Verbraucher- und Datenschutz bei Smart Home-Angeboten

Werden Smart Home-Systeme über das Internet gesteuert, besteht die Gefahr, dass unbefugte Dritte die Daten ausspähen. Greift z.B. der Hausbesitzer mit einer App auf sein Smart Home zu, könnten Hacker die Daten auslesen oder selbst die Steuerung des Smart Home übernehmen. Auch vermeintlich belanglose technische Daten wie zum Beispiel die Verbrauchswerte der Heizung können Dritten tiefe Einblicke in den Lebensalltag der Hausbesitzer verschaffen. Der vierte rheinland-pfälzische Verbraucherdialog „Smart Home“ widmete sich deshalb ganz dem Thema „Verbraucher- und Datenschutz bei intelligenter Haustechnik“. Ein Gremium aus Expertinnen und Experten des Verbraucher- und Datenschutzes, der Wirtschaft und Wissenschaft, an dem auch Vertreter des BHE teilnahmen, erarbeitete Empfehlungen zum Verbraucher- und Datenschutz bei Smart Home-Angeboten. Diese beziehen sich vorzugsweise auf Nachrüstlösungen für den privaten Gebrauch. Sie geben Anbietern Kriterien zur verbraucher- und datenschutzfreundlichen Angebotsgestaltung an die Hand. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten Informationen und Hilfestellung, worauf bei der Auswahl und Nutzung von Angeboten der intelligenten Heimvernetzung und -automation zu achten ist. Die Empfehlungen verstehen sich als konstruktiver Beitrag für einen vorsorgenden, praxisnahen Verbraucher- und Datenschutz an einem noch jungen Markt. Vorgestellt wurden die Empfehlungen von Verbraucherschutzminister Prof. Dr. Gerhard Robbers, dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Prof. Dr. Dieter Kugelmann und dem Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Ulrike von der Lühe.
Das Ergebnispapier des vierten Verbraucherdialogs „Smart Home“ steht im Internet unter http://www.bhe.de zum Download zur Verfügung.

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Lünendong – Sicherheitsdienstleister optimistisch

Das Wachstum der Sicherheitsdienstleister in Deutschland wird 2015 voraussichtlich bei durchschnittlich über fünf Prozent liegen. Bereits 2014 wuchsen die Anbieter um 5,3 Prozent. Im Spätsommer 2015 zeigten sie sich optimistisch hinsichtlich der Wachstumschancen für das laufende Jahr. Die positive Stimmung in der Branche wird unter anderem getragen durch eine steigende Nachfrage nach Sicherheitstechnik und -dienstleistungen aus einer Hand sowie dem Bedarf an zusätzlicher Bewachung von Flüchtlingsunterkünften. Die hieraus resultierenden Wachstumsimpulse sind aber nur bei einem Teil der Anbieter spürbar. Dies sind Ergebnisse der Lünendonk®-Studie 2015 „Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ und aktueller Hintergrundgespräche des Marktforschungs- und Beratungshauses Lünendonk aus Mindelheim.
Bei Facility-Service-Dienstleistern hat die Betreuung von Flüchtlingen in Erstaufnahmeeinrichtungen zu Sonderkonjunktureffekten geführt. Besonders spürbar sind diese Effekte bei der Verpflegung. In der Sicherheit sind indes nur punktuell flüchtlingsbezogene Wachstumsimpulse für das Geschäftsjahr 2016 zu erwarten. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig: Die oftmals kurzfristigen Anfragen, die nur wenige Tage Zeit für Angebotsabgabe und Beginn der Dienstleistungen lassen, stellen sowohl Sicherheitsdienstleister als auch die Komplettanbieter vor Herausforderungen, Personal zu rekrutieren und für die spezifischen Tätigkeiten zu schulen. Der Mangel an Personal ist gerade in den konjunkturstarken Ballungsgebieten seit Jahren spürbar.
Die Umsätze mit Sicherheitstechnik steigen bei den Dienstleistern – von einem aktuell geringen Niveau aus – derzeit stark. Diese Wachstumsimpulse treiben die optimistischen Prognosen der Studienteilnehmer. Rund die Hälfte der für die Studie analysierten Unternehmen erwirtschaftet bereits Umsätze mit der Einführung und dem Betrieb von Sicherheitstechnik.

Deutschlandweit erster Masterstudiengang Kriminalistik

Erstmals überhaupt gibt es nun in Deutschland eine akkreditierte Masterausbildung für Kriminalisten. Die staatlich anerkannte Steinbeis-Hochschule Berlin bietet diesen berufsbegleitenden Masterstudiengang seit 2012 an – seit Januar 2014 in der Verantwortung der School of Criminal Investigation & Forensic Science (School CIFoS) | Institut für Kriminalistik – und hat ihn regulär einer Akkreditierungsüberprüfung unterzogen. Diese wurde jetzt erfolgreich mit dem Qualitätssiegel des Akkreditierungsrats abgeschlossen. Die Evaluationsagentur Baden-Württemberg hat die Programmakkreditierung rückwirkend erteilt, die somit seit Beginn des Masterstudiums im Jahr 2012 wirksam ist.

Birgit Gallay
Birgit Galley, Direktorin des Instituts für Kriminalistik und langjährige Expertin für Wirtschaftskriminalität, sagt: „Mit der Programmakkreditierung ist ein weiterer Meilenstein gesetzt, Kriminalistik in Deutschland wieder als Wissenschaft zu etablieren. Das Qualitätssiegel bestätigt das Bemühen der zahlreichen Lehrkräfte, fachlichen Begleiter und auch der Studierenden, die bereits im 4. Jahrgang gestartet sind, um diese in Deutschland lange vernachlässigte Fachexpertise.“ Der Studiengang geht unter anderem zurück auf die Initiative der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK), die sich viele Jahre für eine eigenständige Aus- und Weiterbildung für Kriminalistik in Deutschland eingesetzt hat. Mit der Steinbeis-Hochschule Berlin mit ihren praxisnahen Studiengängen und ihrem Promotionsrecht fand sie den optimalen Partner für wissenschaftlich denkende und praktisch arbeitende Kriminalisten.
Zielgruppen und Inhalte des ersten Masterstudiengangs Kriminalistik
Die berufsbegleitende Masterausbildung ist speziell auf Experten zugeschnitten, die sich mit der Lehre des Verbrechens und mit dessen Bekämpfung in der Praxis auseinandersetzen. Somit richtet sich der Studiengang sowohl an Vertreter der Polizei, Gerichtsreporter, Richter und Staatsanwälte als auch an Fachkräfte der Unternehmenssicherheit, Straf- und Unternehmensverteidiger, private und betriebliche Ermittler, investigative Journalisten sowie interessierte Sozial- und Naturwissenschaftler. Insbesondere für Polizeibeamte ist die Programmakkreditierung des Masterstudiengangs Kriminalistik eine Mindestvoraussetzung für eine potenzielle Anerkennung für den höheren Dienst. Sie können zum Beispiel direkt mit ihrem Bachelor aus der Polizeiausbildung in das Masterprogramm starten, da dieser Masterstudiengang 120 Credits nach dem Bologna-System erteilt. Von bislang 37 Studierenden blicken die ersten bereits auf ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zurück und sind stolze Inhaber des deutschlandweit ersten Masterabschlusses Kriminalistik.
Im Rahmen ihres Masterstudiums werden die Teilnehmer umfassend in Fachdisziplinen wie Kriminalstrategie und Kriminaltaktik, Spurenkunde, Vernehmungstechnik, Gerichtsmedizin, IT-Forensik, Cybercrime, Strafrecht, forensische Psychologie oder auch Personalführung und internationale Zusammenarbeit fortgebildet. Das Studium versetzt die Absolventen in die Lage, kriminalistisch zu denken und zu ermitteln, um damit sowohl im behördlichen als auch unternehmerischen Kontext Verbrechen zu erkennen und diesen vorzubeugen. Eine Auslandswoche führt die Studierenden an das Competenz-Center für Forensik und Wirtschaftskriminalistik nach Luzern, wo seit vielen Jahren Ermittler, Staatsanwälte und Polizisten international ausgebildet werden.
Spezialisten aus dem BKA und Zollkriminalamt, der Weltbank, den Polizeibehörden sowie namhafte Vertreter der Wirtschaft und angesehene Experten aus der Wissenschaft sind Lehrkräfte des Studiengangs.
„Nur in dieser engen Verzahnung mit einem hohen Praxisbezug kann Kriminalistik als Wissenschaft für behördliche und außerbehördliche Vertreter in Deutschland den nötigen Stellenwert bekommen“, sagt Wolfgang Benz, fachlicher Leiter des Studiengangs und als Erster Kriminalhauptkommissar a.D. langjähriger kriminalpolizeilicher Praktiker und jetziger Sicherheitschef in einem Unternehmen.
Der Akkreditierungsrat ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung, die den Auftrag hat, das System der Qualitätssicherung von Studium und Lehre an staatlichen und privaten Universitäten und Fachhochschulen zu organisieren. Durch die Programmakkreditierung wurde die Durchführung des Studiengangs Kriminalistik nach den qualitativen Regularien unabhängig geprüft und bestätigt.
Weitere Informationen über den Masterstudiengang Kriminalistik sowie die School CIFoS unter http://www.school-cifos.de.

Staat fördert Einbruchschutz

Laut dem Einbruchreport 2015 der Deutschen Versicherer stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche innerhalb der vergangenen fünf Jahre um 35 Prozent auf nunmehr 150.000 im Jahr 2014. Begünstigt wird diese Entwicklung auch durch die immer noch verbaute Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen, die dem Stand der 1970er Jahre entspricht. Moderne Sicherungsmaßnahmen bieten daher effizienten Schutz vor Einbrüchen.
Seit Ende vergangenen Jahres gewährt die staatliche Förderbank Zuschüsse zum Einbruchschutz. Gefördert wird, wer einbruchhemmende Fenster und Rolläden sowie Haus- oder Wohnungstüren einbaut oder nachrüstet. Allerdings erfordern die Planung und Einbau solcher Sicherungsmaßnahmen von den ausführenden Unternehmen eine fachliche Qualifizierung ihres Personals.

Thief apartment studying security system of a new house

Einbruchschutz-Experten sind deutschlandweit gesuchte Fachkräfte (Quelle: Fotolia)

Die TÜV Rheinland Akademie bietet daher jetzt an verschiedenen Standorten einen modularen Lehrgang zum „Sachverständigen Einbruchschutz (TÜV)“ und einen zum „Fachplaner Einbruchschutz (TÜV)“ an. Dabei richten sich diese fachlichen Qualifizierungen an Mitarbeiter aus Unternehmen der Sicherheits-, Elektro- und Energietechnik, von Versicherungen oder aus Firmen, die Märkte rund um Einbruchschutzsysteme erschließen möchten. Dazu zählen Handwerker, Planer, Berater, Techniker, Ingenieure, Versicherer sowie Errichter und Fachvertriebler für sicherheitstechnische Anlagen.
Der Lehrgang zum Fachplaner Einbruchschutz umfasst das erfolgreiche Bestehen von drei Modulen. In den zwei Sachkunde-Modulen dreht sich alles um den mechanischen Einbruchschutz (nächster Starttermin: 07. April 2016 in Berlin) und den elektronischen Einbruchschutz (nächster Starttermin: 14. April 2016 in Berlin). Das dritte Segment beinhaltet die Themen Haftung, Produktsicherheit, Gewährleistung und Vertragsgestaltung sowie den Praxisworkshop „Projektierung Sicherheitskonzept“. Nächster Starttermin ist der 16. Juni 2016 in Berlin. Im Anschluss an die Workshopteilnahme folgt die Prüfung zum Fachplaner Einbruchschutz (TÜV) vor der unabhängigen Personenzertifizierungsstelle von TÜV Rheinland „PersCert TÜV“.
Wer eine Qualifizierung zum Sachverständigen Einbruchschutz (TÜV) anstrebt, hat die Möglichkeit, zusätzlich den Kurs „Sachverständigenwesen und Erstellung von Gutachten“ (nächster Starttermin: 14. Juli 2016 in Berlin) zu buchen. Auch bei diesem Lehrgang erfolgt eine Prüfung vor der PersCert TÜV. Bei beiden Qualifikationslehrgängen können je nach Bedarf auch nur einzelne Module gebucht werden.

Norbert Schaaf neuer Beiratsvorsitzender der Security Essen

Security Beirat  --- 03-02-2016/Essen/Germany Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH --- Verwendung / Nutzungseinschränkung: Redaktionelle Foto-Veröffentlichung über MESSE ESSEN/CONGRESS CENTER ESSEN und deren Veranstaltungen gestattet. NO MODEL RELEASE - Keine Haftung für Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekten, die Einholung der o.g. Rechte obliegt dem Nutzer. Das Foto ist nach Nutzung zu löschen! --- Use / utilisation restriction: Editorial photographic publications about MESSE ESSEN / CONGRESS CENTER ESSEN and their events are permitted. NO MODEL RELEASE - No liability for any infringements of the rights of portrayed people or objects. The user is obliged to seek the above rights. The photograph must be deleted when it has been utilised!

Der Messebeirat der Security Essen hat den Vorstandsvorsitzenden des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., Norbert Schaaf, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Damit wird eine erfolgreiche Partnerschaft weiter fortgesetzt. Denn: Der BHE ist seit der ersten Stunde Wegbegleiter und Förderer der Weltleitmesse für Sicherheit und Brandschutz in Essen. „Über 40 Jahre sind wir gemeinsam in Sachen Sicherheit unterwegs. Ich freue mich, diese erfolgreiche Arbeit in meiner neuen Funktion als Messebeirats-Vorsitzender weiter fortzusetzen und die Security Essen im Interesse aller Sicherheitsanbieter und -verantwortlichen für die Zukunft zu rüsten”, so Norbert Schaaf.
Als stellvertretende Vorsitzende wurden Gregor Lehnert, Präsident des BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e. V., und Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des Fachverbands Sicherheitssysteme im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V., gewählt.
Die Messe Essen sieht in diesem Wahlergebnis ein positives Signal. „Mit unserem Beirat und vor allem dem BHE und Norbert Schaaf haben wir die gesamte Kompetenz der Branche hinter uns. Damit ist unser gemeinsames Anliegen rund um das Thema Sicherheit für die Zukunft gut aufgestellt”, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.

Ein Tag für kompaktes Brandschutzwissen

Es brennt sehr viel öfter, als viele denken: Alle drei Minuten werden deutsche Feuerwehren zu einem Einsatz gerufen. Sechs Milliarden Euro Brandschäden und hunderte Todesopfer sind in jedem einzelnen Jahr die traurige Bilanz. Diese Zahlen kann effektiver Brandschutz deutlich verringern.
Deswegen vermittelt VdS auf der Fachtagung „Brandschutz Kompakt“ am 16. Juni 2916 in Köln zum bereits fünften Mal die neuesten Praxis-Tipps rund um optimale Prävention. Die Tagung richtet sich an Behörden-Mitarbeiter, insbesondere von Bauaufsichtsämtern und Brandschutz-Dienststellen, sowie an Architekten, Ingenieurbüros und Versicherungen. „Brandschutz ist natürlich auch für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein wichtiges Thema. Dank dessen Unterstützung kann VdS die Tagung für nur 235 € anbieten“, freut sich Hardy Rusch, Abteilungsleiter Risikomanagement bei Europas Nr.1-Institut für Brandschutz und Moderator der Veranstaltung.
„Auf der VdS-Fachtagung `Brandschutz kompakt V´ werden spezielle Schwerpunkte der oft komplexen Schutzbestimmungen gezielt aufgegriffen und praxisnah dargestellt“, betont Rusch. „Feuerwehr-Experten, Berater und Universitätsprofessoren zeigen, wie in der Planungs-, Genehmigungs- und Ausführungspraxis mit den wesentlichen Anforderungen umzugehen ist.“ Themen sind u.a. Brandschutzanlagen für Hochhäuser, optimale Lösungen für die Sicherheitsstromversorgung, Gestaltungsmöglichkeiten in der Entwurfs- oder Ausführungsplanung, Brandschutzanforderungen gemäß Arbeitsschutzrecht und aus aktuellem Anlass der Brandschutz in Asylanten- und Flüchtlingsheimen. „Unsere Gäste erhalten wie immer eine kompakte Anleitung für optimalen Brandschutz – und das zum kleinen Preis“, fasst Rusch zusammen.
Wie gewohnt sind eine begleitende Fachausstellung sowie Diskussionen und Erfahrungsaustausch fester Bestandteil der Tagung – und natürlich ist auch die Anerkennung von „Brandschutz Kompakt V“ als Weiterbildungsveranstaltung bei der Ingenieurkammer-Bau NRW sowie der Architektenkammer NRW beantragt. Alle Infos: http://www.vds.de/bs-kompakt

Neue Struktur des VDSI jetzt offiziell

Seit Frühjahr 2014 heißt er nicht mehr Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) sondern VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit. Durch die Zusammenführung dieser drei Fachgebiete hat sich der Verband ein Alleinstellungsmerkmal in der Fachwelt geschaffen, mit dem Ziel die Sicherheit, Gesundheit und den Umweltschutz bei der Arbeit zu verbessern.
In den Betrieben wachsen die drei Fachgebiete immer mehr zusammen. Der integrale Ansatz des VDSI greift diese Entwicklung auf. „Durch den Zusatz ‚bei der Arbeit‘ haben wir eine inhaltliche Fokussierung auf die Arbeitswelt vorgenommen. Dennoch sollte der Blickwinkel offen bleiben, um auch Aspekte berücksichtigen zu können, die in andere Lebensbereiche hineinreichen. So können wir mit unseren Themen ein Bewusstsein für Präventionskultur schaffen. Nicht nur Sicherheit, sondern auch Gesundheit und Umweltschutz müssen Teil des alltäglichen Handelns sein“, sagt Prof. Dr. Rainer von Kiparski, Vorstandsvorsitzender des VDSI.
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Um der neuen inhaltlichen Dreigliedrigkeit des Verbands gerecht zu werden und alle drei Fachgebiete gleichermaßen berücksichtigen zu können, war eine Anpassung der internen Verbandsstruktur notwendig. „Nach Abstimmung unserer Mitglieder über die Satzungsänderungen auf der Jahreshauptversammlung am 28. Oktober 2015 und der kürzlich erfolgten Eintragung dieser Änderungen in das Vereinsregister, sind die drei Fachgebiete Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz in Form von eigenen Ressorts nun in unserer Vorstandsstruktur verankert. Daraus resultiert eine intensivere fachliche Begleitung der inhaltlichen Tätigkeiten unserer Fachbereiche, ehemals Arbeitskreise und Fachgruppen“, so Prof. Dr. von Kiparski weiter.
Fachgruppen und Arbeitskreise werden zu Fachbereichen
Die VDSI-Fachbereiche vereinen ab sofort den überregionalen branchen- sowie fachbezogenen Erfahrungsaustausch sowie Fortbildungsmaßnahmen der ehemals Arbeitskreise und Fachgruppen. Künftig sollen Themen aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden, um Schnittstellen zwischen den einzelnen Fachgebieten zu identifizieren und auch zu nutzen. Von dieser mehrdimensionalen Betrachtungsweise profitieren auch die Mitglieder des Verbands.