haben abgestimmt und die Voten zu unserer Umfrage ‚Fachhandelspartner 2015‘ abgegeben. Insgesamt attestieren diese der Industrie mit der Durchschnittsnote 2,48, dass sie mit deren Leistungen alles in allem zufrieden sind. Es gibt hier auch keine Ausreißer, da die durchschnittlichen Bewertungen aller Lieferantenrecht recht eng beieinander liegen. So beträgt die Differenz zwischen dem Erstplatzierten und dem Letzten nicht einmal eine halbe Note. In den einzelnen Kriterien zeichnen die Verbandsmitglieder durchaus ein differenziertes Bild. So bescheinigen diese ihren Lieferanten mit der Durchschnittsnote 2,01, dass Sie mit deren Produktqualität zufrieden sind. Ähnliches gilt auch für die Liefertermintreue.
Einen deutlichen Unmut wird hingegen beim Thema „Aufwandsentschädigung für Garantiearbeiten“ artikuliert. Mit der Durchschnittsnote von 3,40 weicht dieser Wert signifikant von allen anderen Benotungen ab und ist gleichzeitig der schlechteste Wert der gesamten Umfrage.
Der BSD ist schon der Meinung, dass hier die Hersteller noch einiges tun müssen. Insbesondere ist dringend ein Umdenken in Richtung zur eigenen Verantwortung zu stehen erforderlich. Denn: Wenn jemand Waren in den Verkehr bringt, die nicht das leisten, was sie eigentlich leisten sollten, muss er dafür auch die Verantwortung übernehmen. Und diese Verantwortung kann nicht beim kostenlosen Ersatz des Produkts enden sondern muss sich auf die Entschädigung aller durch das Sicherheitsfachgeschäft geleisteten Aufwendungen erstrecken.
Nur mäßig zufrieden sind die Mitglieder im Durchschnitt mit der „Außendienstbetreuung“ und mit der „Werbe- / Marketingunterstützung“. Hier wurden die Noten 2,89 und 2,81 vergeben. Im Gegensatz zur „Außendienstbetreuung“ wird die „Innendienstbetreuung“ mit der Note 2,05, die gleichzeitig die zweitbeste der gesamten Umfrage darstellt, bewertet. Daraus folgt, dass die Industrie vielleicht einmal die Prioritäten zwischen Innen- und Außendienst neu überdenken müsste.

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Salto-Geschäftsführer, Axel Schmidt, nimmt den Award und das Leistungszertifikat von dem BSD-Vorsitzenden, Jens Ehlers, entgegen

Die zu bewertenden Kriterien lauteten: Produktqualität, Produktqualität von Innovationen, Liefertermintreue, Garantieabwicklung/Schnelligkeit, Aufwandsentschädigungen für Garantiearbeiten, Einhaltung von Zusagen, Werbe- und Marketingunterstützung, Außendienstbetreuung, Innendienstbetreuung und Qualität der Verfügbarkeit einer Hotline
Insgesamt wurde folgende Reihenfolge durch das Votum der BSD-Mitglieder für den Fachhandelspartner 2015 vergeben: 1. Platz: Salto, 2. Platz: ABUS Pfaffenhain, 3. Platz: ISEO. Anlässlich der Arbeitstagung ‚Herbsttreffen der BSD-Fachpartner‘ am 15.10.2015 in Hohenroda wurde den Jubilaren im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein Award nebst dem Leistungszertifikat „Fachhandelspartner 2015“ überreicht.

Weniger Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2015

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter zurückgegangen. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), veröffentlicht hat. Danach sank die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle von 430.939 auf 420.447 (-2,4 Prozent). Die Zahl der Unfälle auf dem Weg zur Arbeit blieb mit 87.070 nahezu unverändert. Bei den schweren Arbeits- und Wegeunfällen, insbesondere den Rentenfällen, zeigt sich jeweils der gleiche Trend. 200 Arbeitsunfälle endeten tödlich, 10 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der tödlichen Wegeunfälle stieg dagegen um 19 auf 140.
„Angesichts der anhaltend guten Konjunktur geht gerade von den gesunkenen Arbeitsunfallzahlen im ersten Halbjahr ein positives Signal aus“; sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer: „Wenn der Trend sich fortsetzt, könnte 2015 ein gutes Jahr für den Arbeitsschutz werden.“
Die gesetzliche Unfallversicherung war erneut auf der Messe A+A. Die Vielfalt im Arbeitsschutz war das zentrale Thema am Gemeinschaftsstand der gesetzlichen Unfallversicherung auf der Arbeitsschutz-Messe A+A in Düsseldorf vom bis 27.-30. 10. 2015. Darüber hinaus gab es auch wieder eine Themeninsel zur aktuellen Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ geben.