„EMA-Bibel“ komplett überarbeitet

Die VdS-Richtlinien 2311, „Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen (EMA)“, sind weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als „EMA-Bibel“ bekannt. Neben vielen weiteren Stellen greift auch die Polizei für ihren Pflichtenkatalog auf die VdS 2311 zurück – schließlich bietet der Standard von Europas Nr.1-Institut für Einbruchschutz präzise Vorgaben für die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit dieser wichtigen Anlagen, die zusätzlich zu ihrer Abschreckungswirkung auch die Aktionszeit von Einbrechern und Dieben entscheidend minimieren. Sie sind somit ein essentieller Bestandteil der Risikovorsorge sowohl für Gewerbetreibende als auch im Privatbereich. „Neben ihrer besonderen Praxisnähe sind VdS-Richtlinien bekannt für schnelle Reaktionen auf neue technische Entwicklungen, auf Tätertrends und auch dafür, dass sie stets die gültigen nationalen wie europäischen Normen mit abdecken“, betont VdS-Geschäftsführer Thomas Urban, der 1999 als EMA-Prüfer bei dem Institut anfing. „Diese Grundsätze machen die Richtlinien so anwenderfreundlich und decken den Stand der Technik ab. Das EMA-Standardwerk musste überarbeitet werden, was natürlich auch mit den interessierten Kreisen abgestimmt wurde. Es ist jetzt in einer rundum aktualisierten Version veröffentlicht. Zusätzlich haben wir die Richtlinien auf Anregung unserer Partner hin deutlich verschlankt und die Komplexität reduziert. Ältere, in diesem schnelllebigen Markt nun nicht mehr relevante Technologien wurden entfernt, dazu schoben wir einige Erklärungen, die nach Rückmeldungen unserer Kunden im täglichen Alltag nur bedingt nötig sind, in die kostenlos erhältlichen `Technischen Kommentare´. Trotz Erweiterungen sind die neuen VdS 2311 so um über 100 Seiten schlanker geworden.“

Weiter waren die geänderte Europäische Norm für Alarmübertragungsanlagen und die Umstellung der Telefonnetze auf das so genannte Next Generation Network Anlässe, die VdS-Hilfestellungen für Fernalarmierung radikal umzubauen und zu vereinfachen. Zukünftig basiert die Alarmierung nur noch auf IP-Verbindungen. Statt zahlloser Kombinationen gibt es jetzt zwei Kategorien. „Hier führt der technische Fortschritt auch zu einer deutlichen Vereinfachung für Errichter, Versicherer und Leitstellen“, so Urban.

Weiter enthalten die neuen VdS 2311 auch umfassende Anforderungen für die Konzeption, so dass u.a. dem zunehmenden Tätertrend, PIR-Bewegungsmelder mittels Abschirmung durch z.B. Styroporplatten oder isolierende Kleidung zu überlisten, wirksam entgegengetreten werden kann. Und auf Anregung der VdS-Partner wurden die Regelungen zu aus der Ferne erbrachten Dienstleistungen („Remote-Services“) deutlich erweitert und präzisiert.

Die neuen VdS 2311 sind auf www.vds-shop.de erhältlich und werden Inhabern des Richtlinien-CD-Abos von VdS automatisch zur Verfügung gestellt.

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