Cyber Security Konferenz

 

Digitale Sicherheitstechnik bringt mehr Komfort, wirft bei vielen Herstellern und Anwendern aber auch die Frage nach ungewollten Zugriffen durch Datendiebe auf. Das Türsystem mit videobasierter Zutrittskontrolle, die per App steuerbaren Brandmelder oder auch die an die Leitstelle angeschlossene Haustechnik – wie können die hier anfallenden Daten bestmöglich geschützt werden? Darüber informiert die Weltleitmesse der zivilen Sicherheit mit einer eigenen Cyber Security Konferenz. Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch stehen hier an allen vier Tagen der Security Essen im Mittelpunkt. Experten haben ab sofort die Gelegenheit, ihre Bewerbung für einen Vortrag rund um die Themenbereiche „Chancen & Risiken von Cyber Security“, „Connected Building – Sicherheit im Gebäude der Zukunft“ sowie „Zugang, Zutritt, Zugriff – Möglichkeiten der Identifikation“ einzureichen. 

Die Konferenz flankiert die noch stärkere Ausrichtung der Security Essen in Richtung digitale Sicherheit. Erstmals gibt es für diesen Bereich eine eigene Messehalle, prominent platziert direkt am neuen Eingang Ost. Dort wird auch die Cyber Security Konferenz stattfinden. „So haben Fachbesucher und Aussteller die Möglichkeit, sich messenah und mitten im Geschehen zu informieren. Schließlich soll ihnen die Konferenz den bestmöglichen Nutzen bringen. Es ist uns wichtig, dass die Vorträge anwenderbezogen gestaltet sind und die Zuhörer wertvolle Anregungen erhalten“, erläutert Julia Jacob, Projektleiterin der Security Essen. Die Messe veranstaltet die Konferenz in Zusammenarbeit mit dem BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. und mit fachlicher Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).  

 

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15. SicherheitsExpo 2018

Die diesjährige SicherheitsExpo in ünchen findet vom 27. bis 28. Juni 2018 statt und zeigt neueste Entwicklungen der Sicherheitstechnik, unter anderem zu NFC, RFID, Biometrie und Identity-Management sowie Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Leitstellen und Mobilfunk. Ziel der SicherheitsExpo ist es, Sicherheitstechnik zu demonstrieren, die Firmen, Private und den öffentlichen Bereich vor kriminellen Angriffen von innen und außen schützt. Es betrifft die Sicherheit von Industrieanlagen, Banken, Kliniken, Transportunternehmen, Handel, Bahnhöfe, Flughäfen, Museen, Behörden, Wohnungen und Privathäuser. Die SicherheitsExpo mit ihrem hochkarätigen Tagungsprogramm ist Innovator für zukunftsweisende Sicherheitstechnik. Neben dem Sicherheitsaspekt steht der wirtschaftliche Nutzen von Investitionen im Vordergrund.

Im Forum 1 und 2 präsentieren Aussteller die neuesten Trends und Enwicklungen in der Sicherheitstechnik und Sicherheitsexperten referieren zu aktuellen Themen. Der Zutritt ist für alle Messebesucher frei. Der Bayerischer Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, eröffnet die Messe mit einem Vortrag zur aktuellen Sicherheitslage in Bayern und Europa.

Unser wissenschaftlicher Schriftleiter Heiner Jerofsky hält am 28. Juni 2018, 14.00 Uhr, einen Vortrag zum Thema: „Einbruchschutz für Industrie, Handel und Gewerbe aus kriminalistischer Sicht.“

Die paralell laufende Brandschutz-Tagung unter der Leitung des Brandschutz-Experten Dr.Wolfgang Friedl informiert über die aktuellen gesetzlichen und technischen Anforderungen an den Brandschutz in Deutschland. Es werden die wichtigsten Vorschriften und Normen für den betrieblichen Brandschutz vorgestellt.

Circa 130 nationale und internationale Aussteller präsentieren auf rund 5.500 m² insbesondere neueste Entwicklungen und Innovationen der Sicherheitstechnik.

DB Sicherheitsbericht 2017

Die Sicherheit im Bahnsystem ist weiterhin auf hohem Niveau. Das ist das Ergebnis des Sicherheitsberichtes der Deutschen Bahn für das Jahr 2017. Um ein Viertel zurückgegangen ist der Taschendiebstahl (rund 31.000 Fälle). 2017 gab es 38 Prozent weniger aufgebrochene Fahrkartenautomaten (ca. 250) sowie jeweils knapp sieben Prozent weniger Fälle von Vandalismus (rund 9.000) und Metalldiebstahl (ca. 570). Dagegen stieg die Zahl der Graffiti-Beschädigungen (ca. 18.120) um ca. 4 Prozent.
Die Zahl der Übergriffe auf Reisende ist mit ca. 12.680 in etwa gleich geblieben. 2017 nutzten insgesamt deutlich über zwei Milliarden Reisende die Züge der DB in Deutschland. Noch immer verzeichnet die DB einen Anstieg der Angriffe auf Mitarbeiter und hier insbesondere auf die Sicherheitskräfte. 2.550 DB-Mitarbeiter sahen sich 2017 mit Übergriffen konfrontiert; das sind 176 bzw. sieben Prozent mehr als 2016. Von 2015 auf 2016 hatte der Anstieg noch 30 Prozent betragen.
Hans-Hilmar Rischke, Leiter Konzernsicherheit: „Der Umgangston in der Gesellschaft wird rauer, das spüren unsere Mitarbeiter genauso wie die Polizei oder Feuerwehr. Unsere Reaktion: personelle Verstärkung in den Ballungsräumen, entschiedenes Vorgehen gegen Störer, deutlicher Ausbau und Modernisierung der Videotechnik, Einsatz von Bodycams sowie der Einsatz von mehr Hundestaffeln.“
Um sich für gefährliche Situationen zu wappnen, absolvieren Zugbegleiter, Lokführer und Sicherheitskräfte der DB bereits seit Jahren Deeskalations- und Verhaltenstrainings. Es ist ab 2018 für die Mitarbeiter im Kundenkontakt verpflichtend, an dem Training teilzunehmen. Die DB ist zudem auch mit den Gewerkschaften und Betriebsräten im Gespräch, um gemeinsame Lösungen für mehr Sicherheit zu entwickeln.
Die Deutsche Bahn investiert jährlich über 170 Millionen Euro in Sicherheitsvorkehrungen, darunter in Personal, Schulungen und moderne Technik. Bahnhöfe und Züge in Deutschland sind sicherer als viele andere Bereiche des öffentlichen Raums. Neben den 5.000 Beamten der Bundespolizei, die für Strafverfolgung und Gefahrenabwehr zuständig sind, bestreifen 4.000 Sicherheitskräfte der DB die Bahnhöfe und Züge. Statistisch werden mehr Delikte in den Ballungsräumen Frankfurt am Main, Berlin, NRW, Hamburg und München mit starkem Verkehr und vielen Fahrgästen gezählt. Zwei Drittel aller Delikte ereignen sich bei Fahrscheinkontrollen und bei der Durchsetzung des Hausrechts in Bahnhöfen. Schwerpunkte hierbei sind Fußballspiele und andere Großveranstaltungen.

 

 

 

Securitas Sicherheitstag

Der Securitas Sicherheitstag ist am 15. März in Leipzig mit rund 150 Teilnehmern erfolgreich gestartet. In den Salles de Pologne wurden die „Herausforderungen in Gefahrenabwehr und Krisenbewältigung“ diskutiert. In einleitenden Kurzvorträgen sprachen Albrecht Broemme, Präsident des THW, Prof. Peter Martini, Leiter des Fraunhofer Instituts FKIE, Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin und Alf Göransson, der bis in die erste Märzwoche den weltweit agierenden Securitas-Konzern mit Sitz in Stockholm leitete. Göransson hat inzwischen den CEO-Stab an Magnus Ahlqvist übergeben. In Leipzig dankte Manfred Buhl, CEO von Securitas Deutschland, Göransson für elf Jahre Führungsarbeit mit strategisch klarem Blick.

Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, referierte über das Pilotprojekt „Sicherheitsbahnhof Berlin Südkreuz“. Dort werden verschiedene Systeme der Gesichtserkennung mit Hilfe freiwilliger Teilnehmer getestet sowie die Gefahrenabwehr durch Auswertung verschiedener Szenarien erprobt. Die Technik erweise sich als ausgesprochen leistungsstark, sagte er in Leipzig.

Albrecht Broemme, Präsident des THW, berichtete über In- und Auslandseinsätze des THW, dabei hob er die Bedeutung von guter Ausrüstung und vor allem guter Ausbildung der Hilfskräfte hervor.

Prof. Peter Martini, Leiter des Fraunhofer Instituts FKIE, sagte über die Arbeit an intelligenten Assistenzsystemen für die Sicherheitsbranche: Wir erzielen heute in der Videoanalyse fantastische Ergebnisse, die mit klassischen Methoden der IT bisher nicht möglich waren.

Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschlang, schloss die Veranstaltung mit einem Hinweis auf den zweiten Teil des Securitas Sicherheitstages am Freitag in Bitterfeld, wo Securitas die Werkfeuerwehr des Chemieparks stellt. Feuerbekämpfung und Brandschutz werden ein Schwerpunkt sein. Die Securitas Werkfeuerwehr zeigt an realen Übungen modernes Gerät, wie eine Feuerwehrdrohne. Außerdem gibt es technische Sicherheitslösungen, anschaulich präsentiert, zum Beispiel Videofernüberwachung oder die Zugangskontrolle zu einem Großevent, wie einer Hauptversammlung. Weitere Themen sind  Perimeterschutz und Digitalisierung. Die Veranstaltung läuft unter der Überschrift „360 Grad, 24 Stunden. Sicherheit neu denken“. Das beschreibt einen stetigen Rundumblick mit vielen Themen der Sicherheitsbranche.

Trauer um Albrecht Kimmich

 

Albrecht Kimmich, langjähriger aktiver Mitarbeiter und Delegierter im BHE-Fachausschuss für Zutrittskontrolltechnik, ist am 16.02.2018 nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Herr Kimmich hat über viele Jahre als überaus fachkompetenter Referent bei den BHE-Fachseminaren für Zutrittskontrolltechnik mitgewirkt. Darüber hinaus hat er als stellvertretender Fachausschussvorsitzender von September 2008 bis September 2010 maßgeblich zur positiven Entwicklung dieses Fach-Gremiums beigetragen. Herr Kimmich hat durch seine Persönlichkeit und sein Engagement in der Sicherheitsbranche hohe Anerkennung erworben. Er hat sich stets auch für die Belange seiner Berufs-Kollegen eingesetzt. Der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. schuldet Albrecht Kimmich für sein Engagement im Verband großen Dank. Mit Albrecht Kimmich verliert der BHE eine große Persönlichkeit und viele Mitglieder verlieren einen wertvollen Geschäftspartner und Freund. Das Andenken an Herrn Albrecht Kimmich werden wir stets in Ehren halten.

Blitzschutz bei Veranstaltungen

Am 27. und 28.02.2018 fand zum ersten Mal eine spezielle Weiterbildung von Vabeg®  in Donauwörth zum Blitzschutz bei Veranstaltungen im Freien und in Zelten statt. Sie dient den Teilnehmern zur Verlängerung ihrer Qualifikation als „VDE qualifizierte Person“. Auf dem Programm standen Neuerung in Forschung und Technik, Rückblick auf Blitzunfälle und kritische Ereignisse sowie realisierte Projekte. Den Schwerpunkt bildete die detaillierte Betrachtung von Komponenten für den „temporären Blitzschutz“, die z.B. bei Open-Air-Veranstaltungen zum Einsatz kommen können. Die Blitzereignisse in den vergangenen Jahren auf Festivals, Volksfesten u. ä. verdeutlichten das Risiko von Blitzeinwirkungen und den Bedarf, praxisgerechte Lösungen für Veranstaltungen zu entwickeln.

Intensive Diskussionen fanden bei den Themen Risikomanagement, Praxisstudien und Komponenten für den temporären Blitzschutz statt. Besonders hilfreich war dabei, dass die Teilnehmer auf Basis ihrer unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte diese Themen aus unterschiedlichem Blickwinkel betrachteten und gemeinsam ein insgesamt breiteres und fundiertes „Bild“ erstellt werden konnte. Die Diskussionsschwerpunkte steuerten Thomas Raphael, Geschäftsführer des Ausschusses für Blitzschutz und Blitzforschung des VDE (ABB) und Michael Öhlhorn von Vabeg® Eventsafety Deutschland bei.

Europaweit erstes Zertifizierungsangebot

Seit April letzten Jahres legt die EN 16763 Mindestanforderungen an „Dienstleistungen von Unternehmen im Bereich Planung, Projektierung, Installation und Übergabe, Instandhaltung und Instandsetzung von Sicherheitsanlagen (Brand-, Feuerlösch-, Sprachalarmierung-, Einbruch-, Überfall-, Zutrittskontroll-, Videoüberwachungs-, Personenhilferufanlagen und Kombinationen)“ fest. Sie gilt für jeden Betrieb aus der Branche, unabhängig von seiner oder der Projektgröße – konkret: Selbst jeder Ein-Mann-Dienstleister ist gut beraten, diese Norm zu erfüllen.

Die Forderungen beinhalten u.a. spezifische Informationsprozesse zur Anlagendokumentation, das Vorhalten wichtiger Betriebsmittel, ein QM-System und angemessene Aus- wie Weiterbildung. Nach dem Erscheinen der Norm lag es an Europas Prüfinstituten, die Vorgaben in konkrete Zertifizierungsprozesse zu fassen und ihre Partner mit möglichst praxisnahen Methodiken zu unterstützen. VdS leistet dies ab sofort mit den kompakten Verfahrensrichtlinien VdS 3829. VdS ist damit der europaweit erste Dienstleister, der eine Zertifizierung gemäß der neuen Norm für sämtliche betroffenen Gewerke anbietet. An einem EN-Zertifikat interessierte Planer und/oder Errichter finden die Richtlinien auf vds-shop.de (Download kostenlos).

Nach aktuellen VdS-Richtlinien anerkannte Errichter brauchen sich keine Gedanken zur Norm zu machen: Mit dem VdS-Siegel liefern sie höhere Leistungsnachweise als die Norm fordert. Wie so oft gilt auch hier der Branchenmerksatz: „Bei VdS ist die Norm inklusive“. Das Institut war über die Entwicklung der 16763 immer informiert und hatte sein eigenes Anerkennungsverfahren bereits vor rund zwei Jahren an die kommenden EN-Forderungen angepasst. Rund 100 VdS-Errichter waren somit die weltweit ersten Dienstleister, die mit Erscheinen der Norm im April 2017 sofort zusätzlich ihr EN-Zertifikat erhielten.