Über Heiner Jerofsky

Kriminalrat a.D. Heiner Jerofsky ist Dipl-Verw., Sicherheitsberater und wissenschaftlicher Schriftleiter bei der Fachzeitschrift GIT SICHERHEIT + MANAGEMENT im Wiley-Verlag in Weinheim.

 

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Er hat eine über 40-jährige Beruferfahrung bei der Hessischen Polizei, ist Prüfer bei der IHK Frankfurt am Main, Fachbuchautor und Referent bei bei unterschiedlichen Akademien und Kongressen.

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2 Responses to Über Heiner Jerofsky

  1. Sehr geehrter Herr Jerofsky,
    ich habe Ihren Kommentar in der letzten GIT gelesen und möchte meine Enttäuschung darüber kundtun, dass in Ihren Ausführungen und Ratschlägen das Wort „Rollladen“ nirgends zu lesen ist.
    Rollläden werden seit fast 180 Jahren als „Einrichtung zum Schutz gegen äußere Einflüsse“ in
    fast allen Einfamilienhäusern und Wohnungen als Schutzeinrichtung vor Fenstern eingesetzt.

    Ein billiges Mini-„Rolllädchen“ oder die fast überall eingesetzten Plastikrollläden ohne Sicherungen werden einem Täter kaum ein Hindernis darstellen, jedoch sind massive Holz- und
    zertifizierte Aluminium-Rollläden als primäre Barriere die effektivste Lösung einen Täter vom Objekt abzuhalten.

    Unsere nach EN1627 – RC2/RC3 Rollläden (Aluminiumstäbe aus Speziallegierung oder Edelstahlstäbe) bieten weitaus längere Widerstandszeiten als die geforderten 3 bzw. 5 Minuten und setzen sogar Trennschleifer „außer Gefecht“.

    Mittels moderner Steuerungen und Sensoren bieten unsere Rollläden auch tagsüber Schutz, indem sie bei Annäherung eines Täters herunterfahren.

    Wenn ein Täter an diesen Rollläden 3, 4 oder 5 Stäbe und die seitlichen Führungsschienen beschädigt hat, dann hinterlässt er einen Schaden von € 150,– bis € 300,–. Und der Schaden ist
    in einer Stunde behoben.

    Am Fenster oder an einer Terrassentür ist die Beschädigung mehr als das 4fache höher.

    Es muss aber nicht immer die teure RC2/RC3-Empfehlung sein. Die DIN18073 weist mit der TR111 auf die Anforderungen für einbruchhemmende Rollläden unterhalb RC2 hin. Wir bauen
    auch solche Rollladensysteme und ich lasse Ihnen auf Wunsch gerne ein kurzes Video zukommen.

    Vielleicht sollten Sie darüber auch mal einen Kommentar schreiben und damit auf die Kosten-
    reduzierung der durch Einbruchversuche entstehenden Schäden präventiv hinzuweisen. Auch
    als „Nachrüstungs-Maßnahmen“.

    Es ist äußerst verwunderlich, dass die Berater der LKAs Fenster nach RC2N „empfehlen“ und somit den Endverbraucher „hinter´s Licht führen“. Denn mittels Glasbruchs sind nachweisbar schon viele Täter ins Objekt der Begierde gelangt – in weniger als 5 Sekunden Überwindungs-dauer.

    Und ein „Mannloch“ von 40 x 40 cm in einem Rollladen wird nie groß genug sein, um das in 99% aller Fälle dahinterliegende Fenster zu knacken.

    Sehen Sie das bitte mal von dieser Seite beim nächsten Kommentar. Danke.

    Mit freundlichem Gruß
    Bernd Heydebreck

    • medambiente says:

      Sehr geehrter Herr Heydebreck,
      ich danke Ihnen für Ihre Kritik. Ja Sie haben Recht, das Thema Rollläden wurde vernachlässigt. Ich bin mit Ihnen der Meinung das Rolläden sehr nützlich sind und auch einen guten Einbruchsschutz bieten können, wenn sie der EN1627 – RC3 entsprechen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Heiner Jerofsky

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