Drohnen zuverlässig erkennen

Drohnen können in vielerlei Hinsicht zu einer Gefahr werden. Flughäfen, JVA, Großveranstaltungen oder andere gefährdete Bereiche können jetzt zuverlässig gegen Drohnen gesichert werden. Diese Sicherheitslücke schließt der Drone-Tracker, ein Multi-Sensor-System zur Erkennung von Drohnen. Die je nach Typ und Modell variierenden Merkmale wie Form, Geräusch, Größe und Bewegungsmuster machen die zuverlässige Drohnen-Erkennung mit nur einem Sensor unmöglich. Aus diesem Grund nutzt der DroneTracker die Kombination verschiedener Sensoren. So erkennt er auch Drohnen, die wie Vögel aussehen, Drohnen, die gleiten und Drohnen, die mit Autopilot fliegen und keine Frequenzen senden. Er arbeitet

  1. mit akustischen Sensoren, denn zivile Drohnen erzeugen beim Fliegen typische Geräusche. Diese spezifischen akustischen Merkmale werden detektiert und analysiert, um eine Drohne sicher zu erkennen,
  2. mit einem Wi-Fi-Sensor, der Drohnen anhand ihrer WLAN-Signale detektiert. Mittels dieses Sensors ist es außerdem möglich, bestimmte Drohnenmodelle und sogar einzelne Geräte zu identifizieren,
  3. mit einem optischer Sensor (Nacht) mit einer Infrarot-Kamera. So können Drohnen auch nachts erkannt und Beweisvideos aufgezeichnet werden und
  4. mit einem optischen Tageslichtsensor unter Benutzung von Bildanalyseverfahren, um Drohnen anhand der Silhouette und des Flugverhaltens zu detektieren. Zusätzlich bietet der Hersteller ein DroneTracker Event Kit, das für den zeitlich begrenzten Einsatz entwickelt wurde, zum Beispiel zur frühzeitigen Detektion von Drohnen bei Staatsbesuchen, öffentlichen Versammlungen, Konzerten oder Sportveranstaltungen. Das Event Kit beinhaltet zwei Stative, an denen Sie flexibel Ihre DroneTracker Multi-Sensoren oder einen RF Sensor befestigen können. Infos unter: www. Dedrone.com
Werbeanzeigen

50 Jahre professionelle Geldtransporte

Was im Herbst 1966 in Mannheim mit einem Fahrzeug begann, hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre zu einem kleinen, aber bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDGW Mitgliedsunternehmen transportieren, in 2.600 gepanzerten Geldtransportfahrzeugen, Banknoten sowie Münzen und bearbeiten diese in den unternehmenseigenen Cash-Centern. „Tagtäglich sind dies rund 3 Mrd. Euro“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Harald Olschok. Die Branche trage damit zu einer reibungslosen und sicheren Bargeldversorgung für die deutsche Wirtschaft bei.

Allen Unkenrufen zum Trotz, so Olschok, sei Bargeld in Deutschland nach wie vor das mit Abstand beliebteste und sicherste Zahlungsmittel. Bargeld ist aber keine „besonders teure Zahlungsart“, darauf hat zuletzt der Bundesbankpräsident Jens Weidmann in seiner Eröffnungsrede beim dritten Bargeldsymposium der Deutschen Bundesbank, am 13. Juni in Frankfurt, hingewiesen.

Die „Vorliebe der Deutschen für Bargeld“ (Jens Weimann) bestätigt eindrucksvoll die heute von der Gesellschaft für Konsumforschung e. V. vorgelegte Studie „Bargeld 2016“: 90 % der Deutschen haben immer Bargeld bei sich. Nur 12 Prozent würden für die Abschaffung des Bargeldes stimmen, wenn sie mitentscheiden dürften.

„Vor diesem Hintergrund sind wir fest davon überzeugt, dass Bargeld auch in den nächsten Jahren eine überragende Bedeutung in Deutschland haben wird und uns die Arbeit nicht ausgeht“, so Olschok.

Warnhinweis – CEO-Fraud

Beim CEO-Fraud geben sich Täter – nach Sammlung jeglicher Art von Information über das anzugreifende Unternehmen – beispielsweise als Geschäftsführer (CEO) des Unternehmens aus und veranlassen einen Unternehmensmitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland. Die Täter nutzen hierfür Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen. Die Täter legen ihr Augenmerk insbesondere auf Angaben zu Geschäftspartnern und künftigen Investments. Für die Täter sind beispielsweise E-Mail-Erreichbarkeiten von Interesse, da sie daraus die Systematik von Erreichbarkeiten herleiten. Soziale Netzwerke, in denen Mitarbeiter ihre Funktion und Tätigkeit oder persönliche Details preisgeben, stellen ebenfalls eine wichtige Informationsquelle dar.
Auf diese Weise verschaffen sich die Täter das für den Betrug notwendige Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.
Die Täter nehmen mit dem “ausgeforschten“ Mitarbeiter Kontakt über E-Mail oder Telefon auf und geben sich als Leitende Angestellte, Geschäftsführer oder Handelspartner aus. Dabei fordern sie z. B. unter Hinweis auf eine angebliche Unternehmensübernahme oder angeblich geänderter Kontoverbindungen den Transfer eines größeren Geldbetrages auf Konten in China und Hong Kong, aber auch in osteuropäischen Staaten.
Durch CEO-Fraud konnten Kriminelle in den letzten Monaten bereits mehrere Millionen Euro mit zum Teil gravierenden Folgen für das betroffene Unternehmen bzw. die getäuschten Mitarbeiter erbeuten.

 

Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen in der Praxis

Der neue Band „Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen – Best Practices“ vervollständigt den bewährten Praxisleitfaden „Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen – Grundlagen für Behörden, Betreiber und Veranstalter“ durch gesammelte und thematisch eingeordnete Beispiele aus der Praxis von Kerstin Klode, Prof. Dipl.-. Siegfried Paul , Thomas Sakschewski. Das Buch bietet Ihnen Praxisbeispiele und Informationen u. a. zu besonderen Veranstaltungsformaten, zur Genehmigungspraxis und Genehmigungsabläufen und Organisationsstrukturen in den Bundesländern. Profitieren Sie von erfolgreichen Sicherheitskonzepten! Dieser Best-Practices-Band berücksichtigt die aktuelle MVStättVO und bietet viele praktische Erfahrungen und zahlreiche Beispiele und Lösungen, die Sie bei der Planung, Bewertung und Genehmigung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen unterstützen. Er enthält alle wichtigen Fragen von A wie Absperrplan bis Z wie Zutrittskonzept. Damit ist der Band eine praxisorientierte und nützliche Arbeitsgrundlage für: Betreiber, auch von Hotels, Veranstalter, Dienstleister, Ordnungsbehörden, Veranstaltungskaufleute, Veranstaltungstechniker, Auszubildende und Studierende. Ein sehr empfehlenswerter Praxisband, der für alle Beteiligten an Veranstaltungen Beispiele und Lösungen aufzeigt. 1. Auflage, 294 Seiten, A5, Broschiert, erschienen im Beuth Verlag, ISBN 978-3-410-25614-4, Bestell-Nr. 25614, E-Book 978-3-410-25615-1, Bestell-Nr. 25615.

Oktober 2016 ist der European Cyber Security Month

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt und koordiniert in diesem Oktober den European Cyber Security Month (ECSM) in Deutschland. Unter dem Motto „Ins Internet – mit Sicherheit“ informiert das BSI während des Aktionsmonats über die alltäglichen Gefährdungen in der Cyber-Welt und sensibilisiert Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen für einen umsichtigen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet. Hierzu führt das BSI sowohl eigene als auch gemeinsame Aktivitäten mit Partnern durch und ruft interessierte Organisationen auf, sich am ECSM zu beteiligen. Seit 2012 bieten unter Federführung der europäischen IT-Sicherheitsbehörde ENISA (European Union Agency for Network and Information Security) die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum ECSM verschiedene Veranstaltungen, Informationen und andere Aktionen an. Im Jahr 2015 haben 32 Staaten mit mehr als 240 Aktivitäten am ECSM erfolgreich teilgenommen.