Dienstort Weihnachtsmarkt: Wieder tausende Sicherheitsdienstmitarbeiter im Einsatz

Das erste Adventswochenende steht bevor und viele Weihnachtsmärkte in Deutschland öffnen ihre Pforten für die Besucher. Dies bedeutet auch für die private Sicherheitswirtschaft eine Menge zusätzlicher Arbeit. „Angesichts der derzeitigen Bedrohungslage werden in diesem Jahr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste auch während der Betriebszeiten vor Ort sein.“ so Olschok weiter.

Die privaten Sicherheitskräfte waren in der Vergangenheit vor allem nach Schließung der Weihnachtmärkte im Einsatz. Die Stände werden bewacht und es wird sichergestellt, dass die Märkte auch am nächsten Tag wieder öffnen können. Zudem regeln die Sicherheitsdienste mancherorts wegen des großen Andrangs auf die Weihnachtsmärkte den Einlass, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Ähnlich der Sicherheits- und Ordnungsdienste bei anderen großen Veranstaltungen wird so der Zustrom auf und vom Gelände herunter durch die Sicherheitskräfte reguliert. Laut Olschok werden die privaten Sicherheitsunternehmen auch oft zusätzlich zur anwesenden Polizei zum Schutz vor Taschendiebstahl engagiert.

Auf vielen deutschen Weihnachtsmärkten werde die Präsenz der Sicherheitsdienste während der Öffnungszeiten deutlich höher als in der Vergangenheit sein, so Olschok. Dies hänge aber nicht ausschließlich mit den schlimmen Ereignissen der letzten Woche zusammen. „In vielen Städten ist bereits im Sommer auf Grundlage von Sicherheitskonzepten entschieden worden, den Einsatz der Sicherheitskräfte während der Öffnungszeiten deutlich hochzufahren“ so Olschok abschließend.

Werbeanzeigen

Essener Sicherheitstage zeigen aktuelle Trends

Zusammen mit der Messe Essen richtete der BHE am 10./11. November 2015 zum 7. Mal die Essener Sicherheitstage aus. Die Veranstaltung hat sich als Branchen-Highlight im Security-freien Jahr etabliert und überzeugte erneut mit einem attraktiven Vortragsprogramm und einer hochkarätigen Fachausstellung.
In insgesamt 18 praxisnahen Vorträgen informierten fachkundige Referenten über bewährte Lösungen, aktuelle Trends und innovative Technologien aus unterschiedlichen Bereichen der Sicherheitstechnik. Dipl.-Betriebswirt Steffen Ebert, Publishing Director der GIT-SICHERHEIT, moderierte die Veranstaltung. Hierbei wurde auch das Thema „Cybersecurity“ aufgegriffen, dass vor dem Hintergrund wachsender Internet-Kriminalität immer bedeutsamer für die deutschen Unternehmen wird. Cornelius Kopke, Referent für Wirtschaftsschutz beim Bitkom e.V., zeigte neben der aktuellen Bedrohungslage und den Kosten einer fehlenden Absicherung auch praktikable Handlungsoptionen für Betriebe.
Einen zusätzlichen Mehrwert zum Vortragsprogramm bot den Teilnehmern die begleitende Fachausstellung. Die Kongressbesucher konnten neueste Lösungen direkt vor Ort selbst unter die Lupe nehmen und sich ausführlich beraten lassen.

SONY DSC

Abgerundet wurde die Veranstaltung am zweiten Kongresstag durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Smart Home Security“. Nach drei einführenden Beiträgen debattierten die Teilnehmer über die Möglichkeiten und Grenzen von Smart-Home-Konzepten. Die zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum belebten die Diskussion und spiegelten die große Bedeutung des Themas für die zukünftige Entwicklung der Sicherheitsbranche wider.
Hierbei zeigte sich deutlich, dass insbesondere die im Markt angebotenen Plug-and-Play-Lösungen keinesfalls die Anforderungen an sicherungstechnische Lösungen erfüllen und nicht für echte Sicherheit sorgen können.

Waschulewski zum Vorsitzenden des BDSW Fachverbandes Aviation gewählt

Der neugegründete BDSW Fachverband Aviation wählte Wolfgang Waschulewski zu seinem ersten Vorsitzenden. In diesem Fachverband werden die Interessen der BDSW-Mitgliedsunternehmen gebündelt, die mit ihren inzwischen fast 20.000 Beschäftigten auf den bundesdeutschen Verkehrsflughäfen Sicherheitsaufgaben nach dem Luftsicherheitsgesetz wahrnehmen.
„Wir werden den konstruktiven Dialog mit allen Akteuren in der Luftsicherheit intensivieren, damit das hohe Sicherheitsniveau gehalten und weiterentwickelt werden kann“, so der neugewählte Vorsitzende Wolfgang Waschulewski. Der Bereich der Luftsicherheit werde auf Grund der unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen von europäischen und deutschen Behörden immer komplexer, so Waschulewski. „Wir tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem wir die im BDSW vertretene Kompetenz in der Luftsicherheit weiter bündeln und vor allem noch besser als bisher nach außen verdeutlichen.“
Die im Fachverband Aviation zusammengeschlossenen 20 Mitgliedsunternehmen und Personen arbeiten teilweise schon seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet und verfügen über eine hohe Kompetenz in der Luftsicherheit. Eine der wichtigsten Aufgaben sei die Ausbildung der eingesetzten Sicherheitskräfte und die Integration von moderner Sicherheitstechnik in die Kontrollvorgänge. „Wir wollen unserer Expertise einbringen, um die Prozesse an den Flughäfen weiter zu optimieren, so Waschulewski.
Der Fachverband wird ab sofort auch die tarifpolitische Verantwortung für den Bereich Luftsicherheit übernehmen. „Die Rahmenbedingungen für die 20.000 Sicherheitskräfte an den Flughäfen unterscheiden sich gravierend von den anderen Aufgabengebieten der Sicherheitswirtschaft. Deshalb werden wir eigenständige Tarifverträge mit den Gewerkschaften verhandeln und abschließen“, so Wolfgang Waschulewski abschließend.

Entrauchung leicht gemacht

Alle fünf Minuten brennt in Deutschland ein Unternehmen – weit mehr als hunderttausend Mal im Jahr. Die gravierendste Gefährdung für Menschenleben und auch für ganze Gebäude sind bei Bränden oftmals nicht die Flammen an sich, sondern Rauch. Schon wenige Atemzüge in einem verrauchten Raum können zu Bewusstlosigkeit führen und menschliche Lungen verätzen. Außerdem kontaminiert und korrodiert der toxische Rauch Produktionsanlagen, Lagergüter sowie die Gebäudehülle, er behindert auch die Rettungs- und Löscheinsätze der Feuerwehr oft am stärksten.
„Ein einziges Kilo brennender Kunststoff bildet bis zu 2.500 Kubikmeter giftiger Rauchgase“, betont Alwine Hartwig, Produktverantwortliche RWA bei VdS (Vertrauen durch Sicherheit). „Das macht Rauch- und Wärmeabzugsanlagen zu einem zu Recht immer öfter bauaufsichtlich geforderten Teil von Sicherheitskonzepten. Unser bewährtes `Berechnungsprogramm für RWA, VdS 2897´, mit dem Errichter diese Technik ganz einfach planen und auslegen können, haben wir jetzt überarbeitet und an die aktuellsten Normen sowie Erkenntnisse angepasst.“
Nach Eingabe der geplanten Art der Nutzung, geometrischer Abmessungen und der Art der Brandmeldung erstellt das Programm direkt präzise Vorgaben zur Auslegung der Technik nach den verschiedensten Normen und Richtlinien. „Unsere Kunden können beispielsweise auch direkt prüfen, ob größere Klappen möglicherweise zu einer Minderung der benötigten Zahl an Öffnungen führen“, ergänzt Hartwig. „Selbst die Höhe der raucharmen Schicht wird anhand einfacher Eingaben direkt bemessen. Das optimierte Programm beinhaltet natürlich die neue VdS 2098, die DIN 18232/2 und den neuen Teil 5 sowie zur optimalen Unterstützung bei Änderungen an Altanlagen auch noch die VdS CEA 4020.“
Die Experten von VdS, Europas Nr. 1-Institut für Brandschutz, prüfen die Zuverlässigkeit aller Arten von RWA seit Jahrzehnten – und unterstützen Planer und Errichter gern mit ihrem gesammelten Wissen zu optimaler Entrauchung. Das Tool inklusive aller im Programm genutzten Richtlinien und Normen erhalten Sie im VdS-Webshop: Einfach auf http://www.vds-shop.de im Suchfeld „2897“ eingeben.

VdS_RWA Mehr von diesem Beitrag lesen