Bitte um Ihr Statement zu 25 Jahre GIT SICHERHEIT

Liebe Leser und Partner der GIT SICHERHEIT,
in diesem Jahr feiert Ihr und unser Fachmagazin GIT SICHERHEIT 25-jähriges Jubiläum. Darauf sind wir sehr stolz.
Ohne Leser wie Sie oder ohne die Zusammenarbeit mit Ihnen als Partner wäre das so nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns sehr herzlich bedanken!
Die Juni-Ausgabe der GIT SICHERHEIT wird unsere Jubiläumsausgabe sein, der wir mit Ihnen gemeinsam eine ganz besondere Note verleihen möchten: Denn wir laden Sie und weitere ausgewählte Persönlichkeiten aus dem Kreis unserer Leser, Partner und Kunden ein, sich mit einem kurzen Statement und Foto einzubringen („Die GIT SICHERHEIT ist wichtig für mich, weil…“).
Bitte senden Sie uns doch, am besten gleich, spätestens aber bis zum 13.04.2017 per kurzer, formloser E-Mail mit dem Betreff „25 Jahre GIT SICHERHEIT“ Ihr kurzes Statement (140 Zeichen inkl. Leerzeichen), was Sie über die GIT SICHERHEIT denken, was Ihnen diese Fachzeitschrift bedeutet. Warum sie wichtig für Sie ist oder warum Sie sie (hoffentlich) genauso gerne mögen, durchblättern, ansehen, lesen wie wir.
Bitte vervollständigen Sie also ganz einfach diesen Satz:
„Die GIT SICHERHEIT ist wichtig für mich, weil _____________________________________________“
Kleine Nettigkeiten sind uns genauso willkommen wie die „ultimative Lobhudelei“.
Bitte antworten Sie uns bitte unter:: gsm@gitverlag.com . Bitte schicken Sie uns gerne auch ein Bild von sich mit.
Wir danken für Ihre Mühe und senden herzliche Grüße.
Ihr Team von GIT SICHERHEIT

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Groko widmet sich Schutz von Flüchtlingsunterkünften

Auf dem Koalitionsgipfel Ende März wurde erstmalig beschlossen, Schutzkonzepte für Flüchtlingsunterkünfte zu entwickeln, um speziell Übergriffe auf Frauen und Kinder zu verhindern.

Hierzu erklärt BDSW-Präsident Gregor Lehnert: „Diese Entscheidung war überfällig“. Er verwies darauf, dass der BDSW bereits vor zwei Jahren auf dieses Problem aufmerksam gemacht und ein Positionspapier mit Qualitätsstandards zum Schutz von Flüchtlingsunterkünften entwickelt habe. Hierauf sollte endlich bundesweit zurückgegriffen werden. Nur entsprechend qualifizierte Sicherheitsmitarbeiter und eine ausreichende Zahl von Sicherheitsmitarbeitern dürfen zum Einsatz kommen. Interkulturelle Kompetenzen und besonderes Deeskalationstraining seien besonders wichtig.

Die Qualitätsstandards des BDSW schreiben u. a. vor, dass für die ersten 75 Flüchtlinge in einer Unterkunft mindestens zwei qualifizierte Sicherheitsmitarbeiter zum Einsatz kommen müssen. Das Verhältnis muss ab 76 Flüchtlingen einen weiteren qualifizierten Sicherheitsmitarbeiter jeweils pro weitere 75 Flüchtlinge umfassen. Gefordert sei auch der Einsatz einer ausreichenden Zahl weiblicher Sicherheitsmitarbeiter, so Lehnert abschließend.

Erste VdS-Zertifizierung für ganzheitliches Sicherheitsmanagement

Risikosteuerung ist eine unternehmerische Kernaufgabe. Und gerade im Sicherheitsbereich werden die vielfältigen Risiken immer gravierender: Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik bestätigt, dass die begangenen Straftaten gegenüber dem Vorjahr um rund eine Viertelmillion zugenommen haben. Varianten und Anzahl der kriminellen Bedrohungen sind fast ebenso unübersichtlich wie die Möglichkeiten zur Risikominimierung. VdS unterstützt die verantwortlichen Schadenverhüter seit Jahrzehnten mit seinen bekannt praxisnahen Richtlinien für die optimale Planung und den Einbau aller relevanten Sicherheitstechniken. Mit den neuen Richtlinien VdS 3406, „Sicherheitsmanagement für bauliche Objekte“, geht Europas Nr.1-Institut für Unternehmenssicherheit nun noch einen wichtigen Schritt weiter: Erstmals wurden alle Anforderungen und Sicherungsmaßnahmen in einen sämtliche relevanten unternehmerischen Aspekte abdeckenden Kontext integriert – optimaler Schutz wird als Ganzes sichergestellt.

Das erste VdS-Zertifikat für dieses so umfassende wie besonders effiziente und zuverlässige Sicherheitsmanagement bekam nun die Nürnberger Versicherungsgruppe überreicht. Als weltweit erstes Unternehmen haben die Franken die Anwendung der neuen VdS 3406 in einem ihrer Objekte, dem berühmten Bürohausturm ihrer Generaldirektion in Nürnberg, nachgewiesen. Unterstützt wurden die Versicherungsdienstleister dabei von der Sicherheitsberatung VZM aus Bonn. VZM schulte die Verantwortlichen des Versicherers speziell zu den Maßnahmen der VdS 3406 und war auch als Coach in das Zertifizierungsverfahren mit eingebunden.

„Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche unternehmerische Aktivitäten und sollte dementsprechend das Ergebnis geplanten strategischen Handelns sein“, betonte Sebastian Brose, stv. Abteilungsleiter bei VdS, während der Zertifikatsübergabe. „Diese erfordert das Erkennen drohender Gefahren sowie koordinierte Maßnahmen, um ihnen planmäßig zu begegnen. Genau das leistet VdS seit weit über 100 Jahren. Die neuen Richtlinien VdS 3406 bilden die systematische Klammer über alle diese Einzelaspekte. Als erstes Unternehmen weltweit hat die Nürnberger Versicherung AG – zusammen mit ihrer Sicherheitsberatung, der von zur Mühlen’sche GmbH aus Bonn – erkannt, was heute für optimale Sicherheit verlangt wird: Integratives Management, systematischer Bilanzschutz und testierte Risikovorsorge. Wir gratulieren, auch im Namen der VdS-Geschäftsführung und des gesamten Zertifizierungsteams, sehr herzlich zum Erlangen des VdS-Zertifikates.“

Frank Hillingshäuser, Sicherheitsverantwortlicher der Nürnberger, erklärte: „Mit dem Zertifikat nach VdS 3406 haben wir den klaren Nachweis, dass unsere wichtigen Sicherheitsmaßnahmen systematisch, umfassend und risikoadäquat bestimmt wurden und durch regelmäßige Reviews stets aktuell gehalten werden. Wir profitieren nicht nur von der positiven Außenwirkung des bekannten VdS-Zertifikats – primäres Ziel war, unsere Sicherheitsarchitektur auf ein besonders solides, bewährtes Fundament zu stellen. Wir freuen uns, dass die Nürnberger Versicherung auch hier Maßstäbe für optimale Sicherheit setzt.“

Die kostenlos erhältlichen VdS-Richtlinien 3406 unterstützen dabei, alle spezifischen Gefährdungen zu erkennen, zu beschreiben und vor allem gemäß der abgeleiteten Schutzziele adäquate Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. VdS stellt die gewohnt praxisnahen Hilfestellungen auf www.vds.de/3406 zur Verfügung.

Links Sebastian Brose, stv. Abteilungsleiter bei VdS, rechts Frank Hillingshäuser, Sicherheitsverantwortlicher der Nürnberger Versicherung AG.

„EMA-Bibel“ komplett überarbeitet

Die VdS-Richtlinien 2311, „Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen (EMA)“, sind weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als „EMA-Bibel“ bekannt. Neben vielen weiteren Stellen greift auch die Polizei für ihren Pflichtenkatalog auf die VdS 2311 zurück – schließlich bietet der Standard von Europas Nr.1-Institut für Einbruchschutz präzise Vorgaben für die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit dieser wichtigen Anlagen, die zusätzlich zu ihrer Abschreckungswirkung auch die Aktionszeit von Einbrechern und Dieben entscheidend minimieren. Sie sind somit ein essentieller Bestandteil der Risikovorsorge sowohl für Gewerbetreibende als auch im Privatbereich. „Neben ihrer besonderen Praxisnähe sind VdS-Richtlinien bekannt für schnelle Reaktionen auf neue technische Entwicklungen, auf Tätertrends und auch dafür, dass sie stets die gültigen nationalen wie europäischen Normen mit abdecken“, betont VdS-Geschäftsführer Thomas Urban, der 1999 als EMA-Prüfer bei dem Institut anfing. „Diese Grundsätze machen die Richtlinien so anwenderfreundlich und decken den Stand der Technik ab. Das EMA-Standardwerk musste überarbeitet werden, was natürlich auch mit den interessierten Kreisen abgestimmt wurde. Es ist jetzt in einer rundum aktualisierten Version veröffentlicht. Zusätzlich haben wir die Richtlinien auf Anregung unserer Partner hin deutlich verschlankt und die Komplexität reduziert. Ältere, in diesem schnelllebigen Markt nun nicht mehr relevante Technologien wurden entfernt, dazu schoben wir einige Erklärungen, die nach Rückmeldungen unserer Kunden im täglichen Alltag nur bedingt nötig sind, in die kostenlos erhältlichen `Technischen Kommentare´. Trotz Erweiterungen sind die neuen VdS 2311 so um über 100 Seiten schlanker geworden.“

Weiter waren die geänderte Europäische Norm für Alarmübertragungsanlagen und die Umstellung der Telefonnetze auf das so genannte Next Generation Network Anlässe, die VdS-Hilfestellungen für Fernalarmierung radikal umzubauen und zu vereinfachen. Zukünftig basiert die Alarmierung nur noch auf IP-Verbindungen. Statt zahlloser Kombinationen gibt es jetzt zwei Kategorien. „Hier führt der technische Fortschritt auch zu einer deutlichen Vereinfachung für Errichter, Versicherer und Leitstellen“, so Urban.

Weiter enthalten die neuen VdS 2311 auch umfassende Anforderungen für die Konzeption, so dass u.a. dem zunehmenden Tätertrend, PIR-Bewegungsmelder mittels Abschirmung durch z.B. Styroporplatten oder isolierende Kleidung zu überlisten, wirksam entgegengetreten werden kann. Und auf Anregung der VdS-Partner wurden die Regelungen zu aus der Ferne erbrachten Dienstleistungen („Remote-Services“) deutlich erweitert und präzisiert.

Die neuen VdS 2311 sind auf www.vds-shop.de erhältlich und werden Inhabern des Richtlinien-CD-Abos von VdS automatisch zur Verfügung gestellt.

BHE-Fachkongress „Brandschutz“

Im Brandschutz gilt es zahlreiche Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien zu beachten. Fachfirmen und Betreiber investieren oft viel Zeit, die Vorschriftenlage einerseits und die vielen technischen Möglichkeiten andererseits im Blick zu behalten. Als wertvolle Informationsplattform hat sich der Fachkongress „Brandschutz“ des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. etabliert. Das bewährte Veranstaltungskonzept – eine Kombination aus attraktivem Vortragsprogramm und hochkarätiger Fachausstellung – lockte im März 2017 rund 450 Teilnehmer nach Fulda. Wie bereits in den Vorjahren überzeugte das zweitägige Veranstaltungsformat mit einer aktuellen Themenauswahl.

Besonders gefragt und schon frühzeitig ausgebucht war bspw. der Vortrag „Die neue DIN VDE 0833-2 für Brandmeldeanlagen“ von Sascha Puppel, Sachverständigen- und Planungsbüro Sascha Puppel GmbH aus Erkelenz. Neben komprimierten Informationen zu den wichtigsten Neuerungen wurden auch wichtige Hinweise für deren Umsetzung in der Praxis gegeben. Sascha Puppel, als Sachverständiger an der Überarbeitung der Norm beteiligt, präsentierte Informationen aus erster Hand und war auch nach seinem Beitrag ein gefragter Ansprechpartner.

Hohen Zulauf erzielte auch der Vortrag von Dr. Wolfgang J. Friedl, Ingenieurbüro für Sicherheitstechnik in München, zum Thema „Brandursachenermittlung und Kriminalistik“. Der branchenbekannte Sicherheits- und Schadensingenieur berichtete anschaulich von realen Brand- und Versicherungsfällen und gab Einblick in die unterschiedlichen Arten der Brandstiftung, die Rechtsprechung und mögliche Präventionsmaßnahmen.

Parallel zu den Vorträgen bot eine namhaft besetzte Fachausstellung beste Möglichkeiten, neue und bewährte Brandschutz-Lösungen in Augenschein zu nehmen und sich unverbindlich beraten zu lassen. Der beliebte abendliche Branchentreff bildete den idealen Rahmen für vertiefende Gespräche in angenehmer Atmosphäre.

Als gelungener Abschluss erwies sich die Podiumsdiskussion am Ende des zweiten Kongress-Tages. Zwei Sachverständige, ein freier Journalist und je ein Vertreter der VdS Schadenverhütung GmbH und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V., diskutierten mit etwa 130 Teilnehmern zur Frage „Ist der Brandschutz in Deutschland überreguliert? Wie viele Normen, Richtlinien und Verordnungen benötigen wir wirklich?“. Die unterschiedlichen Sichtweisen und zahlreichen Beiträge aus dem Publikum zeugten von der Brisanz und Aktualität des Themas, befeuerten eine lebhafte Diskussion und setzten somit einen gelungenen Schlusspunkt.

Neue Bedrohungen für die Sicherheit im Luftverkehr – 9.Luftsicherheitstage

Die Arbeitsteilung zwischen Bundespolizei und privaten Sicherheitskräften an den deutschen Flughäfen ist ein bewährtes und sicheres Modell. Darüber herrschte Einigkeit unter den Experten der 9. Luftsicherheitstage des Fachverbandes Aviation im BDSW und der Bundespolizei im Februar in Potsdam.

Rund 300 Experten trafen zu den Luftsicherheitstagen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Neue Bedrohungen für die Sicherheit im Luftverkehr“ standen. Dr. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums, eröffnete mit BDSW Präsident Gregor Lehnert die Konferenz.

Romann machte deutlich, dass sich die Bundespolizei angesichts der terroristischen Bedrohungslage in Deutschland auf ihre originäre Aufgabe der Gefahrenabwehr fokussieren können müsse. „Sicherheit ist einfacher zu gewährleisten, wenn die Rahmenbedingungen für alle stimmen“, so Romann. Die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei und privaten Sicherheitsdienstleistern müsse beibehalten und stetig weiterentwickelt werden.

„Die privaten Sicherheitsdienstleister leisten an den deutschen Flughäfen seit über 20 Jahren einen guten Job“, so Lehnert. 341.000 verbotene Gegenstände wurden alleine im vergangenen Jahr an deutschen Flughäfen sichergestellt – diese Zahl zeige deutlich, dass die Arbeit der Kontrollkräfte funktioniert. „Weltweit wird an 600 Flughäfen die Kontrolltätigkeit von privaten Sicherheitskräften durchgeführt“, so Lehnert.

Die Sicherheitslage erfordere eine stetige Anpassung und Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen, besonders angesichts der immer konkreter werdenden Gefahren auch in Deutschland, darin sind sich die Experten einig. „Bestehende und funktionierende Synergien müssen also ausgebaut und auf dem neuesten Stand gehalten werden“ so Lehnert.

Die Luftsicherheitstage beschäftigten sich im neunten Jahr mit den aktuellen Entwicklungen der unterschiedlichen Bereiche der Luftsicherheit. Weitere Informationen zum Programm der zweitägigen Luftsicherheitstage finden Sie unter  www.aviationverband.de

Versuchter Überfall auf Geldtransporter – Mitarbeiter reagieren ausgesprochen professionell

Am 2. März, gegen 21.00 Uhr, reagierten zwei Mitarbeiter eines Geld- und Wertdienstleisters in Berlin ausgesprochen professionell und besonnen auf einen Überfallversuch. Die beiden Mitarbeiter rammten sich den Weg frei und fuhren zurück auf das Firmengelände. Die drei noch unbekannten, bewaffneten Täter mussten, ob des beherzten und mutigen Einschreitens der Mitarbeiter den Überfall abbrechen.

“Ich hoffe die beiden Beschäftigten erholen sich schnell von der Tat”, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW.  Es sei erfreulich, dass durch das mutige und besonnene Handeln der beiden Geldtransportfahrer kein größerer Schaden entstanden sei und die beiden unverletzt geblieben sind.

Die Vorgehensweise der Täter erinnert an vorherige Überfälle in der Region. Nach ersten Information schnitt ein Fahrzeug dem Transporter den Weg ab und ein weiteres Fahrzeug stoppte hinter dem Geldtransporter. Drei bewaffnete und maskierte Täter kamen heraus und forderten die Besatzung des Geldtransporters auf, auszusteigen. Eines der Tatfahrzeuge wurde nach dem Überfallversuch in Brand gesetzt und die Täter flüchteten mit dem zweiten Tatfahrzeug.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) weist für 2015 zwei Überfälle auf Spezialgeldtransportfahrzeuge aus. Für 2016 liegen noch keine amtlichen Ergebnisse vor, jedoch sei die Zahl weiter sehr niedrig. Dazu trügen auch die Sicherheitsvorschriften der BDGW bei, so Olschok.