Die Sicherheitsmesse München 2017

Die Fachmesse SicherheitsExpo öffnet vom 5. bis 6. Juli 2017 nun bereits zum 14. Mal ihre Pforten in München. Durch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft kommen neue Technologien zunehmend zur Anwendung: RFID (Radio-Frequency Identification), NFC (Near Field Communication) und Mechatronik. Diese Technologien bestimmen den aktuellen Markt und die Zukunft der Branche. Fachvorträge in den für die Messebesucher offenen Foren informieren über diese neuesten technische Entwicklungen und zeigen den Zusatznutzen für die Wirtschaft auf. Circa 130 nationale und internationale Aussteller präsentieren auf rund 5.500 m²
insbesondere neueste Entwicklungen und Innovationen der Sicherheitstechnik.
Das Messeangebot reicht von Zutrittskontrollen, Perimeter Protection, Leitstellen, Mobilfunk über Brandschutz und Videoüberwachung bis hin zur IT-Security. Zahlreiche Vorträge zu spannenden Themen runden das Angebot ab.

Unser wissenschaftlicher Schriftleiter, Heiner Jerofsky, trägt am 6. Juli, 14.00 Uhr, im Forum 1, zum Thema „Zeitgemäßer Einbruchschutz für Wohnungen, Wohnhäuser und Gewerbeobjekte“ vor.
Um die Bedeutung des Brandschutzes für die Unternehmenssicherheit zu verdeutlichen, findet an beiden Messetagen die 7. Brandschutz- Fachtagung für Brandschutzbeauftragte statt. Schirmherr der SicherheitsExpo ist der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann.

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VdS-Studie zur Cyber-Security

Bekanntermaßen ist Deutschland das weltweit am stärksten von Cyber-Kriminalität betroffene Land. Gerade die 2,5 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stehen wegen ihrer global stark nachgefragten Entwicklungen im Fokus der digitalen Spione und Saboteure. Aufgrund der oft schwachen Schutzmaßnahmen sehen Fachleute, so gerade erst Cyber-Sicherheitsexperte Mark Semmler während seines VdS-Vortrags auf der CeBit, beim deutschen Mittelstand „offene IT-Scheunentore“.

Eines der vielen Hilfsmittel, mit denen VdS die digitale Absicherung speziell von Mittelständlern unterstützt, ist der kostenlose Quick-Check. Auf http://www.vds-quick-check.de erhalten Firmenverantwortliche in nur 20 Minuten eine individuelle Übersicht über den Status ihrer Cyber-Security in allen relevanten Handlungsfeldern – inklusive möglicher Optimierungsvorschläge.

Nun hat VdS die anonymisierten Angaben von 2.000 zwischen März 2016 und Februar 2017 teilnehmenden Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet. Die Studie belegt u.a., dass „klassische“ Themen wie die analoge Umgebungssicherung sowie die wichtigen Backup-Maßnahmen von den meisten Firmen beherrscht werden: 80 % der befragten Mittelständler sehen sich hier gut aufgestellt (Vorjahr: 78 %). Auf die Widerstandsfähigkeit ihrer Netzwerke gegen kriminelle Angriffe verlassen sich 67 % der Teilnehmer (2016: 68 %) – bezüglich der immer wichtiger werdenden mobilen Geräte gilt dies allerdings nur für 54 % (57 %). Starke Schwächen existieren gemäß der Auswertung beim Umgang mit Sicherheitsvorfällen, beim allgemeinen Managementansatz sowie bei der Integration externer Dienstleister. Zudem führen nur die wenigsten Firmen systematische Risikoanalysen durch, welche eine wichtige Basis für die jeweils individuellen Schutzziele bilden.

Cyber-Sicherheitsexperte Mark Semmler während der Präsentation der Ergebnisse auf der Messe CeBit.

Den geringsten Sicherheitsgrad weist der Analyseblock „Organisation der Cyber-Security“ auf: Zwar verlassen sich 71 % der KMU auf die Abwehrfähigkeit ihrer Systemzugänge (2016: 70 %), aber gerade einmal 51 % (selber Wert wie im Vorjahr) auf die Abwehrkompetenzen ihrer eigenen Mitarbeiter und nur 49 % (46 %) auf die generelle Organisationsstruktur. Hinzu kommt, dass neue Themen wie Cloud-Computing noch nicht systematisch bearbeitet werden: Erst 46 % der teilnehmenden Unternehmen sehen sich hier gut aufgestellt.

Den prämierten 1. Informationssicherheits-Standard mit umfassenden Schutzmaßnahmen speziell für KMU stellt VdS auf http://www.vds.de/cyber kostenlos zur Verfügung.