Neuer CEO der WISAG Aviation Service

Holger Follmann übernimmt zum 15. August 2017 den Vorsitz der Geschäftsführung der WISAG Aviation Service. Michael C. Wisser zieht sich damit wie angekündigt weiter aus den Geschäftsführungen der drei WISAG Geschäftsbereiche zurück.

Mit Holger Follmann (46) gewinnt die WISAG Aviation Service einen erfolgreichen Unternehmer und erfahrenen Manager, der die bereits eingeschlagene langfristige Ausrichtung und Fokussierung des Geschäftsbereichs Aviation weiter vorantreiben wird. „Ich freue mich sehr, dass Holger Follmann sich entschieden hat, als neuer CEO an Bord der WISAG Aviation Service zu gehen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner Erfahrung, seinem Netzwerk, und seinem vertrieblichen Knowhow – verbunden mit hoher Sozialkompetenz – einen entscheidenden Beitrag zur strategischen Entwicklung unseres jüngsten Geschäftsbereichs leisten wird“, betont Michael C. Wisser. „Holger Follmann steht für ein werteorientiertes Unternehmertum und wird die in der WISAG verankerten Werte – menschliche Wertschätzung, hoher Einsatz und Achtung der Vielfalt – verantwortungsbewusst vorleben. Er wird damit der richtige Mann am richtigen Platz sein.“

Michael C. Wisser hat im Herbst 2015 mit einer Neuausrichtung des Geschäftsbereichs Aviation begonnen. Er selbst will sich wie angekündigt bis Ende 2018 vollständig von seinen verbleibenden Geschäftsführungsfunktionen innerhalb der drei WISAG Geschäftsbereiche zurückziehen und sich auf seine Aufgabe als Vorstand der Muttergesellschaft der WISAG konzentrieren. „Die personelle Neuaufstellung der Spitze der WISAG Aviation ist der konsequente nächste Schritt, nachdem ich bereits 2012 aus der Geschäftsführung der WISAG Facility Service ausgestiegen bin“, so Michael C. Wisser.

Der gelernte Bankkaufmann und Sparkassenfachwirt Holger Follmann war als Gründer der HF Bank-Consult GmbH zunächst im Bereich der deutschen Banken-IT aktiv, bevor er sein Unternehmen an den französischen Thales Konzern verkaufte und dort zum Geschäftsführer bestellt wurde. Der Deutsche Ring berief ihn 2005 als Mitinhaber an die Spitze seiner Tochtergesellschaft Pylon AG. Die von Follmann 2005 gegründete Initiative Werte Stipendium überführte er 2012 in eine Stiftung. Die Stiftung fördert Projekte rund um Wertevermittlung in Sport und Bildung. Von 2014 bis 2016 war Follmann Geschäftsführer der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Es gelang ihm, an der privaten Hochschule für stabile Finanzen zu sorgen und das Stiftungsunternehmen SRH als wichtigen strategischen Partner zu gewinnen. Holger Follmann berät die SRH auch weiterhin.

Seiner neuen Aufgabe an der Spitze der WISAG Aviation Service blickt Holger Follmann mit dem nötigen Respekt auf die neue Herausforderung, vor allem aber mit großer Vorfreude entgegen: „Es ehrt mich und macht mich stolz, dass ich Teil der WISAG und damit Teil eines wertebasierten Familienunternehmens werde. Meine neue Aufgabe werde ich mit hoher Motivation, großer Leidenschaft und außerordentlicher Zielstrebigkeit angehen. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle anstehenden Aufgaben im Team meistern werden.“

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FraSec neuer Arbeitgeber in der Hauptstadt

Berufliche Laufbahn in einer Wachstumsbranche mit Zukunftsperspektiven: Für verschiedenste Sicherheitsaufgaben schreibt die FraSec Fraport Security Services GmbH gegenwärtig rund 200 Positionen an den Berliner Flughäfen aus. Die neuen Mitarbeiter werden intern in einer mehrwöchigen Schulung zu Luftsicherheitskontrollkräften ausgebildet und behördlich zertifiziert. Danach werden sie in Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld sowie am neuen Hauptstadtflughafen BER eingesetzt. Zu den vielseitigen Aufgaben gehören unter anderem die Personal-, Waren-, und Fahrzeugkontrollen auf dem Flughafengelände. Die Luftsicherheitskontrollkräfte sind dafür verantwortlich, dass Unbefugte keinen Zutritt zu Sicherheitsbereichen erlangen.

Gesucht werden Interessierte aus Berlin und Brandenburg mit Freude am Umgang mit Menschen, die gerne im Team arbeiten in einer Welt, in der Sicherheit immer größere Bedeutung gewinnt. Diese Aufgabe ist auch für Quereinsteiger eine große Chance. Vakante Positionen bietet FraSec auch für Schichtleiter, die diensthabende Kontrollkräfte anleiten und coachen.

Erich Keil, Vorsitzender der Geschäftsführung bei FraSec Fraport Security Service GmbH: „Die Position der Luftsicherheitskontrollkraft ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit Zukunft, denn unser Sicherheitsbedürfnis steigt stetig. Flughäfen stehen besonders im Fokus umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen und erfordern daher höchste Sensibilität. Das anhaltende Passagierwachstum an den Berliner Flughäfen wirkt zusätzlich als Jobmotor.“

Als neuer Dienstleister an den Flughäfen Berlin-Tegel, Berlin Schönefeld und künftig am Hauptstadtflughafen BER ist FraSec ab Ende Mai 2017 für einen Teil der Flughafensicherheitsmaßnahmen sowie weitere allgemeine Sicherheitsdienstleistungen verantwortlich. Bei Bedarf werden auch vom Luftfahrt Bundesamt (LBA) zertifizierte Sprengstoffspürhunde-Teams zur Verfügung gestellt. Den Auftrag zur Flughafensicherheit in Berlin teilt sich die FraSec Fraport Security Services GmbH mit dem Sicherheitsdienstleister Securitas Aviation, der bereits seit mehreren Jahren dort engagiert ist.

Sicherheitskontrolle von Mitarbeiter

Sicherheitskontrolle von Mitarbeiter

„Wir freuen uns und es erfüllt uns mit besonderem Stolz, die vielfältigen Dienstleistungen unserer Gesellschaft nach Frankfurt und Stuttgart jetzt auch an den bedeutenden Flughäfen der deutschen Hauptstadt anbieten zu dürfen. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das uns in Berlin entgegen gebracht wird. Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir als neuer Arbeitgeber in Berlin übernehmen“, betont Erich Keil.

Die Vorbereitungsarbeiten bei FraSec zum Aufbau der neuen Station Berlin sind bereits in vollem Gange. Ein Schwerpunkt ist dabei die Rekrutierung von geeignetem Personal. Interessierte finden unter folgendem Link weitere Informationen und Kontaktdaten zur Stellenausschreibung: https://www.frasec.de/stellenanzeigen/Luftsicherheitskontrollkraefte-mw-fuer-die-Berliner-Flugha-de-j60.html?sid=gjt2lpnvj2su92eco0i6om1ue7

Unterschätzte Gefahren


Eine kleine Unachtsamkeit beim Treppensteigen, eine wacklige Leiter oder ein rutschiger Boden – und schon ist es passiert. Eine der häufigsten Unfallursachen im Betrieb ist das Stolpern, Rutschen und Stürzen. Jeder fünfte Unfall bei der Arbeit geht darauf zurück. Das geht aus der neuen Borschüre „Arbeitsunfallgeschehen 2015“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hervor.

Die direkten Ursachen für Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle haben häufig etwas mit der Umgebung zu tun. Unebene Fußböden oder schlecht beleuchtete Treppen können schnell zu gefährlichen Unfallfallen werden. Die Verletzungen sind vielfältig, sie reichen vom harmlosen blauen Fleck bis zu komplizierten Knochenbrüchen. Typische Folgen sind: Knöchel- und Fuß- sowie Kniegelenks- und Unterschenkelverletzungen. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet eine Reihe von Tipps, was Betriebe und Beschäftigte vorbeugend tun können, um Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle zu vermeiden. Wichtig sind zum Beispiel das richtige Schuhwerk, möglichst rutschfeste Beläge auf Böden und Treppen oder eine ausreichende Beleuchtung.

Software-basierte Einbrecherjagd?

Die Hälfte der Bundesländer testet bereits Prognosesoftware, um Straftaten zu vereiteln. Die Politik verspricht sich viel von der neuen Technik, Experten sind jedoch skeptisch. Sie halten die Systeme für untauglich – zumindest in ihrer jetzigen Form. Versicherern. Rund 530 Millionen Euro mussten die Versicherer 2015 zahlen, rund 50 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor.

Predictive Policing – die software-basierte Verbrechensprävention – ist ein relativ neues Instrument in der Polizeiarbeit. Dabei werten Programme Straftaten nach bestehenden Mustern aus, um künftige Tatorte und -zeiten zu identifizieren. Die Software basiert auf der Near-Repeat-Theorie, die besagt, dass in zeitlicher und räumlicher Nähe nach einer Tat weitere Delikte folgen. Anhand der Prognosen soll die Polizei ihr Personal gezielter einsetzen und in besonders gefährdeten Gebieten verstärkt patrouillieren, um Straftaten zu vereiteln. Für die Jagd auf Einbrecher scheint die Technik geradezu prädestiniert, da es sich bei den Kriminellen meist um Serientäter handelt. In Bayern, wo die Software bereits 2015 getestet wurde, ging die Zahl der Wohnungseinbrüche in den Prognosegebieten immerhin deutlich zurück.

Schon der Ansatz, aus alten Delikten Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen, ist unter Experten umstritten. Denn die Rahmenbedingungen, unter denen in der Vergangenheit Taten verübt wurden, müssen in der Gegenwart nicht zwangsläufig die gleichen sein. Die Bundesländer erproben verschiedene Programme und kooperieren dabei mit unterschiedlichen Partnern. Spätestens in zwei Jahren, wenn die Testphasen beendet seien, müssten die Ergebnisse zusammengeführt werden. Ziel ist ein einheitliches System, das am Ende derjenige entwickeln soll, der es am besten kann.

Erfindung: Aufbruchmelder

Die meisten Einbrüche erfolgen durch das Aufhebeln von Fens­tern und Türen. In Verbindung mit einer Einbruchmeldeanlage wird leider erst dann ein „Alarm“ ausgelöst, wenn die mechanische Si­cherheit des Fensters/der Tür bereits überwunden ist, das heißt, das Fenster/die Tür ist offen! Dank des Aufbruchmelders „GlaFa“ ist das anders. Mit ihm wird sabotagesicher und falscha­larmfrei der Einbruchsversuch schon dann erkannt und signalisiert, bevor die „Mechanik“ überwunden ist. Das Fenster/die Tür sind also noch geschlossen.

Die VdS-Anerkennung ist geplant und soll für EMA der Klasse C beantragt werden.

Der Erfinder, Erster Kriminalhauptkommissar a.D. und Fachbuchautor Peter Fasold war langjähriger Leiter des Bereiches „Sicherheits­technische Prävention“ im Bayerischen Landeskriminalamt. Als Experte für elektronische Sicherheitstechnik gibt er weiterhin sein Wissen durch Vorträge und Seminare weiter und hat mit „GlaFa“ eine Idee realisiert, die eine Lücke im Markt schließen kann. Infos unter: www.glafa.de

Führungskräftetreffen Sicherheitsdienstleister und LKA Sachsen

Unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren (SMI) und des Landeskriminalamtes Sachsen fand im Februar in Dresden ein in diesem Rahmen erstmals stattfindender Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Führungskräften sächsischer Sicherheitsdienstleister des BDSW und der Polizei statt.

Anknüpfungspunkt der Tagung bildete die neu verfasste gemeinsame Grundsatzerklärung. Sie wurde zwischen dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Landesgruppe Sachsen mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, Landespolizeipräsidium vom 12. Mai 2016 über das Zusammenwirken von Staat und Wirtschaft zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung neu vereinbart. Als Sicherheitspartner der sächsischen Polizei erstreckt sich die Aufgabe der Sicherheitsdienstleister ausschließlich auf eine informative Unterstützung nach dem Grundsatz „Beobachten, Erkennen, Melden“ von sicherheitsrelevanten Ereignissen, die die Sicherheitsdienstleister bei der Ausübung ihrer täglichen Arbeit in der Öffentlichkeit wahrnehmen.

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Gemeinsam blickten die Führungskräfte nochmals auf die Entstehungsgeschichte der nunmehr fast 15-jährigen Kooperation zwischen Sicherheitsdienstleistern und sächsischer Polizei zurück. Anschließend wurden sie über die wesentlichen Änderungen der aktuellen Grundsatzerklärung informiert. Die Vertreterin des Sächsischen Landeskriminalamtes referierte an Hand der Polizeilichen Kriminalstatistiken zur Sicherheitslage in Sachsen und zu neuen Kriminalitätsformen, wie z. B. Cyberkriminalität. Die Führungskräfte erörterten, wie die weitere Zusammenarbeit intensiviert und noch effektiver gestaltet werden kann.

Die Vorstellung der aktuellsten Gesetzesänderungen für Sicherheitsdienstleister im Gewerberecht, Informationen zum Sicherheitsrahmenkonzept des SMI für Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates Sachsen einschließlich der dort definierten Anforderungen und Aufgaben des Sicherheitsdienstleisters sowie die Vorstellung des Positionspapiers des BDSW zum Schutz von Flüchtlingsunterkünften rundeten diese Informationsveranstaltung ab.

Einigkeit bestand bei den Führungskräften darüber, sowohl auf regionaler als auch Landesebene, diesen Informationsaustausch regelmäßig fortzuführen und mithin die Grundsatzerklärung noch besser mit Leben zu erfüllen.

Doppelter Beitrag zur Lebensrettung

Schon vor dem deutlichen Anstieg der Terrorgefahr standen Sicherheitskonzepte und Evakuierungsmaßnahmen besonders im öffentlichen Fokus. Die nach dem „Love Parade“-Unglück mit 21 Toten und über 500 Verletzten bereits verstärkte Kontrolle der Notfallplanungen von Veranstaltungsbetreibern und Gebäudeverantwortlichen wurde wegen der hohen terroristischen Bedrohung noch einmal intensiviert. Behördliche und weitere Auflagen verlangen Schutzvorkehrungen konzeptioneller, baulicher, technischer und organisatorischer Art. Allerdings sind diese Forderungen häufig allgemein gehalten und bieten den Verantwortlichen nicht die auf diesem äußerst komplexen Feld dringend nötigen konkreten Hilfestellungen für ihre wichtigen Tätigkeiten.

Deswegen unterstützt VdS bereits seit Jahren Betreiber, Veranstalter und Sicherheitsverantwortliche sowohl bezüglich der in Deutschland täglich geschehenden Gebäuderäumungen als auch für die zahlreichen Events mit seinen Fachtagungen „Evakuierung und Räumung von Gebäuden“ sowie „Sicherheit von Veranstaltungen“. Beide Experten-Treffen bieten, wie von Europas Nr.1-Institut für Sicherheit gewohnt, aktuelle Erkenntnisse aus der Praxis, Informationen zu Forschungs- und Sachständen sowie ausführliche fachliche Diskussionen.

Die 14. Fachtagung „Evakuierung und Räumung von Gebäuden“ (25. April in der Kölner Residenz am Dom) präsentiert neueste Erfahrungen zur Räumungspraxis, zeigt Studien zum Verhalten von Menschen in Rauch und stellt innovative Lösungen zum optischen Leiten bei Verrauchung vor. Die 13. Fachtagung „Sicherheit von Veranstaltungen“ (26. April, ebenfalls in der Residenz) analysiert u.a. das Sicherheits-Benchmark Oktoberfest und die Schutzkonzepte für Weihnachtsmärkte, die Krisenkommunikation auf Events, das Unwetterwarnmanagement des Deutschen Wetterdienstes und die Möglichkeiten des Einsatzes von Drohnen.

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„Die zunehmend komplexen Bedingungen im Veranstaltungs- wie Gebäudemanagement erschweren natürlich auch die Erstellung von im Ernstfall präzise greifenden Sicherheitskonzepten“, betont Tagungsleiter André Schweda, Schulungs-Experte im VdS-Bildungszentrum. „Mit unseren beiden Traditions-Fachtagungen zum Thema werden wir die Experten für die sichere Rettung von Menschenleben sowohl mit zahlreichen positiven wie – auch sehr lehrreich – negativen Praxisbeispielen und mit den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung unterstützen.“

Die Tagungen richten sich an Sicherheitsverantwortliche verschiedenster Institutionen, an Veranstalter, Ausrichter und Betreiber von Veranstaltungen sowie an Berater, Planer, Sachverständige und Gutachter, an Feuerwehr, Polizei und weitere Behörden, an Ordnungsdienste und Versicherer. Alle Infos sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.vds.de/evakva17.